Zöllige Metall-/Holzbohrer

Selbstgebaute Befiederungsgeräte, Spinetester, etc.
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Barisat
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Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von Barisat » 22.02.2016, 23:53

Hallo Allerseits

Ich suche für eines meiner aktuellen Projekte, welches ich gerade am basteln bin einen Satz zölliger Bohrer. Am liebsten wären mir Holzbohrer, aber zur Not tun es auch Metallbohrer. Die Durchmesser die ich suche sind 9/32, 5/16 und 11/32. Beim Stöbern im Netz bin ich auf diverse Sets gestoßen, aber um alle Drei Durchmesser zu haben, die ich will, müsste ich auch Drei Sets kaufen. Insgesamt könnte ich dann natürlich nur Drei von insgesamt 18 Bohrern gebrauchen. Das ist natürlich unbefriedigend und es wäre ja Blödsinn, so viele Bohrer zu kaufen, wenn ich nur Drei davon brauchen kann.
Deshalb hier nun meine Frage:

Kennt jemand einen Händler, bei dem ich Bohrer in den genannten Durchmessern einzeln bestellen kann?

Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar.

Rundumgruß

Barisat >:)
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fatz
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Re: Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von fatz » 23.02.2016, 07:18

Wie genau muss der Durchmesser den stimmen? Metrische Bohrer gibt's 1/10mm-weise
Haben ist besser als brauchen.

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Dimachae
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Re: Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von Dimachae » 23.02.2016, 07:53

Hier bekommst du die - von dir gesuchten - auch einzeln...

http://www.threadshop.de/index.php?cPath=24
Gruß, Peter

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Barisat
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Re: Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von Barisat » 23.02.2016, 14:58

Hallo Allerseits

Danke Dimachae. Das ist genau das, was ich gesucht habe.

@ Fatz : 1/10 Millimeter sollte eigentlich genau genug sein. Ich baue mir ein Befiederungsgerät mit dem ich verschiedene Schaft-Durchmesser befiedern können will. Da ich damit auch Pfeile für den Compound machen will, wäre es schon gut, wenn es so genau wie möglich ist. Ich frage mich allerdings, wie die Fertigungstoleranzen bei den Pfeilschäften aus Alu und Karbon sind. Ich hab das nie gemessen und da meine digitale Schieblehre den Keks abgegeben hat, kann ich es gerade nicht nachmessen. Ich kauf mir wieder ne herkömmliche. Das digitale Ding ging mir eh auf den Keks...
Wenn ich als Beispiel das Maß 9/32 nehme und umrechne, sind das rund 7,14 mm. Da könnte ich natürlich einen 7,2 Millimeter Bohrer nehmen und hätte ja dann eine Abweichung von rund 6/100 Millimeter. Vielleicht wäre das so ja sogar besser, wegen besagter Fertigungstoleranz...
Ich muss ja eh gleich nochmal in den Baumarkt. Dann hol ich mir ne neue Schieblehre und messe dann mal alle Schäfte durch die ich hab. Vielleicht erübrigt sich das ja dann mit den Zoll-Bohrern.

Gruß

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Dimachae
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Re: Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von Dimachae » 23.02.2016, 15:15

@ Barisat... gern geschehen...

was nun die Toleranzen der Bohrer betrifft... ich bin der Meinung, was in der Praxis auch über die Jahre bewährt hat, das jede Komponente eines Fertigungsprozesses so genau - wie nur möglich - sein sollte... Denn die einzelnen Toleranzen ergänzen sich schnell zu einem Maß, dass nicht mehr tolerierbar ist... Sprich, du fängst an bei den Bohrern zu sagen... "ach was solls - die 2/10", dann kommt die Bohrmaschine - selbst hochwertige Standbohrmaschinen arbeiten mit Abweichungen von mehreren Zehntel Millimeter... usw. Was nun die Toleranzen bei den Schäften betrifft... Bei Holz mögen sich noch etwas größer sein, was der Tatsache geschuldet ist, dass es halt ein Naturprodukt ist... Bei Alu- und Carbonschäften sind diese Toleranzen aber erheblich kleiner...
Gruß, Peter

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Re: Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von fatz » 23.02.2016, 15:18

Geh lieber in einen vernuenftigen Werkzeugladen, wo auch Handwerker einkaufen. Mehr Quali fuer meistens auch nicht teurer als Baumarkt.
Ich glaub, dass du mehr als 6/100 Luft brauchst. Aber probier's aus. Ein Bohrer kostet nicht die Welt.
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Re: Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von Barisat » 23.02.2016, 16:45

Daach

@ Dimachae

Ja, da stimme ich Dir zu. Wenn man bei verschiedenen Komponenten eines Ganzen jedes mal eine Ungenauigkeit mit dabei hat summiert sich das Ganze und dann ist es Murks. Die ganze Arbeit war dann umsonst.
Ich muss das mal nachmessen und dann guck ich mal. Wenn die Fertigungstoleranzen weniger als 0,06 Millimeter betragen (bei den Karbonis mit 9/32) macht es Sinn, da genauer zu arbeiten. Allerdings wäre es auch blöd, wenn ich den einen oder anderen Schaft dann nicht mehr durchs Loch bekomme.
Bislang habe ich meine Pfeile mit Hilfe von zwei Schraubenmuttern und ner Leimzwinge mit Aluplatten befiedert. Die fliegen gut und sie treffen einwandfrei, solange die Aluschäfte, welche ich bisher nur verwendet habe, nicht verschlissen sind. Von daher frage ich mich, ob beim Befiedern eine Abweichung von ein paar hundertstel Millimetern überhaupt auffällt.
Insgesamt habe ich das Teil bis jetzt sehr genau hinbekommen. Ich muss halt nur noch die Einsätze für die verschiedenen Durchmesser herstellen und dafür brauche ich halt die Bohrer.

@ fatz

Sehe ich auch so. Probieren geht über studieren... Unser Baumarkt hier hat aber auch hochwertigste Schieblehren von namhaften Markenherstellern. Kosten bis 40 Euro. Die aus Plastik für nen Zehner haben die auch, aber so was würde ich nicht kaufen. Da braucht man sich nicht wundern, wenn das Perpetuum Mobile plötzlich von alleine wieder ausgeht. :D

Gruß

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Re: Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von Heidjer » 23.02.2016, 17:33

Vergiss eine Genauigkeit von 6/100 ja vergiss selbst eine Genauigkeit von 1/10 wenn es um Pfeilschäfte geht. ;)

Holzschäfte können bis zu +- 2/10 Millimeter im Durchmesser schwanken und das sogar bei ein und dem selben Schaft, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit arbeiten unbehandelte Schäfte durchaus in dem Bereich.

Bei Carbonschäften schwankt der Aussendurchmesser je nach Spine und Optik, die Schäfte selbst werden auf einen Stahldorn durch Wickeln hergestellt, dadurch ist tatsächlich nur der Innendurchmesser genau, was für die Nocks und Inserts wichtig ist. Der Aussendurchmesser ist nur nominell bei 9/32, allein Tophat bietet schon 6 Größen von Protektorringen für 5/16 Cabonschäfte an, von 8,0mm bis 8,5mm. ::)
Ich brauche für meine 5/16 Carbonis im 400'er Spine mit Dekorfolie die Protektorringe in Größe 8,4mm, die 8,3mm sind nicht mit Gewalt über den Schaft zu bekommen und das eben bei nominell 5/16. :o


Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.

Azawakh

Re: Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von Azawakh » 23.02.2016, 17:57

Heidjer hat geschrieben:Bei Carbonschäften schwankt der Aussendurchmesser je nach Spine und Optik, die Schäfte selbst werden auf einen Stahldorn durch Wickeln hergestellt, dadurch ist tatsächlich nur der Innendurchmesser genau....


Nicht mal der! Ich habe gerade ein paar Victory in der Mache und es gibt immer wieder Schäfte, bei denen der Nockpin nicht reingeht. Die Schäfte sind aus einer Charge. Beim AD ist es ähnlich, ich messe jeden Schaft, weil ich die Größe der Wraps über den Durchmesser ermittle und es gibt immer wieder Ausreißer. Manchmal habe ich das Gefühl, Bambus in der Hand zu halten...
;D

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Re: Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von Barisat » 23.02.2016, 20:47

Hallo Allerseits

Ich war ja heute im Baumarkt und habe auch ne neue Schieblehre gekauft. Dann hab ich meine Schäfte (Easton Bloodline, 400er Spine) nachgemessen und festgestellt, das der dünnste 7,14 mm und der dickste 7,25 mm Außendurchmesser hat. Auch die Alu-Schäfte, die ich hab, weisen eine Toleranz von 1/10 mm (8,45 mm - 8,55 mm) im Außendurchmesser auf. Das hätte ich nicht gedacht. Die Holzschäfte hab ich noch nicht gemessen. Damit hat sich das mit dem Bohren erst mal erledigt und ich werde überlegen, wie ich das anders machen kann. Ich hab schon eine Idee, hab mich aber noch nicht entschieden, mit welcher Methode ich das schön exakt herstelle, so das die Federn so gerade wie möglich sitzen. Wie gut, das Ihr mich darauf aufmerksam gemacht habt. Wenn ich Euch nicht hätte... 8)

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Re: Zöllige Metall-/Holzbohrer

Beitrag von SNEAKY » 05.03.2016, 08:21

@Barisat HSS-Bohrer in Zollmaßen

http://www.archers-campfire.de/index.php?topic=11038.0
Text:
Ich hätte hier ein paar Sätze HSS-Bohrer in den gängigen Zoll-maßen abzugeben. Die Bohrer sind unbenutzt.
9/32, 5/16, 11/32, 23/64
Die sind zum Beispiel ganz hilfreich wenn man sich Schäfte tapern will und den Durchmesser p. Lehre kontrollieren möchte.
Für einen Satz möchte ich einschliesslich Versand 10€.

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