die guten mit dem bogen, die bösen mit der armbrust?

Fragen zu Boegen zum Bogenschiessen. Keine Fragen zum Bogenbau.
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locksley
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Beitrag von locksley »

Hier gibts auch noch einige nützlich Informationen zur Armbrust und den Armbrustschützen.

http://www.berwelf.de/direktlinks/armbrust.html
Ein grosser Mann wird weder vor dem Kaiser kriechen, noch einen Wurm zertreten (Benjamin Franklin)

Wenn das Atmen schwieriger waere, haetten wir weniger Zeit um Unsinn zu reden.

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd (Sprichwort)
AEIOU
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häää?

Beitrag von AEIOU »

@horsebow

.. das war aber eine ganze menge. danke dafür.

eigentlich hätte ich jetzt lust, mir eine armbrust zu bauen - komplett aus holz - eibe hätte ich.
?^^^^^^? AE?OU ?^^^^^?

"Die Geschichte von Bogen und Pfeil ist die Geschichte der Menschheit."
Schuetze
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Beitrag von Schuetze »

Apropos Hollywood:
Im "Herrn der Ringe" benutzen ja auch die bösen Uruk Hai Armbrüste und die Elben Bögen.
Wohl auch weil die Armbrust gut zu dem "industriellen" Image von Isengard passt.
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daritter

Beitrag von daritter »

Wie du richtig erkannt hast gilt das aber auch nur für die Isengard-Orks, die Orks von Mordor haben hauptsächlich Bögen.

Und der berühmteste Orkbogen gehört ja auch einem Isengarder: der stark knarrende Bogen mit dem Boromir erlegt wird.
Angrod
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Beitrag von Angrod »

erlegt...:tsktsk
Schuetze
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Beitrag von Schuetze »

Wahrscheinlich hielt Peter Jackson die Mordor- oder Moria-Orks nicht für fähig, so komplizierte Geräte wie Armbrüste zu bauen.

Will nicht mal jemand eine Uruk-Armbrust nachbauen? Wär ja mal ne Idee...
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Taran
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HdR Waffen

Beitrag von Taran »

Die ganzen ekligen Auswüchse (Axtklingen am Wurfarm und so weiter) machen diese Teile doch furchtbar ineffizient, ebenson wie die Reibung zwischen den Blattfederschichten beim Lurtzbogen! Ich erinnere nur an Hennings Obibogen!
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Schuetze
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Beitrag von Schuetze »

War ja nur ne Idee...
Iss eben doch ein Film. Trotzdem wirken die Armbrüste dadurch brutaler - was ja auch ihr einziger Zweck ist.

Kennt jemand die (relativ neue) Verfilmung von "Die drei Musketiere" mit Gerard Depardieu (wird das so geschrieben?)? Da benutzt auch einer der (guten) Protagonisten eine Pistolenarmbrust. -> Gegenbeispiel
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landogar
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nur mal am rande angemerkt

Beitrag von landogar »

die guten mit dem bogen, die bösen mit der armbrust?
im mittelalter war die armbrust als teufelszeug auch ne zeitlang verboten.
eben aus dem oben genannten grund, das man sie in der deckung/im hinterhalt spannen und eben warten konnte bis der "zu erlegende" :D [D]da[/D]ritter (ups, :schaem :D ) vorbeikam.
das sich eisere wäg, aber niemoals eisere waffe kreuzed
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daritter

Beitrag von daritter »

Stelle ich mir lustig vor wenn Lando den ganzen Tag im Busch sitzt weil ja ein Ritter vorbeikommen könnte :D
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killerkarpfen
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Wilhelm Tell

Beitrag von killerkarpfen »

der Gute musste auf einen Apfel auf dem Kopf seines Sohnes Walther schiessen, weil er sich weigerte, einen vom Landvogt Gessler auf dem Dorfplatz aufgestellten Hut zu grüssen. Dies weil er als sehr guter Jäger und Armbrustschütze bekannt war. Da beim Szenario der Landvogt persönlich zugegen war, bereitete Tell einen 2. Pfel vor, für den Fall, dass die Sache schief geht. Der Schuss gelingt doch wird er nun für den 2. Pfeil verhaftet. Auf dem Weg ins Gefängnis entkommt Tell mit seiner Armbrust und lauert dem Landvogt auf. Er erschiesst den Landvogt und veschwindet von der Bildfläche.
Dieser Mythos leitet die Gründung der schweizer Eidgenossenschaft ein, welche aber damals noch alles andere als von Neutralität wussten.
Ob es mit diesem Mythos zusammenhängt, oder nicht, jedenfalls war die Armbrust unter den alten Eidgenossen sehr beliebt. Ich denke jedoch nicht für jedermann erschwinglich.
In diesem Zusammenhang habe ich gehört, seien hierzulande mit dem aufkommen der Armbrust die Rüstungen aus der Mode gekommen, da sie diesen nich mehr Stand halten konnten.
KK
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Beitrag von ranger »

apropos hdr
hab ihr euch mal die Elben in der Hornburg angesehen?
Wie due schiessen... ich weiss nicht mit wieviel lbs die schiessen aber es müssen wenige sein... sie haben die bögen ja immer leer geschossen und die Pfeile sind nur digital!:-)
nur al so neben bei...

ethuil
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horsebow
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RE: Wilhelm Tell

Beitrag von horsebow »

Original geschrieben von killerkarpfen

Ob es mit diesem Mythos zusammenhängt, oder nicht, jedenfalls war die Armbrust unter den alten Eidgenossen sehr beliebt. Ich denke jedoch nicht für jedermann erschwinglich.
In diesem Zusammenhang habe ich gehört, seien hierzulande mit dem aufkommen der Armbrust die Rüstungen aus der Mode gekommen, da sie diesen nich mehr Stand halten konnten.
KK
Also die Geschichte mit Wilhelm Tell hat ihren Ursprung in einer skandinavischen Sage, und Schiller hat das Ganze in die Schweiz verlegt.
Unbestritten hat die Armbrust aber ab dem 11. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum den Bogen verdrängt.

Rüstungen (und Turniere) waren noch im 17. Jh. in Mode, also kamen sie nicht durch die Einführung der Armbrust aus der Mode, wohl aber durch den Untergang des Rittertums und das Aufkommen a) der leichten Infanterie (Landsknecht) sowie b) der Feuerwaffen.

Gruß, horsebow
I shot an arrow in the air,
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
Ahenobarbus
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Beitrag von Ahenobarbus »

Nachtrag zu Horsebows Ausführungen
Armbrüste gab es schon in griechischer Zeit, Römer kannten sie auch, mir ist aber kein militärischer Einsatz bekannt. Vor einigen Monaten fand man bei Ausgrabungen in Xanten eine Messingplatte, die zu einer Handarmbrust gehören soll; datiert ins 2. JH.

Ahenobarbus
Schuetze
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Beitrag von Schuetze »

Kann man wirklich sagen dass die Armbrust den Bogen verdrängt hat? Meiner Meinung nach dienen Armbrust und Bogen unterschiedlichen Verwendungszwecken bzw. werden unter anderen Umständen eingesetzt; Der Bogen hat eine schnellere Schussfolge und die Armbrust hat den Vorteil, dickere Panzer zu durchschlagen, was ja z.B. für die Jagd nicht unbedingt nötig ist (es sei denn man jagd Schildkröten o.ä.).

Jedenfalls hat die Armbrust dafür gesorgt dass die Panzerung der Ritter (und Schildkröten) immer dicker wurde und diese (die Ritter) damit schwerfälliger und nahezu unbeweglich, was wiederum der leichten Infanterie zugute kam.
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