Feinspinen etwas für Spinner?

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Ravenheart
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Beitrag von Ravenheart »

@rudi: guckst Du noch mal Bild! Siehst Du Schraubhaken... Guckst Du Mitte, siehst Du Skalenaufkleber... ;-)

:D

Rabe (=Adlerauge, hihi)
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Lost Fletcher
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Beitrag von Lost Fletcher »

ok, vo der Seite betrachtet...
Bei einem Spineteste such ich nun mal nach Hebelarm und GROSSER Skala um die Messungenauigkeit zu verkleinern.
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Respekt Rabe !!!

Beitrag von Archiv »

siehst Du Skalenaufkleber...
ich seh ihn ja fast selber nicht...Alle Achtung.

@Rudi, genau so ist es , es befinden sich alle 4 lbs (mit ein paar Ausnahmen) eine Markierung auf dem Zettel . Ich habe mir Schäfte beim Händler selbst ausgespint (40-75 lbs) und dann die Markierungen angebracht.

Für mich taugts.

Grüsse Ch
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Pictor Lucis
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RE: Multi-Tool-Latte

Beitrag von Pictor Lucis »

Original geschrieben von ChristophR

[red]Wichtig:[/red]Der Nachbau wird hier ausdrücklich untersagt, da ich die "Latte" zum Patent anmelden werde.
Zu spät, gibts schon :D
»Arbeite, als bräuchtest du kein Geld; liebe, als wärst du nie verletzt worden; tanze, als würde niemand zuschauen; schieße, als hättest du nie einen Pfeil verloren.«
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Beitrag von Archiv »

Wenn ich das aber an nen Schülerpfeil mit 27 er Spine dranhänge, brauche ich ihn danach nicht mehr zu Schiessen.
Stimmt, deshalb hat mein Gewicht auch eine Öffnung, mit der halben Menge Wasser kann man dann immer noch die "sindmeineneunpfeilewirklichallegleich" Messung durchführen...für den Hausgebrauch taugts und kostet unter zweifuchzig.

PS. Ironie an:
Wichtig:Der Nachbau wird hier ausdrücklich untersagt, da ich die "Latte" zum Patent anmelden werde.
Ironie aus.

LG Ch
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Zum Thema

Beitrag von Archiv »

Ob das Feinspinen nötig ist....? Keine Ahnung...und was ist fein...1 , 3 oder 5 lbs ?

Ich sehs so, jemand hat einen total unterschiedlichen Satz Pfeile mit Abweichungen von 10 oder mehr lbs. Derjenige schießt z.B. einen 40 Pfund Langbogen und ist Rechtshänder.

So er zieht aus seinen Köcher einen Pfeil mit nichtgewussten 52lbs hält gut an, sauberer Ablass und hat auch noch nachgehalten.
Aber der Pfeil geht 30 cm links neben dem Ziel vorbei, kein Problem oder ? Beim nächsten Schuß einfach ein wenig weiter rechts anhalten dann passt`s. Er greift in seinen Köcher und zieht einen mit z.B. (nichtgewussten !) 38lbs..............
Wie lange hat man daran Freude.

Ich für meinen Teil halte mein Material in gewissen Toleranzen die ich mir selbst auferlege .Weil ich lieber weis das ICH daneben geschossen habe und nicht das meine Pfeile eine gute Gruppe gar nicht hergeben.


PS. Bin ich noch traditionell ?!

Grüsse Christoph
benz

Beitrag von benz »

Hallo zusammen,

ich glaube hier unterschätzen einige die Kenntnisse und Fähigkeiten "unserer" Urgroßväter und Ururgroßväter.

Ich habe hier einen über 100 Jahre alten Bambuspfeil aus Indien, der ist so gerade, so glatt, so wunderschön gearbeitet.....

Leider hab ich nur einen, aber ich bin sicher der Künstler der diesen Pfeil gebaut hat, hatte seinen Köcher voll solcher Kunstwerke.

Ich weiß nicht wie vor 100 oder 200 Jahren die Durchbiegung der Pfeile "gemessen" wurde, ich bin mir aber sicher, wessen Leben in einer Schlacht davon abhängt, ob sein Pfeil trifft, auch noch der zweite oder dritte, oder wessen Leben davon abhängt, ob er das Wild trifft, der wußte schon vor 200 Jahren wie wichtig ein Satz passender Pfeil ist.

Meine Meinung zur Frage "was ist traditionell" in Sachen Spinewert.

liebe Grüße benzi
Karl-Heinz

Beitrag von Karl-Heinz »

@ Hope65
was ich damit meine ist das die Frage "Was ist das Beste...." Blödsinn ist da hierauf keine Antwort möglich ist, oder was würdest Du antworten wenn dich jemand fragt was ist die beste Schallplatte, die Anwort wäre etwas nach deinem Geschmack o.ä. Wenn Du dir die TBB gewissenhaft durchliest wird dir auffallen das die Meinungen stark auseinander gehen und sich die Autoren im lauf der 3 Bände auch selbst wiedersprechen oder aufgrund eines Wissensgewinnes zu anderen Schlußfolgerungen kommen. Auffällig ist auch wie oft das Wort fällt "ich glaube", was auch hier im Forum oft benutzt wird.
Gerade die von dir herangezogenen "erfahrenen und langjährig konstant gut schiessenden Bogner" würden nie sagen "Das ist das beste". Wenn ish mich beispielsweise an telefonate mit Trebron bezüglich der Möglichkeiten mit Manau erinnere, hätte es nicht immer so lange gedauert um Varianten zu erörtern wenn es das beste gäbe.
@ Pictor Lucis
wie kompensierst du den den weg den die Waage zurücklegt? Die Durchbiegungsunterschiede sind Beispielsweise bei 50lbs und 51lbs nur 0,25mm.
Ausserdem ist das Verhältniss von Durchbiegung zu Kraft bzw. Spannung etwas komplizierter als viele denken. Während für schwach gekrümmte Schäfte die Formel der Biegespannung des geraden Stabes gelten, ist für stark gekrümmte Stäbe die unterschiedliche Länge der Außen und Inenfasern zu berücksichtigen. Dies führt zu einer hyperbolischen Spannungsverteilung. Die Spannungen werden gegenüber der linearen Spannungsverteilung außen kleiner und innen größer. Der Fehler wächst bei einem Biegewinkel von ca. 18 Grad schon über 20% bei einer Formelmäßigen Berechnung.
Wenn da Schäfte in den Bereichen 20-21lbs (1,58mm Unterschied), 50-51lbs (0,25mm) oder extrem 99-100lbs (0,002mm) akurat gemessen werden solen, sollte die Belastung aufgebracht werden und die freie Durchbiegung gemessen werden.

[D]Aber eine andere Frage ist auch warum wird der Spine mit "stehender" Maserung ermittelt, wenn der Pfeil sich aber in der um 90° Grad gedrehten Ebene um den Bogen zwingen muß? :-o [/D]

Wir gesagt jeder wie er will auch ich habe Pfeilsätze die innerhalb von 1 lb liegen aber die Genauigkeit beim ermitteln zweifel ich stark an, den ich messe nicht die Holzfeuchte beim Spinen, lackieren oder ölen undauch später nach. Ich bin der Meinung das oft mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Bevor ich mir die Mühe mache den 1000% Pfeilsatz herzustellen, verwende ich lieber die gleiche Zeit und Energie darauf dei restlichen Fehlerquellen anzugehen, dan da sind sachen dabei die sich leicht um 10-20% verbessern lassen.

Gruß
K-H
benz

RE:

Beitrag von benz »

Original geschrieben von Karl-HeinzAber eine andere Frage ist auch warum wird der Spine mit "stehender" Maserung ermittelt, wenn der Pfeil sich aber in der um 90° Grad gedrehten Ebene um den Bogen zwingen muß? :-o

K-H
Ich weiß nicht ob Du Selfnocks oder Plastiknocks schießt, aber bei mir biegt sich der Pfeil genauso um den Bogen wie ich den Spine messe!

liebe Grüße benzi
Karl-Heinz

Beitrag von Karl-Heinz »

@ Benz
selfnock.... aber das war ein grober Falschdenk. sorry. :anbet
K-H
benz

RE:

Beitrag von benz »

Original geschrieben von Karl-Heinz

@ Benz
selfnock.... aber das war ein grober Falschdenk. sorry. :anbet
K-H
kein Problem, ich bin auch erst zum Köcher und hab nachgesehen... :D

liebe Grüße benzi
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