Hallo Leute!
Ich finde die gebräuchlichen Spinewertangaben bei Pfeilschäften nicht sehr aussagekräftig.
Der dynamische Spine wird außer dem statischen Spinewert durch viele Faktoren beeinflußt, wie Schaftlänge, Spitzengewicht, Nockengewicht, Gewicht der Befiederung,... (mehr fällt mir nicht mehr ein)
Ich denke deshalb schon einige Zeit darüber nach wie man das alles mit einbeziehen kann.
Meines Wissens verhält es sich so:
- statischer Spinewert erhöhen --> dyn. Spine wird größer
- längerer Schaft --> dyn. Spine wird kleiner
- Gewicht an der Pfeilspitze erhöhen --> dyn. Spine wird niedriger
- Gewicht am Pfeilende erhöhen --> dyn. Spine wird höher
Der statische Spinewert wird normalerweise so gemessen, daß der Schaft auf 2 Halterungen liegt, die 28" voneinander entfernt sind, und in der Mitte mit 2 Pfund belastet wird. Der Spinewert wird dann über die Durchbiegung bestimmt.
Heute morgen im Zug hatte ich dann folgende Idee:
Den Spinewert des Pfeils zwischen Schwerpunkt und Nocke messen.
Dadurch werden die oben genannten Faktoren berücksichtigt:
- statischer Spine erhöhen -> dyn Spine wird größer
- längerer Schaft --> Schwerpunkt wandert nach vorne, dyn. Spine wird kleiner
- Gewicht an Pfeilspitze wird größer --> Schwerpunkt wandert nach vorne, dyn. Spine wird kleiner
- Gewicht am Pfeilende erhöhen --> Schwerpunkt wandert nach hinten, Spine wird kleiner
Der so gemessene Werkt könnte dann (immer nur für einen Bogen) in etwa konstant sein.
Ich habe auch keine Ahnung wie sich getaperte bzw. gebarrelte Schäfte auswirken, aber ich denke das wird dadurch auch berücksichtigt, da dadurch, je nach tapern bzw. barreln der Schwerpunkt beeinflußt wird.
Wie gesagt, das ist erst mal nur eine Idee und ich bin gespannt was ihr davon haltet.
Wenn ihr noch weitere Faktoren kennt, die den dynamischen Spine beeinflussen, dann lasst es mich bitte wissen.
Viele liebe Grüße,
Matthias
dynamischer Spine
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Matthias Herp
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RE: dynamischer Spine
Hi,Original geschrieben von Matthias Herp
Hallo Leute!
Wie gesagt, das ist erst mal nur eine Idee und ich bin gespannt was ihr davon haltet.
Wenn ihr noch weitere Faktoren kennt, die den dynamischen Spine beeinflussen, dann lasst es mich bitte wissen.
Viele liebe Grüße,
Matthias
da fällt mir spontan der Bogen ein !
Ich schieße mit meinem Great Plains LB bei 50 lbs auf den Fingern 60lbs 11/32er Schäfte auf 5/16tel gebarrelt, 100grain Spitze.
Habe jetzt diese Pfeile von meinem RB "alterSkythe" (Groszer) bei 45 lbs auf die Finger, geschossen. Die fliegen sauber und treffen ohne irgend eine "Umstellung" !
Normal sollte man denken, die sind zu steif aber ich glaube, der "olle Skythe" bringt von Beginn einen anderen Schub auf den Pfeil als der LB:o
Wer nur zur?ck schaut, sieht nicht, was auf ihn zukommt
angeblich ungarisches Sprichwort
angeblich ungarisches Sprichwort
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Matthias Herp
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Der Wert gilt natürlich immer nur für EINEN Bogen
Hallo Norbert!
Ich habe es vielleicht etwas unverständlich formuliert, aber es ist ganz klar, daß sich der so ermittelte dynamische Spine immer nur auf EINEN Bogen (une EINEN Schützen) bezieht.
Aber vielen Dank für deine Antwort.
Liebe Grüße,
Matthias
Ich habe es vielleicht etwas unverständlich formuliert, aber es ist ganz klar, daß sich der so ermittelte dynamische Spine immer nur auf EINEN Bogen (une EINEN Schützen) bezieht.
Aber vielen Dank für deine Antwort.
Liebe Grüße,
Matthias
Pfeiltuning
Hi Matthias,
das ist schon richtig was Du schreibst, man will seine Pfeile ja optimal an seinen Bogen anpassen, "Tuning" !
Ich war nur etwas erstaunt, als ich am Mittwoch ganz einfach mal meine "guten" Pfeile" vom LB auf dem RB probierte, um einen Anhaltspunkt zu bekommen, in welche Richtung ich Pfeile für den RB anpassen müsste.
Erstaunt darüber, dass ich keine anderen Pfeile brauche !
Bei "schwächerem" Bogen, gleicher Auszug und Anker...
Gruß

das ist schon richtig was Du schreibst, man will seine Pfeile ja optimal an seinen Bogen anpassen, "Tuning" !
Ich war nur etwas erstaunt, als ich am Mittwoch ganz einfach mal meine "guten" Pfeile" vom LB auf dem RB probierte, um einen Anhaltspunkt zu bekommen, in welche Richtung ich Pfeile für den RB anpassen müsste.
Erstaunt darüber, dass ich keine anderen Pfeile brauche !
Bei "schwächerem" Bogen, gleicher Auszug und Anker...
Gruß
Wer nur zur?ck schaut, sieht nicht, was auf ihn zukommt
angeblich ungarisches Sprichwort
angeblich ungarisches Sprichwort
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Matthias Herp
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- Registriert: 02.02.2005, 07:13
Hallo Norbert!
Vielleicht wäre möglich diesen dynamischen Spine für verschiedene Bögen zu bestimmen (besten Pfeil Pfeil messen).
Dann könnte man gleich bestimmen ob ein Pfeil x auf Bogen y gut fliegt.
Es wäre es vielleicht sogar möglich Aussagen zu treffen wie z.B.:
Bei diesem Bogen brauchst du bei Schaftlänge/Auszug x mit einem statischem Spine y das Spitzengewicht z.
Oder z.B. Nach Schaftbruch direkt hinter der Spitze (1" kürzer) sollte der Pfeil genau so gut fliegen wenn die Spitze um x gns schwerer wird.
Wie gesagt, das ist alles rein spekulativ.
Viele liebe Grüße,
Matthias
Vielleicht wäre möglich diesen dynamischen Spine für verschiedene Bögen zu bestimmen (besten Pfeil Pfeil messen).
Dann könnte man gleich bestimmen ob ein Pfeil x auf Bogen y gut fliegt.
Es wäre es vielleicht sogar möglich Aussagen zu treffen wie z.B.:
Bei diesem Bogen brauchst du bei Schaftlänge/Auszug x mit einem statischem Spine y das Spitzengewicht z.
Oder z.B. Nach Schaftbruch direkt hinter der Spitze (1" kürzer) sollte der Pfeil genau so gut fliegen wenn die Spitze um x gns schwerer wird.
Wie gesagt, das ist alles rein spekulativ.
Viele liebe Grüße,
Matthias