Wozu sind Inlets gut
Wozu sind Inlets gut
Hi,
ich bin ganz neu hier und mache auch demnächst meinen ersten Bogen- und Pfeilbaukurs in der Hoffnung ein schönes Hobby für mich zu finden.
Jetzt habe ich mich mal hier in diesem Shop umgeschaut und bin auf Holz-Inlets für Selfnocks gestoßen.
Soweit ich das bis jetzt begriffen habe, ist eine Selfnock, doch ein Schlitz, den man selbst in das Pfeilende sägt. Die anderen Nocks werden aufgeklebt.
Wozu sind denn diese Inlets gut? Und wie baut man die denn ein?
Und wenn ich schon mal dabei bin: Welches ist denn vom Preis/Leistungsverhältnis ein gutes Befiederungsgerät? Und wie wichtig ist es, eine gerade, oder rechts- oder linksgewunde Feder auf den Pfeil zu machen?
Danke,
Markus
ich bin ganz neu hier und mache auch demnächst meinen ersten Bogen- und Pfeilbaukurs in der Hoffnung ein schönes Hobby für mich zu finden.
Jetzt habe ich mich mal hier in diesem Shop umgeschaut und bin auf Holz-Inlets für Selfnocks gestoßen.
Soweit ich das bis jetzt begriffen habe, ist eine Selfnock, doch ein Schlitz, den man selbst in das Pfeilende sägt. Die anderen Nocks werden aufgeklebt.
Wozu sind denn diese Inlets gut? Und wie baut man die denn ein?
Und wenn ich schon mal dabei bin: Welches ist denn vom Preis/Leistungsverhältnis ein gutes Befiederungsgerät? Und wie wichtig ist es, eine gerade, oder rechts- oder linksgewunde Feder auf den Pfeil zu machen?
Danke,
Markus
Seid gegrüsst und herzlich willkommen in der Fletcherei
Hi Marcus,
ich freu mich dass Du Dir ein solch interessantes und vielseitiges Hobby ausgesucht hast.
Also ein Inlet für eine Selfnocke besteht zumeist aus Rohhaut oder Hartholz. Du sägst den Schlitz für die Nock etwas tiefer ein und setzt in den Schlitz Dein "Inlet" ein. Inlets gelten IMHO der Haltbarkeit des Nockschlitzes, speziell bei sehr starken Bögen.Die meisten käuflich erwerblichen Pfeil mit Selfnock haben, soweit ich das beurteilen kann KEIN Inlet, d.h. Du kommst meiner Meinung nach auch ohne ein Inlet in der Nock aus.
Zum Befiederungsgerät :
Ich benutze einen Martin - Fletcher, der kostet so ca. um die 40,00 EUR (mit gerader Befiederungsklammer). Jede weitere Klammer (rechtgewunden, linksgewunden) kostet ca. 11 - 15 EUR. Die gewundene Befiederung gibt dem Pfeil einen eigenen Spin, der Pfeil schraubt sich sozusagen durch die Luft. Das macht den Pfeil im Flug etwas unanfälliger gegen Seitenwinde und sorgt generell für einen etwas saubereren Pfeilflug. Allerdings ist meine Erfahrung, dass speziell eine Selfnock, die NIE ganz mittig, eine Ungenauigkeit in den Pfeilflug bringen kann und daher benutze ich derzeit wieder die guten alten Plastiknocken.
Zum Gruße
Ritter Gunzelin v.d. Asseburg / Sottmar
ich freu mich dass Du Dir ein solch interessantes und vielseitiges Hobby ausgesucht hast.
Also ein Inlet für eine Selfnocke besteht zumeist aus Rohhaut oder Hartholz. Du sägst den Schlitz für die Nock etwas tiefer ein und setzt in den Schlitz Dein "Inlet" ein. Inlets gelten IMHO der Haltbarkeit des Nockschlitzes, speziell bei sehr starken Bögen.Die meisten käuflich erwerblichen Pfeil mit Selfnock haben, soweit ich das beurteilen kann KEIN Inlet, d.h. Du kommst meiner Meinung nach auch ohne ein Inlet in der Nock aus.
Zum Befiederungsgerät :
Ich benutze einen Martin - Fletcher, der kostet so ca. um die 40,00 EUR (mit gerader Befiederungsklammer). Jede weitere Klammer (rechtgewunden, linksgewunden) kostet ca. 11 - 15 EUR. Die gewundene Befiederung gibt dem Pfeil einen eigenen Spin, der Pfeil schraubt sich sozusagen durch die Luft. Das macht den Pfeil im Flug etwas unanfälliger gegen Seitenwinde und sorgt generell für einen etwas saubereren Pfeilflug. Allerdings ist meine Erfahrung, dass speziell eine Selfnock, die NIE ganz mittig, eine Ungenauigkeit in den Pfeilflug bringen kann und daher benutze ich derzeit wieder die guten alten Plastiknocken.
Zum Gruße
Ritter Gunzelin v.d. Asseburg / Sottmar
- Ravenheart
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RE: Seid gegrüsst und herzlich willkommen in der Fletcherei
Rohhaut wird m.W. meist etwas anders verwendet: ein Rohhautstreifen in Schlitzbreite und 2,5 - 3 cm Länge wird in den Schlitz gelegt (natürlich geklebt), und die überstehenden Enden seitlich mit der Nockenwicklung mit "angebunden". Dies sorgt für eine bessere Kraftverteilung auf den Nockenboden. Aber gut, ich sehe (s.u.) es geht auch mit Hautinlet.Original geschrieben von gunzelin
Also ein Inlet für eine Selfnocke besteht zumeist aus Rohhaut oder Hartholz.
Außerdem kenne ich es nur so, dass Inlets rechtwinklig zum Schlitz eingesetzt werden, und zwar so, dass sie an den Seiten der Nocke bis zum Pfeilende und unterhalb des Nockenbodens ein Stück in den Schaft hinein gehen! So stabilisieren sie Boden UND Seiten!
Inlet-Bild
Rabe
Alles klar!
Danke für die Antwort. Nur noch mal ganz am Rand ...eh... wofür steht eigentlich IMHO?
Hab mich jetzt mal über das Herstellen von Schäften informiert, aber das ist wohl ziemlich viel Aufwand. Dann hab ich gesehen, dass man schon fertige Schäfte kaufen kann.
Worin unterscheiden die sich denn von den runden Holzpfählen aus dem Baumarkt? Laufen die konisch zu? Ist es das Holz? Oder sind diese besonders grade?
Muss ein Pfeil sich überhaupt nach vorne leicht verbreitern, oder erledigt die Pfeilspitze die Verlagerung der Gewichtsmitte des Pfeils nach vorne?
Endgültig werde ich mich wohl nach dem Kurs entscheiden, der ist ja zum Glüch schon Ende September!
Markus
Danke für die Antwort. Nur noch mal ganz am Rand ...eh... wofür steht eigentlich IMHO?
Hab mich jetzt mal über das Herstellen von Schäften informiert, aber das ist wohl ziemlich viel Aufwand. Dann hab ich gesehen, dass man schon fertige Schäfte kaufen kann.
Worin unterscheiden die sich denn von den runden Holzpfählen aus dem Baumarkt? Laufen die konisch zu? Ist es das Holz? Oder sind diese besonders grade?
Muss ein Pfeil sich überhaupt nach vorne leicht verbreitern, oder erledigt die Pfeilspitze die Verlagerung der Gewichtsmitte des Pfeils nach vorne?
Endgültig werde ich mich wohl nach dem Kurs entscheiden, der ist ja zum Glüch schon Ende September!
Markus
@merdman2:
zunächst zu den Nockinserts: Sie sollen den Nockboden verstärken, wenn im Abschuß die Sehne darauf"prallt", sonst könnte die Selfnocke evtl. reißen. Nockinserts gibt es auch aus Horn oder Bein. Den gleichen Zweck erfüllt auch eine Nockwicklung, d.h. eine Fadenumwicklung des Pfeils in Höhe des Nockbodens (Das machen die meisten). Sinn macht das Ganze unbedingt bei Bögen über 45-50lbs. Es sieht halt auch gut aus...
Zum Befiederungsgerät: Ich benutze auch ein Martin und bin extrem zufrieden. Ob eine Drallbefiederung wirklich sinnvoll ist, muß jeder für sich entscheiden, sicher ist, daß sie (bei gleicher Federform) die Reichweite und die Geschwindigkeit beeinträchtigt, indem sie den Pfeilflug bremst. Meine persönliche Meinung ist: sowenig Feder wie möglich, soviel wie nötig (Was sich auf die Länge und Höhe der Befiederung bezieht).
In der linken Spalte (home > Artikelübersicht > Werkzeug und Zubehör > Befiederungsgeräte) findest Du eine hervorragend gemachte Marktübersicht von Geomar.
@Gunzelin: Das ein Selfnockschlitz nicht genau zentrisch ist, halte ich für ein Gerücht. Das kommt sicher vor, wenn man die Dinger "frei Schnauze" einfeilt oder -sägt. Ich säge meine Schäfte an einer Stichsäge mit Stationäreinrichtung und Parallelanschlag ein, dann drehe ich den Schaft um 180° und säge ihn erneut ein. So wird der Schlitz absolut mittig. Anschließend feile ich ihn mit einer 3mm Rundfeile (feine Kettensägenfeile) bis zum Nockboden, den ich dabei abrunde. Genauer kann eine Plastiknocke auch nicht sein...
Zum Schluß noch der Hinweis auf unsere Suchfunktion: Der braune Button in der oberen Zeile. Wenn man da z.B. "Selfnock" oder "Nockinsert" eingibt, hat man Lesestoff bis Weihnachten. Bildet ungemein!
Gruß, horsebow
zunächst zu den Nockinserts: Sie sollen den Nockboden verstärken, wenn im Abschuß die Sehne darauf"prallt", sonst könnte die Selfnocke evtl. reißen. Nockinserts gibt es auch aus Horn oder Bein. Den gleichen Zweck erfüllt auch eine Nockwicklung, d.h. eine Fadenumwicklung des Pfeils in Höhe des Nockbodens (Das machen die meisten). Sinn macht das Ganze unbedingt bei Bögen über 45-50lbs. Es sieht halt auch gut aus...
Zum Befiederungsgerät: Ich benutze auch ein Martin und bin extrem zufrieden. Ob eine Drallbefiederung wirklich sinnvoll ist, muß jeder für sich entscheiden, sicher ist, daß sie (bei gleicher Federform) die Reichweite und die Geschwindigkeit beeinträchtigt, indem sie den Pfeilflug bremst. Meine persönliche Meinung ist: sowenig Feder wie möglich, soviel wie nötig (Was sich auf die Länge und Höhe der Befiederung bezieht).
In der linken Spalte (home > Artikelübersicht > Werkzeug und Zubehör > Befiederungsgeräte) findest Du eine hervorragend gemachte Marktübersicht von Geomar.
@Gunzelin: Das ein Selfnockschlitz nicht genau zentrisch ist, halte ich für ein Gerücht. Das kommt sicher vor, wenn man die Dinger "frei Schnauze" einfeilt oder -sägt. Ich säge meine Schäfte an einer Stichsäge mit Stationäreinrichtung und Parallelanschlag ein, dann drehe ich den Schaft um 180° und säge ihn erneut ein. So wird der Schlitz absolut mittig. Anschließend feile ich ihn mit einer 3mm Rundfeile (feine Kettensägenfeile) bis zum Nockboden, den ich dabei abrunde. Genauer kann eine Plastiknocke auch nicht sein...
Zum Schluß noch der Hinweis auf unsere Suchfunktion: Der braune Button in der oberen Zeile. Wenn man da z.B. "Selfnock" oder "Nockinsert" eingibt, hat man Lesestoff bis Weihnachten. Bildet ungemein!
Gruß, horsebow
I shot an arrow in the air,
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
it fell to earth, I knew not where;
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Longfellow, Oct. 16, 1845
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Alphastern
RE:
imho = In My Humble Opinion = meiner bescheidenen Meinung nachOriginal geschrieben von merdman2
Alles klar!
Danke für die Antwort. Nur noch mal ganz am Rand ...eh... wofür steht eigentlich IMHO?
"frei Schnauze"
@horsebow : Ich meinte auch "frei Schnauze" sägen. Ich muss mich natürlich bei Deiner Stichsäge und dem Parallelanschlag entschuldigen:D .
Gruß
Ritter Gunzelin v.d. Asseburg/Sottmar
Gruß
Ritter Gunzelin v.d. Asseburg/Sottmar
RE:
@merdman2: Die meisten traditionellen Schützen kaufen ihre Pfeilkomponenten wohl, am ehesten werden noch Federn "aus der Natur" zu Fletches verarbeitet, die Zahl derer, die ihre Holzschäfte selbst anfertigt, ist wegen des doch eher hohen Aufwands gering.Original geschrieben von merdman2
Hab mich jetzt mal über das Herstellen von Schäften informiert, aber das ist wohl ziemlich viel Aufwand. Dann hab ich gesehen, dass man schon fertige Schäfte kaufen kann.
Worin unterscheiden die sich denn von den runden Holzpfählen aus dem Baumarkt? Laufen die konisch zu? Ist es das Holz? Oder sind diese besonders grade?
Muss ein Pfeil sich überhaupt nach vorne leicht verbreitern, oder erledigt die Pfeilspitze die Verlagerung der Gewichtsmitte des Pfeils nach vorne?
Markus
Die gekauften Schäfte (aus "Zeder", Kiefer, seltener Esche, Birke, oder Hemlock usw.) sind im Gegensatz zu Baumarkt-Rundhölzern
1. zöllig, nicht metrisch, und passen daher auch genau zu den im Handel angebotenen Spitzen und Nocks,
2. nach Spine, d.h. Steifheit, sortiert. Dadurch erhalten die Pfeile einer Spine-Gruppe in etwa das gleiche Flugverhalten.
3. auch nicht immer vollkommen gerade!
Es gibt aber durchaus auch Schützen, (z.B. Hunbow), die ihre Pfeile aus Baumarkt-Rundhölzern bauen - und treffen!
Konisch zulaufende Schäfte nennt man "tapered" oder verdeutscht "getapert", wobei man Nock- und Spitzentaper unterscheiden muß, beidseitig konisch heißt "barelled". Dies sind Formen, die eigentlich nur dem Fortgeschrittenen was bringen, die weitaus meisten gekauften Schäfte sind ganz normal zylindrisch.
Und zum Schluß wieder der Hinweis auf die Suchfunktion: Brauner button "suche" am oberen Seitenrand, bei bisher 47336 postings in 2438 Themen sind eigentlich alle relevanten Fragen schonmal beantwortet worden!
Gruß, horsebow
I shot an arrow in the air,
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
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Kettensprenger
- Sr. Member

- Beiträge: 339
- Registriert: 14.01.2004, 22:26
Drallbefiederung
@horsebow:
Deine Ansicht über eine Drallbefiederung kann ich nicht ganz mit dir teilen. Sicher verleiht eine kurze und niedrige Feder einem Pfeil mehr Speed. Aber für welche Entfernungen und zu welchem Zweck brauchst du deinen Pfeil?
Ich brauch meinen für's Turnier und vielleicht auf maximal 60 Meter. Da ich eben nicht jage, kann ich die Pfeilgeschwindigkeit deutlich vernachlässigen, da mein Ziel zum Glück nicht davonläuft *lach*. Was mir dann aber wichtiger ist - gerade in einem Wald mit viel Licht- und Schattenspiel - ist ein Pfeil, dessen Flugbahn ich gut verfolgen kann. Also schieße ich Drallbefiederung, denn das Auge reagiert ja auf Bewegung schneller. Somit sehe ich meinen Pfeil besser, durch den Drall ist er schneller und besser stabilisiert - also hat die Drallbefiederung doch nur Vorteile!!!
Wie gesagt - meine Meinung steht mit eingefleischten Jägern ziemlich im Widerspruch, aber die haben ja ganz andere Ansprüche und Voraussetzungen.
Und weil's mir gerad noch einfällt - schießt du mal z. B. das Egenhausener Turnier (oder im Regen), wo du doch reichlich Schüsse in's oder durch's Wasser hast, dann ist eine größere Befiederung auch von Vorteil, denn dann hat die nasse Feder immer noch genügend Fläche, um en Pfeil trotzdem schnell zu stabilisieren. Ist die Feder für den trockenen Zustand schon optimiert, kannst du sie meist im nassen Zustand nimmer g'scheit schießen.
Deine Ansicht über eine Drallbefiederung kann ich nicht ganz mit dir teilen. Sicher verleiht eine kurze und niedrige Feder einem Pfeil mehr Speed. Aber für welche Entfernungen und zu welchem Zweck brauchst du deinen Pfeil?
Ich brauch meinen für's Turnier und vielleicht auf maximal 60 Meter. Da ich eben nicht jage, kann ich die Pfeilgeschwindigkeit deutlich vernachlässigen, da mein Ziel zum Glück nicht davonläuft *lach*. Was mir dann aber wichtiger ist - gerade in einem Wald mit viel Licht- und Schattenspiel - ist ein Pfeil, dessen Flugbahn ich gut verfolgen kann. Also schieße ich Drallbefiederung, denn das Auge reagiert ja auf Bewegung schneller. Somit sehe ich meinen Pfeil besser, durch den Drall ist er schneller und besser stabilisiert - also hat die Drallbefiederung doch nur Vorteile!!!
Wie gesagt - meine Meinung steht mit eingefleischten Jägern ziemlich im Widerspruch, aber die haben ja ganz andere Ansprüche und Voraussetzungen.
Und weil's mir gerad noch einfällt - schießt du mal z. B. das Egenhausener Turnier (oder im Regen), wo du doch reichlich Schüsse in's oder durch's Wasser hast, dann ist eine größere Befiederung auch von Vorteil, denn dann hat die nasse Feder immer noch genügend Fläche, um en Pfeil trotzdem schnell zu stabilisieren. Ist die Feder für den trockenen Zustand schon optimiert, kannst du sie meist im nassen Zustand nimmer g'scheit schießen.
scio nescio
@Kettensprenger: Ich sage ja immer, daß jeder seine persönlichen Ausrüstungsentscheidungen selber treffen muß.
Klar ist ein drallbefiederter Pfeil besser stabilisiert, klar ist eine hohe Feder im Flug auch besser sichtbar - aber schneller als ein bei gleicher Federform und -größe leicht schräg befiederter Pfeil ohne Drall ist er ganz gewiß nicht!
Klar ist Pfeilgeschwindigkeit nicht alles, aber Reichweite manchmal schon, gerade weil man bis etwa 40m dann eben nicht soooo viel höher halten muß, und gerade auch bei den "schwächeren" Bögen bis etwa 40 lbs (wie ich sie z.B. schieße).
Gruß, horsebow
Klar ist ein drallbefiederter Pfeil besser stabilisiert, klar ist eine hohe Feder im Flug auch besser sichtbar - aber schneller als ein bei gleicher Federform und -größe leicht schräg befiederter Pfeil ohne Drall ist er ganz gewiß nicht!
Klar ist Pfeilgeschwindigkeit nicht alles, aber Reichweite manchmal schon, gerade weil man bis etwa 40m dann eben nicht soooo viel höher halten muß, und gerade auch bei den "schwächeren" Bögen bis etwa 40 lbs (wie ich sie z.B. schieße).
Gruß, horsebow
I shot an arrow in the air,
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
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Longfellow, Oct. 16, 1845
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Kettensprenger
- Sr. Member

- Beiträge: 339
- Registriert: 14.01.2004, 22:26
Philosophie ...
@Horsebow:
Auch du hast recht mit deiner Argumentation! Als ich mit dem Schießen heuer im März anfing und meinen Kurs machte, da bekam ich als Empfehlung für meine Pfeile (komprimierte) 5/16 Kiefer-Schäfte mit 4"-Federn. Viele Pfeile habe ich mit der Orca-Form von Clipper gemacht. Sicher weißt du auch, dass ich einen Griffon mit 55# schieße - also eigentlich keinen langsamen Bogen.
In der Zwischenzeit und einem halben Jahr Erfahrung bin ich bei 11/32 gelandet - Holz ist relativ egal und 5"-Classic Federn. Ok ... der Bogen gibt es her - ein 40-Pfünder vielleicht nicht. Aber wenn ich daran denke, dass ich die Pfeile mit den 4"-Federn bei Regen nicht mehr gesehen habe ... Und wenn du deinen 40-er Bogen doch erst gewöhnt bist, dann weißt doch sicherlich auch, wie viel mehr du vielleicht drüber halten musst, um trotzdem das Ziel zu treffen. Ich bin wirklich in der Zwischenzeit der Meinung, dass Pfeilgeschwindigkeit nicht alles ist ...
Aber jeder wie er mag. Aber das hast du ja auch schon gesagt ... *grins*
Aber ich merke gerade, dass ich reichlich OT bin ... also nix für ungut für den Ausflug ... und jetzt bin ich ruhig ...
Auch du hast recht mit deiner Argumentation! Als ich mit dem Schießen heuer im März anfing und meinen Kurs machte, da bekam ich als Empfehlung für meine Pfeile (komprimierte) 5/16 Kiefer-Schäfte mit 4"-Federn. Viele Pfeile habe ich mit der Orca-Form von Clipper gemacht. Sicher weißt du auch, dass ich einen Griffon mit 55# schieße - also eigentlich keinen langsamen Bogen.
In der Zwischenzeit und einem halben Jahr Erfahrung bin ich bei 11/32 gelandet - Holz ist relativ egal und 5"-Classic Federn. Ok ... der Bogen gibt es her - ein 40-Pfünder vielleicht nicht. Aber wenn ich daran denke, dass ich die Pfeile mit den 4"-Federn bei Regen nicht mehr gesehen habe ... Und wenn du deinen 40-er Bogen doch erst gewöhnt bist, dann weißt doch sicherlich auch, wie viel mehr du vielleicht drüber halten musst, um trotzdem das Ziel zu treffen. Ich bin wirklich in der Zwischenzeit der Meinung, dass Pfeilgeschwindigkeit nicht alles ist ...
Aber jeder wie er mag. Aber das hast du ja auch schon gesagt ... *grins*
Aber ich merke gerade, dass ich reichlich OT bin ... also nix für ungut für den Ausflug ... und jetzt bin ich ruhig ...
scio nescio