Barrel - Taper kürzen... aber wie?
Barrel - Taper kürzen... aber wie?
Hallihallo,
Greenhornfrage an die Könner:
ich möchte beidseitig von 11/32 auf 5/16 gfetaperte Schäfte für den Anwender, der einen kürzeren Auszug hat kürzen... Aber:
ist es ein Fehler bezüglich des Flugverhaltens, wenn ich die Kürzung komplett am Nockende vornehme (wird eh ne Selfnock, also kein Maß-Problem) und die Spitzen-Seite so belasse, wie sie ist, um eine 5/16 Spitze verwenden zu können???
In diesem Falle wäre der "dickste" Teil des Pfeiles allerdings nach hinten verlagert...was passiert da mit dem Schwingungsverhalten des Pfeiles, der bei dem zukünftigen Anwender immerhin um das fensterlose Griffstück eines LB's herum muß???
also: völlig wurscht, oder schwerer Fehler?
beidseitiges Kürzen mit nach"friemeln" des Spitzenende-Durchmessers???
Danke für Eure Hilfe
Holsche
Greenhornfrage an die Könner:
ich möchte beidseitig von 11/32 auf 5/16 gfetaperte Schäfte für den Anwender, der einen kürzeren Auszug hat kürzen... Aber:
ist es ein Fehler bezüglich des Flugverhaltens, wenn ich die Kürzung komplett am Nockende vornehme (wird eh ne Selfnock, also kein Maß-Problem) und die Spitzen-Seite so belasse, wie sie ist, um eine 5/16 Spitze verwenden zu können???
In diesem Falle wäre der "dickste" Teil des Pfeiles allerdings nach hinten verlagert...was passiert da mit dem Schwingungsverhalten des Pfeiles, der bei dem zukünftigen Anwender immerhin um das fensterlose Griffstück eines LB's herum muß???
also: völlig wurscht, oder schwerer Fehler?
beidseitiges Kürzen mit nach"friemeln" des Spitzenende-Durchmessers???
Danke für Eure Hilfe
Holsche
-
Steinmann
Ich habe das zwar noch nie gemacht könnte mir aber vorstellen das der Pfeil etwas biegesteifer wird als erursprünglich war. Wobei mir keine Faustregel bekannt ist nachder bei einem gebarrelten Schaft der Spinewert um wieviel auch immer verändert werden muß. Durch die Reduzierung soll sich der Schaft ja auch nur schneller stabilisieren. Diesen Effekt verlierst Du eventuell.
Um vergleichbare Aussagen zu bekommen, solltest Du das in einem Versuch ermitteln. Je einem Pfeil vorne, hinten und beidseitig abschneiden, befiedern und Probe schießen.
Der leicht veränderte Schwerpunkt ist sicherlich zu vernachlässigen.
Viel Spaß dabei
Um vergleichbare Aussagen zu bekommen, solltest Du das in einem Versuch ermitteln. Je einem Pfeil vorne, hinten und beidseitig abschneiden, befiedern und Probe schießen.
Der leicht veränderte Schwerpunkt ist sicherlich zu vernachlässigen.
Viel Spaß dabei
Nocktaper
So weit ich informiert bin, ist ein Nocktaper für schnelle Stabilisierung, da das Gewicht nach vorn verlagert wird. Ein gebarrelter Schaft hat die gleichen Eigenschaften, nur wurde hier zusatzlich eine Gewichtreduzierung durch die Spitzenverjüngung erreicht. Wenn Du den Schaft im hinteren Bereich einkürzt, verliert er sein "Gleichgewicht", da das vordere Ende nicht mehr viel schwerer ist. Ich würde die Kürzung auf jeden Fall an der Spitze vornehmen. Dann hast Du wenigstens den Nocktapereffekt noch behalten.
Diese Überlegung ist rein theoretisch und ich habe sie praktisch noch nicht getestet, also versteif Dich bitte nicht auf diese Aussage.
viele Grüße
Rene'
Diese Überlegung ist rein theoretisch und ich habe sie praktisch noch nicht getestet, also versteif Dich bitte nicht auf diese Aussage.
viele Grüße
Rene'
Es gibt kein "NORMALES" Leben! Es gibt nur das Leben!
- Ravenheart
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aaalso...
@ taurus: er schreibt doch, dass die Schäfte beiderseitig getapert (barreled) sind!
Erst mal grundsätzlich:
Zu allererst muss man fragen: Warum kürzen? Ich nehme an, wenn Du dem Bekannten die Pfeile überlassen willst, habt ihr sie getestet, und sie passen (vom Spine her)? Dann lass sie, wie sie sind!
Durch das Kürzen ändert sich der Spine (natürlich nicht der Wert des Schaftes, aber die faktische Steife), der Schaft REAGIERT steifer, und zwar deutlich! Beispiel: Ich schieße auf meinem 60#-Indianerbogen mit 24" Auszug 26" lange 40/45er Schäfte! Die fliegen genau so, wie 28" lange 60/65er, die ich alternativ verwende.
Durch das alleinige Kürzen hinten wird der Schwerpunkt nach hinten verlagert. In Verbindung mit der ohnehin leichten Spitze dürften die Pfeile damit fast "in Waage" sein, also einen minimalen "FOC" haben... Damit fliegen sie weit, aber auch "nervös", sind also empfindlich bzgl. Nockpunkt- und Ablassfehlern.
WENN Pfeile nur einseitig getapert werden, dann eigentlich eher hinten, um die Flugstabilität zu erhöhen!
Rabe
Erst mal grundsätzlich:
Zu allererst muss man fragen: Warum kürzen? Ich nehme an, wenn Du dem Bekannten die Pfeile überlassen willst, habt ihr sie getestet, und sie passen (vom Spine her)? Dann lass sie, wie sie sind!
Durch das Kürzen ändert sich der Spine (natürlich nicht der Wert des Schaftes, aber die faktische Steife), der Schaft REAGIERT steifer, und zwar deutlich! Beispiel: Ich schieße auf meinem 60#-Indianerbogen mit 24" Auszug 26" lange 40/45er Schäfte! Die fliegen genau so, wie 28" lange 60/65er, die ich alternativ verwende.
Durch das alleinige Kürzen hinten wird der Schwerpunkt nach hinten verlagert. In Verbindung mit der ohnehin leichten Spitze dürften die Pfeile damit fast "in Waage" sein, also einen minimalen "FOC" haben... Damit fliegen sie weit, aber auch "nervös", sind also empfindlich bzgl. Nockpunkt- und Ablassfehlern.
WENN Pfeile nur einseitig getapert werden, dann eigentlich eher hinten, um die Flugstabilität zu erhöhen!
Rabe
@Rabe
Hast Du meinen Post eingentlich gelesen? Ich habe genau das Gleiche geschrieben, nur nicht in Fachausdrücken!!!
Original geschrieben von Taurus
Wenn Du den Schaft im hinteren Bereich einkürzt, verliert er sein "Gleichgewicht", da das vordere Ende nicht mehr viel schwerer ist.
Es gibt kein "NORMALES" Leben! Es gibt nur das Leben!
Wenn die Schäfte jetzt (ungekürzt) gut mit dem Bogen harmonieren, dann würde ich sie so lassen wie sie sind. (Gründe sie Rabe)
Wenn ihr sie unbedingt kürzen wollt, dann beidseitig oder nur vorne! Ansonsten erhaltet ihr durch den geänderten Schwerpunkt einen ziemlich nervösen Pfeil.
P.S. Ein NOCKTAPER ist, wenn ich mit dem Spitzgerät (Taper-tool) das Aufkleben der Nock durch anspitzen vorbereite.
Unterschiedlich hierzu: TAPER ist, wenn ein Pfeil von der Spitze zur Nock gleichmäßig dünner im Durchmesser wird; BARREL-TAPER ist, wenn ein Pfeil von ca. der Mitte aus gleichmäßig dünner zur Spitze und auch zur Nock wird; SPITZENTAPER ist, s.o Nocktaper bloß für die Spitze (entfällt bei paralellen Spitzen)
Wenn ihr sie unbedingt kürzen wollt, dann beidseitig oder nur vorne! Ansonsten erhaltet ihr durch den geänderten Schwerpunkt einen ziemlich nervösen Pfeil.
P.S. Ein NOCKTAPER ist, wenn ich mit dem Spitzgerät (Taper-tool) das Aufkleben der Nock durch anspitzen vorbereite.
Unterschiedlich hierzu: TAPER ist, wenn ein Pfeil von der Spitze zur Nock gleichmäßig dünner im Durchmesser wird; BARREL-TAPER ist, wenn ein Pfeil von ca. der Mitte aus gleichmäßig dünner zur Spitze und auch zur Nock wird; SPITZENTAPER ist, s.o Nocktaper bloß für die Spitze (entfällt bei paralellen Spitzen)
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Tja, schönen Dank für die Hilfen bis hierhin....die "Ausgangslage" muß ich wohl noch etwas präzisieren...
Also:
Die Schäfte wurden von Whitewood geliefert, sollen gruppengespined sein, die Eschen-Schäfte sind ca. 33' lang, . Das ist ne ganze Menge, allerdings ggü. einem Vergleichspfeil des zukünftigen Nutzers nur ein Zuwachs von ca. 4,5cm.
Ich selbst habe die Schäfte weder bestellt, noch (bisher)den Spine feststellen können.
Leider steht die Beantwortung von meinen Fragen durch Whitewood noch aus - ist wohl generell etwas schwer zu erreichen.
Mir ist auch nicht klar, ob der Gruppenspine (50-55) vor dem Barreln am 11/32-Schaft gemessen wurde, oder (so wäre es meiner Meinung nach korrekter-aber aus Verkäufersicht wohl unwahrscheinlicher) NACH dem Barrel-Tapern.
Prinzipiell müßte der Spine des getaperten Schaftes doch geringer sein, als der des 11/32 Vollschaftes, oder?
Die Länge dea Barreltapers ist lt. Whitewood begrenzt auf 7' an jeder Seite... also leider nicht bis ungefähr zur Mitte auslaufend, sondern in der Gliederung:
7' Taper an der Spitze
19' volle Schaftstärke
7' Taper an der Nockseite
Somit ist es noch mehr schade um jeden Fitzel, den man da abnimmt, oder?
(Bitte fangt jetz nich an, mir zum Kürzen mittels Vollspleiß in der Schaftmitte zu raten)
Da bisher keiner dieser Schäfte abschließend bearbeitet wurde, existieren auch keine Erkenntnisse, wie sie mit dem zukünftigen Bogen harmonieren werden. Somit alles in allem das glatte Gegenteil von perfekten Vorbedingungen, ich weiß.
Erst zig verschiedene Probepfeile zu machen ist eigentlich nicht angedacht, wer die Whitewood-Preisliste gelesen hat, ahnt, warum ich im Vorfeld so viele Fehler wie möglich ausschließen will. (3,04 Euronen pro Schaft *hüstel*)- Vor allem, da es nicht meine Schäfte sind...
Grundsätzlich ist mir etwas unklar, wieso der Schaftlieferant zwar (dankenswerterweise) besondere Hölzer wie Birke und Esche, sowie Sonderleistungen wie den ein- oder beidseitigen Taper anbietet, jedoch augenscheinlich keine Kürzung auf die benötigte Länge VOR dem Barreln, oder das einzelne genaue handspinen und auswiegen, was ja einem Schaft in dieser Preisklasse eigentlich zustehen sollte, oder?
So, für weitere Ideen wäre ich dankbar, falle eine Antwort von Whitewood kommt, kriegt Ihr sie hier zu lesen.
Danke, Holsche
Also:
Die Schäfte wurden von Whitewood geliefert, sollen gruppengespined sein, die Eschen-Schäfte sind ca. 33' lang, . Das ist ne ganze Menge, allerdings ggü. einem Vergleichspfeil des zukünftigen Nutzers nur ein Zuwachs von ca. 4,5cm.
Ich selbst habe die Schäfte weder bestellt, noch (bisher)den Spine feststellen können.
Leider steht die Beantwortung von meinen Fragen durch Whitewood noch aus - ist wohl generell etwas schwer zu erreichen.
Mir ist auch nicht klar, ob der Gruppenspine (50-55) vor dem Barreln am 11/32-Schaft gemessen wurde, oder (so wäre es meiner Meinung nach korrekter-aber aus Verkäufersicht wohl unwahrscheinlicher) NACH dem Barrel-Tapern.
Prinzipiell müßte der Spine des getaperten Schaftes doch geringer sein, als der des 11/32 Vollschaftes, oder?
Die Länge dea Barreltapers ist lt. Whitewood begrenzt auf 7' an jeder Seite... also leider nicht bis ungefähr zur Mitte auslaufend, sondern in der Gliederung:
7' Taper an der Spitze
19' volle Schaftstärke
7' Taper an der Nockseite
Somit ist es noch mehr schade um jeden Fitzel, den man da abnimmt, oder?
(Bitte fangt jetz nich an, mir zum Kürzen mittels Vollspleiß in der Schaftmitte zu raten)
Da bisher keiner dieser Schäfte abschließend bearbeitet wurde, existieren auch keine Erkenntnisse, wie sie mit dem zukünftigen Bogen harmonieren werden. Somit alles in allem das glatte Gegenteil von perfekten Vorbedingungen, ich weiß.
Erst zig verschiedene Probepfeile zu machen ist eigentlich nicht angedacht, wer die Whitewood-Preisliste gelesen hat, ahnt, warum ich im Vorfeld so viele Fehler wie möglich ausschließen will. (3,04 Euronen pro Schaft *hüstel*)- Vor allem, da es nicht meine Schäfte sind...
Grundsätzlich ist mir etwas unklar, wieso der Schaftlieferant zwar (dankenswerterweise) besondere Hölzer wie Birke und Esche, sowie Sonderleistungen wie den ein- oder beidseitigen Taper anbietet, jedoch augenscheinlich keine Kürzung auf die benötigte Länge VOR dem Barreln, oder das einzelne genaue handspinen und auswiegen, was ja einem Schaft in dieser Preisklasse eigentlich zustehen sollte, oder?
So, für weitere Ideen wäre ich dankbar, falle eine Antwort von Whitewood kommt, kriegt Ihr sie hier zu lesen.
Danke, Holsche
@Holsche: Ich habe schon mehrmals bei whitewood.de Eschen-, Birken- und tough-timber-Schäfte gekauft. Handspinen ist gegen entspr. Aufpreis kein Problem, man muß es halt in der Bestellung angeben... das gleiche gilt wohl auch für das Kürzen.
Ich wurde sogar zurückgerufen, weil ich eine Bestellung unklar formuliert hatte, und hatte nach Klarstellung zwei Tage später meine perfekten Schäfte.
Ich bin bisher mit whitewood sehr zufrieden, auch wenn's manchmal etwas länger dauert, aber das tut's gelegentlich auch bei Bodnik & Mitbewerbern...
Gruß, horsebow
Ich wurde sogar zurückgerufen, weil ich eine Bestellung unklar formuliert hatte, und hatte nach Klarstellung zwei Tage später meine perfekten Schäfte.
Ich bin bisher mit whitewood sehr zufrieden, auch wenn's manchmal etwas länger dauert, aber das tut's gelegentlich auch bei Bodnik & Mitbewerbern...
Gruß, horsebow
I shot an arrow in the air,
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
it fell to earth, I knew not where;
for so swiftly it flew, the sight
could not follow it in its flight.
Longfellow, Oct. 16, 1845
-
Kettensprenger
- Sr. Member

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- Registriert: 14.01.2004, 22:26
vielleicht auch 'ne Greenhornfrage ...
@Holsche:
sicherlich hast du Gründe ... aber was spricht dagegen, zylindrische Schäft erst auf das benötigte Auszugsmaß zu kürzen und dann erst von und hinten jeweils 7" lang auf 5/16 zu verjüngen? Dann wäre das doch die Barrel-Form, die du möchtest, oder? Entsprechende Hobelladen und/oder Werkzeug gibt es ja auch am Markt genug. Und wahrscheinlich könnten dir sogar hier aus dem FC Leute mit Werkzeug leihweise aushelfen, die in deiner Nähe wohnen?
sicherlich hast du Gründe ... aber was spricht dagegen, zylindrische Schäft erst auf das benötigte Auszugsmaß zu kürzen und dann erst von und hinten jeweils 7" lang auf 5/16 zu verjüngen? Dann wäre das doch die Barrel-Form, die du möchtest, oder? Entsprechende Hobelladen und/oder Werkzeug gibt es ja auch am Markt genug. Und wahrscheinlich könnten dir sogar hier aus dem FC Leute mit Werkzeug leihweise aushelfen, die in deiner Nähe wohnen?
scio nescio
Ich würde jetzt mal sagen (auch wenn es doof ist): SAURER APFEL!
Wenn ihr bei der Bestellung gesagt hättet, das die Schäfte ca. 31 Zoll haben sollen, das die Schäfte dann gebarrelt sein sollen, dann hättet ihr sie wahrscheinlich auch in der richtigen Länge bekommen. Beim Bestellen kann man dann auch fragen, wann gespined wird und ob die Schäfte noch gematched werden (auf gleiches gewicht kontrolliert). Man kann den Lieferanten auch fragen, welche Pfeile er für den Bogentyp xy mit einem Zugewicht z bei der Auszugslänge n emfiehlt. Meist gibt es da auch kompetenten Rat. Außerdem wäre bei Erstpfeilen sowieso zu Überlegen gewesen, ob sie unbedingt einen Barreltaper haben müssen. Der Barreltaper hat doch in der Regel nur bei sehr weiten Schüssen Vorteile (Clout-, Flight-, Rovingschießen)und dann muss man noch leichte spizten und kurze/flache Federn auf den Schaft pappen, damit das System passt. Bei "normalen" Langbogendistanzen reichen parallele Schäfte doch vollkommen aus (zumindest bei mir).
Nichts für ungut aber da ihr die Schäfte schon habt, heißt es in den sauren Apfel beißen - entweder die Schäfte so lang belassen wie sie sind oder den Barreltaper wieder korrigieren nachdem ihr jede Seite um etwa 1 Zoll gekürzt habt! Dann heißt es: Hoffen, daß die Schäfte nach der ganzen Arbeit auch zum Bogen passen.8-)
Wenn ihr bei der Bestellung gesagt hättet, das die Schäfte ca. 31 Zoll haben sollen, das die Schäfte dann gebarrelt sein sollen, dann hättet ihr sie wahrscheinlich auch in der richtigen Länge bekommen. Beim Bestellen kann man dann auch fragen, wann gespined wird und ob die Schäfte noch gematched werden (auf gleiches gewicht kontrolliert). Man kann den Lieferanten auch fragen, welche Pfeile er für den Bogentyp xy mit einem Zugewicht z bei der Auszugslänge n emfiehlt. Meist gibt es da auch kompetenten Rat. Außerdem wäre bei Erstpfeilen sowieso zu Überlegen gewesen, ob sie unbedingt einen Barreltaper haben müssen. Der Barreltaper hat doch in der Regel nur bei sehr weiten Schüssen Vorteile (Clout-, Flight-, Rovingschießen)und dann muss man noch leichte spizten und kurze/flache Federn auf den Schaft pappen, damit das System passt. Bei "normalen" Langbogendistanzen reichen parallele Schäfte doch vollkommen aus (zumindest bei mir).
Nichts für ungut aber da ihr die Schäfte schon habt, heißt es in den sauren Apfel beißen - entweder die Schäfte so lang belassen wie sie sind oder den Barreltaper wieder korrigieren nachdem ihr jede Seite um etwa 1 Zoll gekürzt habt! Dann heißt es: Hoffen, daß die Schäfte nach der ganzen Arbeit auch zum Bogen passen.8-)
saurer Appel / Haarespalten ?
....tja wie gesagt - ICH hab erst mit der Story zu tun, seit es hieß: hier, mach mal Pfeile draus....und nu versuch ich halt aus den gegebenen - ungünstigen Umständen das beste zu machen -> Tips in Richtung: "Man hätte vorher müssen" bringen mich daher a.) nicht weiter, und b.) würd ich bei eigner Bestellung auch anders machen... aber das Kind ist halt im Brunnen, und soll da wieder raus....
So, neuester Stand:
gerade wurden 19 der 20 Schäfte vermessen, d.h. der Spine gemessen, und - viel wichtiger: der TAPER in seiner Länge bestimmt.
Ergebnis:
KEINER der Schäfte weißt auch nur ansatzweise einen gleichartigen Materialabtrag auf... konkret:
die Länge des Materialabtrages variert zwischen 9,2 Zentimeter und max. 23 Zentimeter....
ebenfalls ist KEINER der einzelnen Schäfte auch nur annähernd vorne und hinten gleich getapert... die Abweichungen zwischen Spitzen- und Nocktaper des selben Schaftes liegen bei 1,0 cm bis 7.00 Zentimeter !!!!
Somit rettet die Schäfte auch nicht mehr, das der Spinewertbereich bis auf 2-3 Ausnahmen eingehalten wurde... (bestellt: 50-55 - geliefert 47-57)
Ich denke, das eine solche Zusammenstellung bei den genannten gut 3 Euronen pro Schaft unvertretbar ist, und werde dem Eigentümer derselben die Rückgabe an Whitewood empfehlen... apropos Whitewood:
keine Reaktion auf meine Anfrage.
Vielleicht eher "Black sheep" als "White Wood"
?
holsche
:-| :-| :-|
So, neuester Stand:
gerade wurden 19 der 20 Schäfte vermessen, d.h. der Spine gemessen, und - viel wichtiger: der TAPER in seiner Länge bestimmt.
Ergebnis:
KEINER der Schäfte weißt auch nur ansatzweise einen gleichartigen Materialabtrag auf... konkret:
die Länge des Materialabtrages variert zwischen 9,2 Zentimeter und max. 23 Zentimeter....
ebenfalls ist KEINER der einzelnen Schäfte auch nur annähernd vorne und hinten gleich getapert... die Abweichungen zwischen Spitzen- und Nocktaper des selben Schaftes liegen bei 1,0 cm bis 7.00 Zentimeter !!!!
Somit rettet die Schäfte auch nicht mehr, das der Spinewertbereich bis auf 2-3 Ausnahmen eingehalten wurde... (bestellt: 50-55 - geliefert 47-57)
Ich denke, das eine solche Zusammenstellung bei den genannten gut 3 Euronen pro Schaft unvertretbar ist, und werde dem Eigentümer derselben die Rückgabe an Whitewood empfehlen... apropos Whitewood:
keine Reaktion auf meine Anfrage.
Vielleicht eher "Black sheep" als "White Wood"
holsche
:-| :-| :-|
- Ravenheart
- Forengott

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AUA!
Das klingt ja fast unvorstellbar! Da würde ich auch sagen: zurück damit!
Mit dem Hinweis, dass Die dafür gezahlten Euronen ja alle genau gleich in Form und Gewicht waren
Mal im Ernst: Die Spineabweichung ist m.E. in der Toleranz! Genauer erwarte ich es nur, wenn ich "handgespinte" kaufe.
So unregelmäßiger Taper ist aber nicht akzeptabel; da frage ich mich: wie bekommen die das hin? Man baut sich doch für's "industrielle" Tapern ne Vorrichtung, da sind SOLCHE Abweichungen schon fast 'ne Kunst!
:tsktsk
Rabe
Mit dem Hinweis, dass Die dafür gezahlten Euronen ja alle genau gleich in Form und Gewicht waren
Mal im Ernst: Die Spineabweichung ist m.E. in der Toleranz! Genauer erwarte ich es nur, wenn ich "handgespinte" kaufe.
So unregelmäßiger Taper ist aber nicht akzeptabel; da frage ich mich: wie bekommen die das hin? Man baut sich doch für's "industrielle" Tapern ne Vorrichtung, da sind SOLCHE Abweichungen schon fast 'ne Kunst!
:tsktsk
Rabe
Abweichung
jau das ist echt ne Kunst.
Die stirnflächen der Schäfte haben das kleine Löchlein, wo die Drechselbank wohl zentriert hat... aber Dinge wie Barrel-Taper 21,3cm zu 14 auf der anderen Seite, oder 11,3 zu 18,3 - und das alles echt jeweils an EINEM Schaft sind nicht nachvollziehbar...
na ich werd morgen beim Trauining mal gucken, aber ich geh von Rückgabe aus....interessant wird, wie whitewood reagiert.
immerhin interessant für den Kunden, wie Verkäufer mit sowas umgehen.
Die stirnflächen der Schäfte haben das kleine Löchlein, wo die Drechselbank wohl zentriert hat... aber Dinge wie Barrel-Taper 21,3cm zu 14 auf der anderen Seite, oder 11,3 zu 18,3 - und das alles echt jeweils an EINEM Schaft sind nicht nachvollziehbar...
na ich werd morgen beim Trauining mal gucken, aber ich geh von Rückgabe aus....interessant wird, wie whitewood reagiert.
immerhin interessant für den Kunden, wie Verkäufer mit sowas umgehen.
Wie ich schon geschrieben habe, komme ich mit parallelen Schäften gut zurecht.
.Da lege ich aber dann großen Wert auf gleichen Spine und gleichmäßiges Gewicht (wobei das dann auch immer extra kostet - ich komme auch auf >2,- Euro pro Schaft (Zeder))
Aber das die gebarrelten Schäfte solche Unterschiede aufweisen, da muss ich dem Raben Recht geben, das ist schon echte Kunst!
Aber das die gebarrelten Schäfte solche Unterschiede aufweisen, da muss ich dem Raben Recht geben, das ist schon echte Kunst!