Auch wenn man sich noch so abmüht dieser Oberfläche ein schönes Finish zu verpassen, letztendlich bleibt die Struktur auf dem Rücken erhalten. Es sei denn, man hat mal ein superperfektes Holz ohne jeglichen Makel verwendet.
Ich hab nunmal ein gewisses Problem mit der Optik eines solchen Naturholzbogens (Charakterbogen ?).
Wenn ich mit so einem Selfbow auf einem Parcour herumlaufe und dann die tollen, teuer gekauften Glas- oder CarbonBögen mit Edelholzgriffen sehe, habe ich immer das Gefühl, andere Schützen denken "... der hat sich den Stecken selbst geschnitzt, kann sich wohl keinen kaufen...".
Oder sollte ich mir lieber denken, die Anderen können sich keinen Bogen selber bauen, müssen sich halt einen teuer kaufen ?
Mir ist berufsbedingt klar, was es heißt, in einem Biegestab die Zugfasern zu kappen.
Auch die Regel "der Bogen folgt dem Holz" befolge ich deshalb aus Einsicht.
Aber jetzt zur Frage:
Was ist alles möglich, einen Bogenrücken zu "plätten" ohne ihn dabei kaputt zu machen.
Damit meine ich alle Wellen und Astknubbel weg.
Glasfasern und Epoxy
Gruß
Klaus
ich weiß: ...schneller und verlockender ist sie, die dunkle Seite ...
habe den threadtitel mal der Diskussion angepasst

