Nüsse knacken
Re: Nüsse knacken
@ teudebald2
freut mich das sich meine Erfahrungen bei dir bestätigt haben...also das bremsen der Nuss
mein ich...und ich glaube ja auch noch immer das dies der Hauptgrund für den Faden war.
schönen Urlaub......hunter
freut mich das sich meine Erfahrungen bei dir bestätigt haben...also das bremsen der Nuss
mein ich...und ich glaube ja auch noch immer das dies der Hauptgrund für den Faden war.
schönen Urlaub......hunter
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Theudebald2
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Re: Nüsse knacken
@hunter
1.Bremsen , 2. Nuss unten halten ,damit sie nicht gegen die Nussbrunnenkante schlägtund 3. Verliersicherungsind drei Funktionen welche durch den Faden gewährleistet werden.
Nicht zuletzt deshalb wird sich der Faden beim Nuss-Schloss so lange gehalten haben.
Es sind eigenlich alle drei wichtige Funktionen welche im Ernstfall den Ausfall verhindern.
Gruß Werner
1.Bremsen , 2. Nuss unten halten ,damit sie nicht gegen die Nussbrunnenkante schlägtund 3. Verliersicherungsind drei Funktionen welche durch den Faden gewährleistet werden.
Nicht zuletzt deshalb wird sich der Faden beim Nuss-Schloss so lange gehalten haben.
Es sind eigenlich alle drei wichtige Funktionen welche im Ernstfall den Ausfall verhindern.
Gruß Werner
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Theudebald2
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Re: Nüsse knacken
Die Nachmessung der Knochen und Geweihproben hat ergeben:
Knochenlänge :keine Veränderung auf 18 mm
Knochendurchmesser :keine Veränderung auf 8mm
Geweihlänge: +0,05 auf 18 mm
Geweihdurchmesser :keine messbare Veränderung auf 8 mm
Dem Versuch fehlen natürlich einige Parameter wie Feuchte,Temperatur etc.,
ich wollte auch nur sehen ob sich da bei so kleinen Dimensionen was tut !
Das vorhandene Knochenmaterial hat die Größe der Proben besimmt.
Für eine Geweihnuss mit 35 mm Durchmesser mag das nochmal anders aussehen.
Gruß Werner
Knochenlänge :keine Veränderung auf 18 mm
Knochendurchmesser :keine Veränderung auf 8mm
Geweihlänge: +0,05 auf 18 mm
Geweihdurchmesser :keine messbare Veränderung auf 8 mm
Dem Versuch fehlen natürlich einige Parameter wie Feuchte,Temperatur etc.,
ich wollte auch nur sehen ob sich da bei so kleinen Dimensionen was tut !
Das vorhandene Knochenmaterial hat die Größe der Proben besimmt.
Für eine Geweihnuss mit 35 mm Durchmesser mag das nochmal anders aussehen.
Gruß Werner
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Baumkirchner
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Re: Nüsse knacken
Hallo Werner,
auf die Länge wird sich die Feuchtigkeit kaum auswirken aber wie gesagt auf den Durchmesser. Bei Knochen sehen ich auch nicht so das Problem aber eben bei Geweih , das aufgrund der erforderlichen Durchmesser auch unterschiedliche Materialdichten aufweisen kann. Die Bremswirkung des Nussfadens dürfte meiner Meinung nach maximal ein angenehmer Nebenefekt sein - bei mir kommt er kaum zu tragen, da ich die Nuss - wie auch Harmuth schreibt - mit Hirschtalg fette um eben die Reibung zu verringern und Nussklemmer zu vermeiden.
Gruß
Baumi
auf die Länge wird sich die Feuchtigkeit kaum auswirken aber wie gesagt auf den Durchmesser. Bei Knochen sehen ich auch nicht so das Problem aber eben bei Geweih , das aufgrund der erforderlichen Durchmesser auch unterschiedliche Materialdichten aufweisen kann. Die Bremswirkung des Nussfadens dürfte meiner Meinung nach maximal ein angenehmer Nebenefekt sein - bei mir kommt er kaum zu tragen, da ich die Nuss - wie auch Harmuth schreibt - mit Hirschtalg fette um eben die Reibung zu verringern und Nussklemmer zu vermeiden.
Gruß
Baumi
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Theudebald2
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Re: Nüsse knacken
@baumi
Gruß Werner
Ja,sehe ich auch als Nebeneffekt !maximal ein angenehmer Nebenefekt
Gruß Werner
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Theudebald2
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Re: Nüsse knacken
Ja,klasse -da lese ich nun zum ersten Male im Leben den Harmuth und mußHab jetzt den Faden mit Zusatzaufwand eingebaut.
feststellen,daß die westeuropäische Armbrust keinen Faden hatte.
Die wesentlichen Bestandteile meiner Armbrust sind aber Bogeneisen und Bolzenrinne
und das ist typisch für die westeuropäische Armbrust.
"Da beisst die Maus keinen Faden ab "Der Faden muß wieder raus
Der Faden stört hier ! (siehe Gesamtansicht)
Ich lese da -die hatten ,wenn überhaupt ,eine frei durch die Nussbohrung gehende Achse
als Verliersicherung.
Also genau so, wie die Armbrust vor der Änderung ausgesehen hat.
Wenn ich zurückändere ,kommt da eine ganz dünne (2,5 mm)Achse durch,damit das
mit dem Ausplatzen (weiter oben im Thema erwähnt )nicht passieren kann.
Gruß Theudebald
- Markus
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Re: Nüsse knacken
Theudebald - bei allem sehr großen !! Respekt für diese tolle Armbust - der Schaft sieht aus, als hättest Du aus dem Wohnzimmer der Großtante - Gott hab sie seelig - ein Tischbein der Serie "Eiche rustikal" zweckentfremdet. 
Markus - der von Armbru/üsten herzlich wenig versteht.
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Re: Nüsse knacken
Tschuldigung, aber Markus hat rechtMarkus hat geschrieben:Theudebald - bei allem sehr großen !! Respekt für diese tolle Armbust - der Schaft sieht aus, als hättest Du aus dem Wohnzimmer der Großtante - Gott hab sie seelig - ein Tischbein der Serie "Eiche rustikal" zweckentfremdet.
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Theudebald2
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Re: Nüsse knacken
Ja,ihr habt beide recht !
Ich werde doch nicht anfangen aus dem Vollen zu arbeiten wenn
die Säule schon fertig 4x unterm Tisch steht !
Gruß Theudebald
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Gruß Theudebald
- Galighenna
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Re: Nüsse knacken
Is das geil... stimmt das wirklich?
Übel übel sprach der Dübel,
als er elegant und entspannt
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Theudebald2
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- Galighenna
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Re: Nüsse knacken
Wie cool... Man muss nur wissen wie 
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Theudebald2
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Re: Nüsse knacken
Die Säule ist aus dem Vollen gearbeitet !
Die Achsen und Aussparungen,wie z.B.für den Nussbrunnen lassen sich doch
auch am Vierkantklotz viel besser einmessen und bearbeiten.
Diese Säulenform-mag sie nun einem Stil-Eichen-Tischfuß ähneln oder nicht-findest Du
bei Harmuth S.116 Abb.79 - 4 sie war wohl im 17./18.Jhdt.in Mitteleuropa üblich.
Die Konsolen waren wohl regional unterschiedlich stark betont .Im westlichen Europa
gab es da lt.Harmuth S.90 Abb.56 -2+3 die kuriosesten Formen.
Selten seien lt.Harmuth der Holzschnitt an einer Armbrust und er beschränke sich auf die
große Holzschnecke.
Die Armbrust hat entgegen der Realität 2 Wangen für Rechts und Linksschützen.
Ich hatte ursprünglich an die Anbringung von Seitenvisieren gedacht deren Visierlinien parallel
zur Längsachse (seitlich zur Flugbahn)verlaufen- es aber nie realisiert.
Diese Armbrust ist ein Mischling mit folgenden zu unterscheidenden Merkmalen:
- westeuropäische Bogenverankerung
- westeuropäische Bolzenrinne
- westeuropäische Bogeneisen
- mitteleuropäische Säulenform 17./18.Jhdt (Eichen-Stiltischfuß von Oma)
- Bogendaumen nach Vorbildern auf der Churburg
- Vierachsschloß, hauptsächlich Mitteleuropa
- westeuropäische Geißfußspannung
- west und mitteleuropäische Ornamente
- Steigbügel eher westeuropäisch
Gruß Theudebald
Die Achsen und Aussparungen,wie z.B.für den Nussbrunnen lassen sich doch
auch am Vierkantklotz viel besser einmessen und bearbeiten.
Diese Säulenform-mag sie nun einem Stil-Eichen-Tischfuß ähneln oder nicht-findest Du
bei Harmuth S.116 Abb.79 - 4 sie war wohl im 17./18.Jhdt.in Mitteleuropa üblich.
Die Konsolen waren wohl regional unterschiedlich stark betont .Im westlichen Europa
gab es da lt.Harmuth S.90 Abb.56 -2+3 die kuriosesten Formen.
Selten seien lt.Harmuth der Holzschnitt an einer Armbrust und er beschränke sich auf die
große Holzschnecke.
Die Armbrust hat entgegen der Realität 2 Wangen für Rechts und Linksschützen.
Ich hatte ursprünglich an die Anbringung von Seitenvisieren gedacht deren Visierlinien parallel
zur Längsachse (seitlich zur Flugbahn)verlaufen- es aber nie realisiert.
Diese Armbrust ist ein Mischling mit folgenden zu unterscheidenden Merkmalen:
- westeuropäische Bogenverankerung
- westeuropäische Bolzenrinne
- westeuropäische Bogeneisen
- mitteleuropäische Säulenform 17./18.Jhdt (Eichen-Stiltischfuß von Oma)
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Gruß Theudebald
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seraphin.E
- Jr. Member

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Re: Nüsse knacken
Hallo wollte den Thread mal aufwärmen,
ich habe da einen anderen Gedanken(wurde weiter oben schon nebenbei erwähnt) zum Nussfaden wenn man sich ansieht wie wenig Material, von der Nussbohrung zur Säulenoberkante,bleibt besteht mit Sicherheit die Gefahr,dass die Unwucht der Nuss zum Ausbrechen der Säule führen kann, wenn diese mit einer starren Achse befestigt ist.
Sieht man sich schwere Wallarmbruste an so haben diese, wenn die Nuss mit einer Achse befestigt ist, einen Metallbügel in dem die Achse läuft der unter der Säule durchläuft und so ein Ausbrechen der Säule verhindert.
Bei westeuropäischen Armbrusten deren Nüsse soweit ich weiß nie im Faden laufen besteht diese Gefahr nicht da sie aufgrund ihrer schmalen Säulen im Schloßbereich so gut wie immer mit Metalleinsätzen verstärkt waren.
ich habe da einen anderen Gedanken(wurde weiter oben schon nebenbei erwähnt) zum Nussfaden wenn man sich ansieht wie wenig Material, von der Nussbohrung zur Säulenoberkante,bleibt besteht mit Sicherheit die Gefahr,dass die Unwucht der Nuss zum Ausbrechen der Säule führen kann, wenn diese mit einer starren Achse befestigt ist.
Sieht man sich schwere Wallarmbruste an so haben diese, wenn die Nuss mit einer Achse befestigt ist, einen Metallbügel in dem die Achse läuft der unter der Säule durchläuft und so ein Ausbrechen der Säule verhindert.
Bei westeuropäischen Armbrusten deren Nüsse soweit ich weiß nie im Faden laufen besteht diese Gefahr nicht da sie aufgrund ihrer schmalen Säulen im Schloßbereich so gut wie immer mit Metalleinsätzen verstärkt waren.