So ein ganz kleiner Taschenköcher kann ja praktisch sein, also habe ich mir einen gebaut. Dummerweise bleibt man bei der im Internet oft abgebildeten und zu Irrsinnspreisen käuflichen Form immer an den eigenen Federn hängen. Wichtig ist einerseits, dass die Schäfte etwas schräg stehen, damit die Befiederung etwas Abstand zum Oberkörper bekommt, und andererseits, dass der Pfeil fest im Köcher sitzt, denn sonst kriegt er natürlich Übergewicht und geht verloren. Ausserdem sollte man möglichst steifes Leder verwenden.
Bild 1: Die gängige, zumindest bei meiner Figur eher unpraktische Form
Bild 2: Schnittmuster und Material (Lineal 30cm)
Bild 3: Fertig! Arbeitszeit etwas mehr als eine halbe Stunde
Bild 4: Noch einmal im Detail. Zwischen den einzelnen Pfeilen geht die Lederschnur als Schaftseparator durch (hält die Federn oben schön auseinander), damit die "Segmente" sich nicht zuziehen oder zu weit aufgehen, ist zwischen Vorder- und Rückseite des Köchers immer ein Knoten.
Bild 5: Als Seitenköcher getragen
Bild 6: In die Gesässtasche der Jeans gesteckt - jetzt bloss nicht hinsetzen. Wie das aussieht, wenn man läuft, weiss ich auch nicht -wie ein Pfau?
