hygrometer

Selbstgebaute Befiederungsgeräte, Spinetester, etc.
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hope65
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hygrometer

Beitrag von hope65 »

Tja, die neue TBB 4! Ein BEricht interessanter als der andere...
So auch der erste über Bogenholz von Tim Baker...
er bestätigt mit, worüber ich schon öfter siniert habe und doch immer wieder verdrängte:
die Feuchtigkeitsmessung mit meinem Billigteil ist holztechnisch Kinderei, anderseits ist die Anschaffung eines einfachen Hygrometers sehr wichtig!
Dem würde ich wohl gerne Recht geben, nur... welche Geräte (Feuchtigkeitsmessgerät, Hygrometer) haben die erfordliche Genauigkeit für korrekte Messungen?
Bei Feuchtigkeitsmessgerät für Schreiner etc. ist nicht unter dreistelligen Beträgen zu haben...
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Rado
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Re: hygrometer

Beitrag von Rado »

"...Feuchtigkeitsmessgerät für Schreiner etc. ist nicht unter dreistelligen Beträgen zu haben... "
Ich finde daß es sich wirklich lohnt.
Ich habe mir mal dieses hier http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.baukreis.de/produkte/images/bkGA/bkGA_2011_g.jpg&imgrefurl=http://www.baukreis.de/produkte/bigpic.php3%3FArtNr%3DGA_2011&h=400&w=289&sz=10&hl=de&start=5&tbnid=TaJqfiZnP8c_fM:&tbnh=124&tbnw=90&prev=/images%3Fq%3Dhydromette%2Bcompact%2Bs%26gbv%3D2%26hl%3Dde%26sa%3DX
gegönnt und es nie bereut.
So ein Teil hat man dann auch ein paar Jahre.

Gruß
Rado
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Ravenheart
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Re: hygrometer

Beitrag von Ravenheart »

Meines hat 9,90 gekostet und zeigt auch was an... Und bisher fand ich die Werte auch plausibel...

@Rado: Müssen wir mal im Vergleich testen!

Rabe
hope65
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Re: hygrometer

Beitrag von hope65 »

ravenheart hat geschrieben: Meines hat 9,90 gekostet und zeigt auch was an... Und bisher fand ich die Werte auch plausibel...

Meines kostete auch so wenig, aber...
nicht nur die oft sehr abweichenden Werte am gleichen Holz haben mich stutzig gemacht.
Der Bericht in der TBB4 bestätigt mir das auch recht plausibel...

Werde das von Rado angesprochene mal prüfen, oder hat jemand noch andere Tipps?
Auch wegen eines guten Hygrometers?
Ich denke, es sollte eine Min-Max-Anzeige haben, auch das Messwerk selbst sollte zuverlässig sein!
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kra
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Re: hygrometer

Beitrag von kra »

Und einen Messbereich bis 8% Holzfeuchte sollte sein.

Ich nehme an, Rabe meint ein Hygrometer für die Luftfeuchtigkeit, nach dessen Werten und der Gleichgewichtstabelle er die Holzfeuchte gestimmen kann. Stimmts, oder irre ich?
“Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben.”
– George Bernard Shaw
Pfirsichbaum

Re: hygrometer

Beitrag von Pfirsichbaum »

Hallo,
habe auch nur die 10€ investiert und es nicht bereut. Die Anzeige ist als LED-Leiste realisiert.

Unerwartete Unterschiedliche Messwerte am identischen Holz konnte ich bisher nicht feststellen, Natürlich kann es schon sein, dass bei frisch bearbeiteten Holz tiefere Schichten noch einen höheren Feuchtegehalt haben als die abgelagerte Oberfläche. Der Unterschied ist aber gering 1..2%. In der Regel haben die Rohlinge um die 12%, wenn ich grob anfange. Beim Tillern liegen diese dann bei 8-10%.

2 scheinbare Nachteile hat das günstige Messgerät::
- Einmal erfolgt die Messung, sobald der Knopf gedrückt wird. Dieser Knopf ist schön groß und steht über das Gehäuse raus -> da ist schnell ungewollt die Batterie leer, wenn's in der Schublade mal kneift. Daher hänge ich das Teil auf.
- Zweitens muss für bestimmte Hölzer (z.B. Bambus) der abgelesene Wert um bis zu 2% nach oben oder unten korrigiert werden. Eine Liste dazu ist in der Betriebsanleitung.
Frisches Holz hat locker über 30%, im Freien (überdacht) gelagertes um die 12-15, in ungeheizten Räumen um die 10-12%, und im Sommer wie Winter gemäßigten Wohnräumen (nie beheizt) werden's schon mal 8%. Wenn mal ein Backing auzuleimen ist, dann stelle ich die Teile vorher schon mal 2 Tage neben den Holzofen und werde mit 6% belohnt.
hope65
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Re: hygrometer

Beitrag von hope65 »

eventuell das hier?

[url=http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTMyNTM0NDkwMjI=?~template=PCAT_AREA_S_BROWSE&glb_user_js=Y&shop=B2C&p_init_ipc=X&zhmmh_area_kz=&direkt_aufriss_area=0514050&~cookies=1&cookie_n[1]=b2c_insert&cookie_v[1]=ZA&cookie_d[1]=&cookie_p[1]=%2f&cookie_e[1]=Tue%2c+24-Jun-2008+20%3a08%3a02+GMT&cookie_n[2]=b2c_hk_cookie&cookie_v[2]=WW2&cookie_d[2]=&cookie_p[2]=%2f&cookie_e[2]=Tue%2c+24-Jun-2008+20%3a08%3a02+GMT&scrwidth=1280]http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTMyNTM0NDkwMjI=?~template=PCAT_AREA_S_BROWSE&glb_user_js=Y&shop=B2C&p_init_ipc=X&zhmmh_area_kz=&direkt_aufriss_area=0514050&~cookies=1&cookie_n[1]=b2c_insert&cookie_v[1]=ZA&cookie_d[1]=&cookie_p[1]=%2f&cookie_e[1]=Tue%2c+24-Jun-2008+20%3a08%3a02+GMT&cookie_n[2]=b2c_hk_cookie&cookie_v[2]=WW2&cookie_d[2]=&cookie_p[2]=%2f&cookie_e[2]=Tue%2c+24-Jun-2008+20%3a08%3a02+GMT&scrwidth=1280[/url]
Brucky
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Re: hygrometer

Beitrag von Brucky »

wie ist das denn bei den verschiedenen Geräten, werden da Löcher in das Holz gemacht, oder geht das auch ohne "zerstörung" ?
wie gestaltet sich denn die Handhabung?

Danke schonmal :)
Das ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile

Aristoteles


Keine Ahnung..... aber davon jede Menge
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Rado
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Re: hygrometer

Beitrag von Rado »

Das ist so eine Sache.
Ich piekse möglichst and den Enden und im Griffbereich, wo ich noch Längen/Dickenreserve habe.
Es ist aber zB bei Osage sauschwierig die Dinger ins Holz zu bekommen.
Da belasse ich es bei einer oberflächlichen Messung, getempert wird dann sowieso.
Ich lege mir auch Reststücke vom Spalten und Zusägen des jwg Holzes neben den stave wenn er bei mir in der Wohnung fertigtrocknet.An denen kann ich nach Herzenslust rumstechen.

Diese zerstörungsfreien Geräte kosten nämlich nochmal gut das Dreifache:
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.warensortiment.de/technische-daten/images/FMW_B_PRINCIPE.JPG&imgrefurl=http://www.warensortiment.de/technische-daten/holzfeuchte-messgeraet-fmw-b.htm&h=257&w=300&sz=9&hl=de&start=4&um=1&tbnid=6IZklK3j5D3EzM:&tbnh=99&tbnw=116&prev=/images%3Fq%3DHolzfeuchtemessger%25C3%25A4t%26um%3D1%26hl%3Dde%26sa%3DN
Gruß
Rado
Zuletzt geändert von Rado am 24.05.2008, 01:44, insgesamt 1-mal geändert.
hope65
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Re: hygrometer

Beitrag von hope65 »

Dieses Teil, das Rado da erwähnte, ist sicher sehr gut. Zumal hier auch auf die spez. Holzdichte hingewiesen wird, die die Billiggeräte meist ausser Acht lassen.

Auch der Begleittext ist aufschlußreich:



Hier wird mit Hochfrequenz gearbeitet, bei den einfachen Geräten mit Spitzen immer mit Strom. Bekanntlich ist der Stromfluß vom Wiederstand des Meßobjektes abhängig. Und in diesem Wiederstand ist die Feuchtigkeit nur einen Teil des Gesamtwiderstandes, der sich aus mehreren Einzelkomponenten zusammensetzt.

Die Frage ist allerdings, in wie weit die exakte Feuchtigkeit relevant ist?

Und ebenfalls kann die Feuchtigkeit in dem zu bearbeitenden Stave recht unterschiedlich sein. Rado etwa misst (wie ich und die meisten anderen wohl auch) am dicken Griff, der durchaus andere Werte als der dünnere WA haben kann.
Boettger
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Hygrometer oder Holzfeuchtemeßgerät?

Beitrag von Boettger »

kra hat geschrieben: Ich nehme an, Rabe meint ein Hygrometer für die Luftfeuchtigkeit, nach dessen Werten und der Gleichgewichtstabelle er die Holzfeuchte gestimmen kann.
Die Frage von Kra war schon berechtigt.
Ein Hygrometer ist eine Feuchtemessgerät und mißt normalerweise die Luftfeuchtigkeit. Ein Holzfeuchtemeßgerät ist eine Holzfeuchtemeßgerät und nicht mit einem Hygrometer zu verwechseln.
Die Bestimmung der Holzfeuchte geht mit beiden Geräten - aber eben auf völlig unterschiedlichen Wegen.

Ein Holzfeuchtemeßgerät taugt entweder nichts (weil viel zu ungenau) oder es ist unglaublich teuer oder auch beides.
Ich glaube man kann recht gut darauf verzichten.

Ein Hygrometer ist günstig, die Bestimmung der Holzfeuchte nach Rohdichte, Lagerzeit und Umgebungsfeuchtigkeit ist vermutlich relativ  umständlich und erfordert neben eigener "Trocknungskammer" sicher hauptsächlich etwas eigene Erfahrung, wenn man damit genaue Ergebnisse erzielen will.

Die herkömmlichen Methoden (Gewichtsmessung, Auto, Wärmekisten, beheizte Räume etc.) sind einfach, wenig gefährlich und führen auch zum Ziel.

meine Meinung
mfG
Zuletzt geändert von Boettger am 24.05.2008, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.
hope65
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Re: Hygrometer oder Holzfeuchtemeßgerät?

Beitrag von hope65 »

Boettger hat geschrieben:
kra hat geschrieben: Ich nehme an, Rabe meint ein Hygrometer für die Luftfeuchtigkeit, nach dessen Werten und der Gleichgewichtstabelle er die Holzfeuchte gestimmen kann.
Die Frage von Kra war schon berechtigt.
Ein Hygrometer ist eine Feuchtemessgerät und mißt normalerweise die Luftfeuchtigkeit. Ein Holzfeuchtemeßgerät ist eine Holzfeuchtemeßgerät und nicht mit einem Hygrometer zu verwechseln.
Das war schon klar! ::)

Ich meinte schon tatsächlich ZWEI verschiedene Geräte, einmal für Umgebungsluft und einmal Bestimmung der Holzfeuchte...
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Ravenheart
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Re: hygrometer

Beitrag von Ravenheart »

@Kra: Nö, ich meinete schon das Teil zum Reinpieksen und Messen der Holzfeuchte...

;D

War'n Sonderangebot...

;)

Rabe
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Holzlagerung

Beitrag von hope65 »

Nach den vielen konstruktiven Tipps zum Thema gute Hygrometer UND Feuchtigkeitsmesser  ??? nun die damit verbundene Frage:

In welchem Temperatur- und Feuchtigkeitsbereich sollte Holz gelagert werden?
Nicht jeder hat eine Scheune mit einer luftumwedelten Lagerungsmöglichkeit..., sondern so wie ich nur Platz auf Dachboden oder im Freien (ohne Dach).

Ich habe mir bei Conrad ein Gerät gekauft, bei dem ich die obigen Werte überwachen kann (mittels Min/Max-Anzeige), zuletzt waren je nach Witterung knapp 30° und bis zu 70% erreicht worden.
Machen Schwankungen überhaupt etwas aus? Ist es eventuell nur dann relevant, wenn man eines dieser Stücke braucht?
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