Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Nein, ich sehe da beim besten Willen keinen Grund zum Abflachen der Wurfarmenden! Wenn überhaupt, dann flache ich die Wurfarme von der Bogenmitte zu den Enden schwächer werdend ab. Der Rabe hat da eine gute Skizze zum Thema, aber an den Enden Abflachen? Nein lieber nicht. Talyessin, kannst du mir sagen welchen Vorteil du dir davon versprichst? Ich bin ja gerne bereit dazu zu lernen!
Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Ihr meint jetzt nicht meine beiden Bilder!?
Die will ich gar nicht dämpfen, wollte dem Threaderöffner bloß zeigen, was für Dreher ich verarbeiten würde, als wenn nichts wäre.Seine Ulme ist ja auch nicht schlimmer, wenn ich das richtig sehe.
Der Erste(Rotulme) ist nicht gedämpft, da dreht sich das mittlere Drittel nach links raus.
Bleibt aber wie gesagt so.
Gruß
Rado
Die will ich gar nicht dämpfen, wollte dem Threaderöffner bloß zeigen, was für Dreher ich verarbeiten würde, als wenn nichts wäre.Seine Ulme ist ja auch nicht schlimmer, wenn ich das richtig sehe.
Der Erste(Rotulme) ist nicht gedämpft, da dreht sich das mittlere Drittel nach links raus.
Bleibt aber wie gesagt so.
Gruß
Rado
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Talyessin
Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Nun ja, Verdrehung an den Enden bedeutet in aller Regel auch verdrehte Wurfarmenden. Und wenn das mal passiert ist, ist es zum Abflachen zu spät.ich sehe da beim besten Willen keinen Grund zum Abflachen der Wurfarmenden
Die Skizze von Rabe ist sehr informativ, sie zeigt sehr anschaulich was dabei vermieden werden sollte.
Im Bogenbau-Wiki ist eine weitere Zeichnung, auf welche ich hinweisen möchte - sie befasst sich mit der Schieflage des Wurfarms und dessen Korrektur. Genau dieser Bearbeitungsschritt erspart viele spätere Probleme.
@Rado
Oh, dann war das wohl ein Missverständnis - 'tschuldigung!
Ja. richtig - die "Problem-Ulme" finde ich auch ganz OK, zumindest wär's für mich kein Problem. Da habe ich schon ganz andere Krüppel verarbeitet...
Gruß, T.
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peterswolf
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- Beiträge: 26
- Registriert: 14.09.2007, 21:44
Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Jau Leute!
Also Danke für die vielfältigen Infos!
Ich behalt den Stave!
Und wenns ums biegen oder nichtbiegen geht dann schau ich mir den Thread auf jeden Fall nochmal an.
Für diesen Stave habe ich mich folgendermaßen entschieden:
Vielleicht geh ich auch noch etwas mehr in den roten (gedrehten) Bereich so dass ich auf 160- 170 cm komme.
Für ein Design hab ich mich noch nicht entschieden. Hauptsache die Enden sind schmal und steif. Dann kommt die Drehung eh kaum zur geltung. Es soll ein schöner Bogen werden
. mal sehen... schau mich mal in der Galerie um.
Nun noch ein paar Sachen die ich nicht so richtig gepeilt habe.
@Sache Sägewerk
Hä hab ich gar nicht gepeilt ich dachte auch "einfach" spalten??
... naja schon gut
@Rado
"Es gibt nur zwei Hölzer, bei denen ich kaum Bedenken beim Abweichen vom Faserverlauf habe, nämlich Hicky und Ulme." (RADO)
Abweichen vom Faserverlauf?
Du meinst quasi nen Bogen relativ quer(anstatt längs) in den Stamm legen.
Oder den Rücken nicht umbedingt intakt lassen?
Versteh ich in Bezug auf deine Bilder auch nicht oder hat auch keinen?
(danke für pics- erhellend)
@Talessin und alle
Also das mit dem Decrownen hab ich nicht gecheckt.
In Verbindung mit den Bildern vom Raben würd ich schätzen das die Enden in Form/Gradheit gebracht werden durch abtragen von Rückenschichten, die dann gebackt werden um nicht aufzureissen.
Finde ich sehr interressant würd mich aber nach der Beschreibung in keinem Falle trauen einen sochen Schritt anzuwenden. Zumal... naja nich gecheckt.
@Rabe
kann leider deinen Link zu Wiki nicht öffnen
komme noch nichteinmal so in wiki rein. 
Haut rein Jungs und Mädels und vielen Dank
gruß Peter
Also Danke für die vielfältigen Infos!
Ich behalt den Stave!
Und wenns ums biegen oder nichtbiegen geht dann schau ich mir den Thread auf jeden Fall nochmal an.
Für diesen Stave habe ich mich folgendermaßen entschieden:
Vielleicht geh ich auch noch etwas mehr in den roten (gedrehten) Bereich so dass ich auf 160- 170 cm komme.
Für ein Design hab ich mich noch nicht entschieden. Hauptsache die Enden sind schmal und steif. Dann kommt die Drehung eh kaum zur geltung. Es soll ein schöner Bogen werden
Nun noch ein paar Sachen die ich nicht so richtig gepeilt habe.
@Sache Sägewerk
Hä hab ich gar nicht gepeilt ich dachte auch "einfach" spalten??
... naja schon gut
@Rado
"Es gibt nur zwei Hölzer, bei denen ich kaum Bedenken beim Abweichen vom Faserverlauf habe, nämlich Hicky und Ulme." (RADO)
Abweichen vom Faserverlauf?
Du meinst quasi nen Bogen relativ quer(anstatt längs) in den Stamm legen.
Oder den Rücken nicht umbedingt intakt lassen?
Versteh ich in Bezug auf deine Bilder auch nicht oder hat auch keinen?
(danke für pics- erhellend)
@Talessin und alle
Also das mit dem Decrownen hab ich nicht gecheckt.
In Verbindung mit den Bildern vom Raben würd ich schätzen das die Enden in Form/Gradheit gebracht werden durch abtragen von Rückenschichten, die dann gebackt werden um nicht aufzureissen.
Finde ich sehr interressant würd mich aber nach der Beschreibung in keinem Falle trauen einen sochen Schritt anzuwenden. Zumal... naja nich gecheckt.
@Rabe
kann leider deinen Link zu Wiki nicht öffnen
Haut rein Jungs und Mädels und vielen Dank
gruß Peter
Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Ja, mit Abweichen vom Faserverlauf meine ich das schräg legen im Stamm.peterswolf hat geschrieben: @Rado
"Es gibt nur zwei Hölzer, bei denen ich kaum Bedenken beim Abweichen vom Faserverlauf habe, nämlich Hicky und Ulme." (RADO)
Abweichen vom Faserverlauf?
Du meinst quasi nen Bogen relativ quer(anstatt längs) in den Stamm legen.
Oder den Rücken nicht umbedingt intakt lassen?
Versteh ich in Bezug auf deine Bilder auch nicht oder hat auch keinen?
(danke für pics- erhellend)
gruß Peter
Wenn Du einen mit der Ziehklinge sauber geschabten Bogenrücken anschaust, kannst Du den Faserverlauf doch förmlich sehen.
Wenn Du nun die Bogenform nicht exakt entlang dieser Linienlegst(Wo´s zu den Tips hin schmaler wird, muss eh durchtrennt werden aber man folgt zumindest seitlichen Wellen beim Verjüngen), sondern etwas diagonal(Wie Du jetzt) oder eine langgestreckte(! bei kleinen Kurven würd ichs nicht riskieren!), seitliche Welle einfach mit dem Lineal überfährst,
können das Ulme und Hickory besser ab als anderre Hölzer.
Weshalb ich persönlich nur diese aus dem Sägewerk zu Bögen verbauen würde.
Hickory funzt auch bei mehreren durchtrennten Rückenringen.
Bei Ulme hab ich das noch nicht versucht und werde es wohl auch nicht tun.
Wär eventuel schade ums Holz, und ein Hickorybacking kriegt man für nen 10´er.
Dazu hatten die Bilder nur in sofern Bezug, daß ich meinte, wenn Du den Rücken nicht durchtrennst, er sich aber dreht, stehen an den Enden die Ringe ja schräg, was natürlich eine anderre Belastung verursacht,
als wenn Du durchgehend liegende Ringe verarbeiten würdest, wenn der stave nicht verdreht wäre.
Ist aber bei uns Beiden glaub ich in einem Maß wo man sich nicht so sehr Sorgen um die ungleichmäßige Belastung, als viel mehr um richtiges Biegeverhalten kümmern muss.
Gruß
Rado
Zuletzt geändert von Rado am 06.02.2008, 10:31, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Zwecks Faserverlauf...
Ich könnte da was aufschreiben wie sich die Kräfte verändern, bzw. die Auswirkungen bei einer änderung des Faserwinkels.
Könnte euch ja vielleicht interessieren denke ich mal.
Vielleicht lässt sich damit ja auch ein wenig beschreiben warum man dem Fasererlauf folgen sollte *g*
Wenn wer sagt dass er's wissen will werd ichs am Abend posten ^^
Ich gehe jetzt bei Faserverlauf davon aus, was Rado gesagt hat. Also "schräg gelegter Stamm"
EDIT:
@Rabe
Gut, ich versuch's ^^
Wird glaub ich ein Diagramm auch noch werden...
Mach dann eher am Abend.
Ich könnte da was aufschreiben wie sich die Kräfte verändern, bzw. die Auswirkungen bei einer änderung des Faserwinkels.
Könnte euch ja vielleicht interessieren denke ich mal.
Vielleicht lässt sich damit ja auch ein wenig beschreiben warum man dem Fasererlauf folgen sollte *g*
Wenn wer sagt dass er's wissen will werd ichs am Abend posten ^^
Ich gehe jetzt bei Faserverlauf davon aus, was Rado gesagt hat. Also "schräg gelegter Stamm"
EDIT:
@Rabe
Gut, ich versuch's ^^
Wird glaub ich ein Diagramm auch noch werden...
Mach dann eher am Abend.
Zuletzt geändert von Natrius am 06.02.2008, 16:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Ja klar, gerne! Versuch es bitte so allgemeinverständlich wie möglich auszudrücken!
Rabe
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Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Ich weiss dies ist ein altes Thema. Aber interessant ist es allemal. Leider kann man sich unter geschriebenen Sachen kaum bis gar nichts vorstellen. Leider funktionieren die Bilderlinks nicht mehr, was sehr schade ist, denn so könnte man einiges lernen.
Meine Wenigkeit ist halt ein Bilderfritz, ich kann mir mehr mit Bildern und Videos vorstellen, als trockene Schriften.
Wäre froh wenn man diese Bilder irgendwie wieder zu sehen bekommen könnte.
Hab nämlich momentan eine Robinienstave die sich einmal schön um die Achse dreht von einem Ende zum anderen und das eigentlich fast bei 35° oder gar 40°. Wie ein Schraubstock/Korkenzieher.
Trotzdem hab ich den Rohling mal herausgearbeitet, inklusive Handgriff. Und bin bereits auch daran die Wurfarme auszuarbeiten.
Jetzt kommt in mir die Frage auf, soll ich einfach weiterarbeiten? (Was ich auf jedenfall tun werde
) oder soll/kann ich ihn jetzt noch am Griff weichkochen und dann ein paar Grade zurückdrehen?
Es ist nicht mein erster Bogen, aber so ein Verdreher hatte ich noch nie zu Gesicht bekommen.
Was mich aber auch nicht davon abhält weiter zu feilen
Falls es nötig ist, werde ich den Rücken nach dem Dämpfen, Planschleifen und irgend ein Backing draufkleben.
Dann gibt es halt ein Robinien Compositbogen.
Beim nächsten verdreher werde ich einfach mal ein bisschen tricksen, mir hat mal einer gesagt, dass man bei Robinie, Osage Orange immer nur der Faser folgen darf/muss. Was mein Verstand aber seit dem Moment immer hinterfragt, ob man wirklich immer der Faser folgen muss bei einem verdreher oder ob man da nicht trotzdem, wie bei Haselnuss einfach den Bogen versetzt anbringen kann?!
Danke für Tipps und Hinweise. :-D
Gruss Rainer aus dem sonnigen Bad Leonfelden
P.S: Etwaige Rechtschreibfehler und Satzfehler die in meinen Beiträgen gefunden werden, dürfen behalten werden. Ich bin Bogenbauer und kein Autor.
Meine Wenigkeit ist halt ein Bilderfritz, ich kann mir mehr mit Bildern und Videos vorstellen, als trockene Schriften.
Wäre froh wenn man diese Bilder irgendwie wieder zu sehen bekommen könnte.
Hab nämlich momentan eine Robinienstave die sich einmal schön um die Achse dreht von einem Ende zum anderen und das eigentlich fast bei 35° oder gar 40°. Wie ein Schraubstock/Korkenzieher.
Trotzdem hab ich den Rohling mal herausgearbeitet, inklusive Handgriff. Und bin bereits auch daran die Wurfarme auszuarbeiten.
Jetzt kommt in mir die Frage auf, soll ich einfach weiterarbeiten? (Was ich auf jedenfall tun werde
Es ist nicht mein erster Bogen, aber so ein Verdreher hatte ich noch nie zu Gesicht bekommen.
Was mich aber auch nicht davon abhält weiter zu feilen
Falls es nötig ist, werde ich den Rücken nach dem Dämpfen, Planschleifen und irgend ein Backing draufkleben.
Dann gibt es halt ein Robinien Compositbogen.
Beim nächsten verdreher werde ich einfach mal ein bisschen tricksen, mir hat mal einer gesagt, dass man bei Robinie, Osage Orange immer nur der Faser folgen darf/muss. Was mein Verstand aber seit dem Moment immer hinterfragt, ob man wirklich immer der Faser folgen muss bei einem verdreher oder ob man da nicht trotzdem, wie bei Haselnuss einfach den Bogen versetzt anbringen kann?!
Danke für Tipps und Hinweise. :-D
Gruss Rainer aus dem sonnigen Bad Leonfelden
P.S: Etwaige Rechtschreibfehler und Satzfehler die in meinen Beiträgen gefunden werden, dürfen behalten werden. Ich bin Bogenbauer und kein Autor.
- Tradition trifft Moderne -
Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Hallo Rainer,
ich bin auch ein Bilderfritz
, aber von 2008 hab ich auch keine mehr.
Darum zeig doch mal deine Robinie, dann kann dir hier besser geholfen werden. 35 bis 40 grad Verdrehung klingt eigentlich nicht schlimm, mein Korkenzieher am Taschenmesser hat 5 Windungen a 360 Grad
.
Robinie ist ringporig, deshalb empfehle ich, der Faser zu folgen.
Gruss, Max
ich bin auch ein Bilderfritz
Darum zeig doch mal deine Robinie, dann kann dir hier besser geholfen werden. 35 bis 40 grad Verdrehung klingt eigentlich nicht schlimm, mein Korkenzieher am Taschenmesser hat 5 Windungen a 360 Grad
Robinie ist ringporig, deshalb empfehle ich, der Faser zu folgen.
Gruss, Max
- Ravenheart
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Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Der User war seit Fr 29. Okt 2010, 20:41 nicht mehr online, daher sehe ich leider keine Chance, die Bilder noch wieder zu reaktivieren!
FC wurde schon mehrfach gehackt, dabei ist leider viel verloren gegangen...
Danksagungen bitte an die "Menschen", die Freude daran haben, die Werke Anderer zu zerstören!
Rabe
FC wurde schon mehrfach gehackt, dabei ist leider viel verloren gegangen...
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Rabe
- Baeumchenbieger
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Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Servus,
hoffentlich ist das hier der richtige Thread dafür.
Ich scheine vom Pech verfolgt. Erst spalte ich einen Holunder (siehe Bild), da hab ich ja schon fast damit gerechnet - also mit dem Drehwuchs. der Stamm sah echt viel versprechend aus, ca. 2,10 Lang, schön gerade und kaum Äste - aber dann das. Dieses Wochenende hab ich eine fast trockene Eberesche gespalten, die sah fast genauso aus. Ich hab mich nicht unterkriegen lassen, war voller Tatendrang und hab mir eine gut 1,5 Jahre gelagerte Pflaume vorgenommen...Drehwuchs.
Nun meine Frage:
Sägt ihr eure Stämme nur auf und ignoriert drehwüchsiges Holz? (ich spreche nicht von 15° auf 2,m - sowas ist ja OK)
Ich meine der Holler ist Brennholz mit der Drehung, aber um die Eberesche und die Pfaume tuts mir wirklich leid, die sind zwar nicht sooo sehr verdreht, aber trotzdem bestimmt 90°. Muss bei Gelegenheit nochmal ein Fotos machen.
Ich habe nun noch einen Haselnuss und eine dicker Eberesche liegen, an die traute ich mich garnicht mehr ran nach den "Erfolgen".
Brauche Rat bitte
der Xaver wars
hoffentlich ist das hier der richtige Thread dafür.
Ich scheine vom Pech verfolgt. Erst spalte ich einen Holunder (siehe Bild), da hab ich ja schon fast damit gerechnet - also mit dem Drehwuchs. der Stamm sah echt viel versprechend aus, ca. 2,10 Lang, schön gerade und kaum Äste - aber dann das. Dieses Wochenende hab ich eine fast trockene Eberesche gespalten, die sah fast genauso aus. Ich hab mich nicht unterkriegen lassen, war voller Tatendrang und hab mir eine gut 1,5 Jahre gelagerte Pflaume vorgenommen...Drehwuchs.
Nun meine Frage:
Sägt ihr eure Stämme nur auf und ignoriert drehwüchsiges Holz? (ich spreche nicht von 15° auf 2,m - sowas ist ja OK)
Ich meine der Holler ist Brennholz mit der Drehung, aber um die Eberesche und die Pfaume tuts mir wirklich leid, die sind zwar nicht sooo sehr verdreht, aber trotzdem bestimmt 90°. Muss bei Gelegenheit nochmal ein Fotos machen.
Ich habe nun noch einen Haselnuss und eine dicker Eberesche liegen, an die traute ich mich garnicht mehr ran nach den "Erfolgen".
Brauche Rat bitte
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- Heidjer
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Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Also der Holler ist nicht wegem dem Drehwuchs unbrauchbar, sind ja nicht mal 180° auf 2m. Mir gefällt die Kernfarbe nicht, das sieht nach Pilz aus und der Rücken sieht mir auch nicht so berauschend aus, da würde ich keine Mühe mehr reinstecken um daraus noch einen mittelmäßigen Bogen raus zu bekommen. Ansonsten zwei Billetts raus schneiden und im Griff verdreht spleissen so das sich die Drehungen der WA im Griff ausgleichen.
Holler säge ich nur noch auf und da hätte dieser Drehwuchs gar keine Schwierigkeiten gemacht.
Gruß Dirk
Holler säge ich nur noch auf und da hätte dieser Drehwuchs gar keine Schwierigkeiten gemacht.
Gruß Dirk
Ein Pfeil, den Schaft gemacht aus der Pflanzen hölzern Teil, versehen mit eines Vogels Federn und einer Spitze, aus der Erde Mineral, wird von der Natur gern zurückgenommen.
- Baeumchenbieger
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Re: Holz beschaffung- ab wann ist Drehwuchs unbrauchbar?
Ok, also Holler in Zukunft aufsägen, hab ich mir gemerkt, danke Heidjer. Meinst du mit Pilz die grüne Verfärbung im unteren Bereich? Das wären dann nämlich nur Moos und Grasflecken. Oder ist die dunkle Farbe des Kerns schon ein Anhaltspunkt? Sieht man sowas beim Ernten schon? Worauf sollte ich noch achten im Herbst?
Und was mach ich nun mit meiner dicken Eberesche? Auch einfach sägen? Die ist echt schön dick und könnte 4 Staves geben, wenn die nicht dreht...ja wenn halt
Wie dick sollte eigentlich Robinie sein wenn man die benutzen will und hat man mit der genauso Drehprobleme? Hier stehen zwar eine Menge rum als Allee, aber die werden im Herbst immer schon beschnitten, wenn die Äste gerade mal 2-4 cm Druchmesser haben, das erscheint mir zu schlank...welche Verschwendung. Wo bekäme ich die sonst noch so her? Hat vielleicht jemand sogar was über?
Und was mach ich nun mit meiner dicken Eberesche? Auch einfach sägen? Die ist echt schön dick und könnte 4 Staves geben, wenn die nicht dreht...ja wenn halt
Wie dick sollte eigentlich Robinie sein wenn man die benutzen will und hat man mit der genauso Drehprobleme? Hier stehen zwar eine Menge rum als Allee, aber die werden im Herbst immer schon beschnitten, wenn die Äste gerade mal 2-4 cm Druchmesser haben, das erscheint mir zu schlank...welche Verschwendung. Wo bekäme ich die sonst noch so her? Hat vielleicht jemand sogar was über?