Moorbogen???

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Radon
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Moorbogen???

Beitrag von Radon »

Hallo zusammen,

har jemand von Euch gestern Abend auf Pro7 Wunderwelt Wissen gesehen?

Da ging es um den Fund einer Mädchenleiche im Moor von Uchte, 80 Kilometer südlich von Bremen.

Dabei wurde auch kurz ein Holzbogen (vom Aussehen wohl Eibe) gezeigt, den man angeblich in der Nähe gefunden hat.

Weis hier jamand was von einem Bogenfund im Uchter Moor?

Hier noch der Link:
moorleiche
Etrius
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Beitrag von Etrius »

Was genaueres kann ich Dir da nicht sagen.

Nur so viel wie in dem Beitrag auch.
Das dort im Moor ein Longbogen gefunden wurde den die Menschen damals zur Jagd und zur Verteidigung eingesetzt haben.

Wenn Du merh wissen willst, frag eventuell mal an der Hochschule Hannover an.
Die waren damals für den Fund zuständig.

Was interessiert Dich denn genau an dem Fund/dem Bogen ?

Gruß
Langbogen (Robin) 40#/Kodiak Magnum 50# - Holzpfeile/Easton Carbon/Beman Carbon Flash
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Radon
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Beitrag von Radon »

Hi,

mich interessiert generell die Tatsache, dass wohl ein (sehr alter) Bogen gefunden wurde von dem man im Gegensatz zu Stellmoor, Holmegaard, Maere Heath etc. noch nichts gehört hat.

Gruss
Radon
kemde
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650 v. Chr.

Beitrag von kemde »

Die Moorleiche ist von 650 v. Chr., das wäre ja am Beginn der Eisenzeit. Falls der Bogen in denselben Kontext gehört, wäre er also nicht soooo alt verglichen z. B. mit Holmegaard (8000 vor heute).

Oder habe ich da was falsch gelesen ?

Beste Grüße
Klaus
thorstain
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Beitrag von thorstain »

Original geschrieben von Etrius
Wenn Du merh wissen willst, frag eventuell mal an der Hochschule Hannover an.
Die waren damals für den Fund zuständig.
Somit müßte jetzt wohl das Niedersächsische Landesmuseum Hannover zuständig sein.
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Radon
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Beitrag von Radon »

ooops

böser Fehler!

Das stimmt natürlich.
Damit gehört dieser Beitrag ja gar nicht in die Steinzeit.

Aber gibt es aus der "vorrömischen Eisenzeit" so viele erhaltene Bögen?

Radon
Lord Bane
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Beitrag von Lord Bane »

Meines Wissens nach nicht...da klaffte doch bis Oberflacht eine recht große Lücke...
Den Beitrag sah ich auch, naja...das hätte kritischer ablaufen können. Vom Bogen habe ich gar nix mitgekriegt (verpasste die ersten 10 Minuten).
Wie sah der bogen aus? War er ein Flachbogen oder hatte er schon eine Ähnlichkeit mit denen aus Oberflacht?
Ich bin Star Wars Fan. Der Name "Lord Bane" leitet sich von einem Lord der Sith ab, n?mich von "Darth Bane". Dieser F?hrte das "immer nur 1Meister-1Sch?ler-System" ein bei den Sith.
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Radon
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Beitrag von Radon »

Der Bogen war nur sehr kurz zu sehen und auch mehr in der Seitenansicht. Er könnte aus Eibe gewesen sein. Vom Profil her sah er schon mehr wie ein Oberflachtbogen aus (also weniger flach)
Wikinger
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Beitrag von Wikinger »

der bogenfund macht die fundlückje jedenfalls etwas kleiner.im übrigen gibt es ne ganze menge bogenfunde hier bei uns. die werden meist nur nicht öffentlich publiziert. in erster linie findest du natürlich holzfunde im modderboden, speziel auch im ostfriesischen bereich.hinzu kommen noch funde , die vor langer zeit gemacht wurden und teilweise erst jetzt als bogenstück gedeutet werden.zum beispiel kenne ich fast 30 funde von holmegaards aus ganz holland. davon sind aber auch nur wenige der öffentlichkeit bekannt. selbst der holmegaard ist öffentlich nicht vollständig publiziert . versuch mal die maße zu bekommen.dann wirst du sehn was ich meine
Lord Bane
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Beitrag von Lord Bane »

Die Entstehungszeit der Bögen würde mich mehr interessieren. Denn in "Das Bogen-Bauerbuch" hieß es ja, dass der Oberflachtbogen eine Entwicklung vom Jagdbogen hin zum Kriegsbogen war als Antwort auf die röm. Auxilliareinheiten. Aber der besagte Moorfund wird ja auf um Christi geschätzt, da war noch nicht viel mit Auxilliareinheiten. Daher finde ich dieses Thema gerade so wichtig.
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hugin
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Beitrag von hugin »

moin lord bane. das was du vom oberflacht bogen erzählst , nimmt man in fachkreisen eher von nydambogen an.man darf nicht vergessen, das die germanen keine echte fernwaffe hatten die speere kann man dfa nicht wirklich zählen.der bogen stand halt niedrig im kurs und auch im ansehen, weil jagen war zu dieser zeit nicht mehr unbedingt nörtig. daher wird das neue aufkommen des bogens, und hier nun das erste mal in langbogenart (also als Kriegsbogen) um 250 n. chr. als gegenpart gegen die römer gewertet.wenn du mal nach schleswig kommst, geh ins museum schloß gottorf in die nydanhalle und schau dir originale und repliken an. danach geh ins hauptgwebäude und in der eiszeitausstellung schau dir den holmegaard nachbau an. und danach fahr 4 km weiter nach haithabu und geh ins wikingermuseum den haithabubogen und nachbau anzuschauen. dann hast du nen rundumschlag.
Lord Bane
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Beitrag von Lord Bane »

Wie gut, dass ich keine Zeit habe als Student...leider.
Wie gesagt, stand da halt so mal drin. Naja...ok, dann Dankeschön für die Aufklärung!
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Orisha
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Ältester Holzboge

Beitrag von Orisha »

Hallo,
habe da was im Mannheimer Morgen gefunden was die Altholzbogenbauer interessieren könnte.
Es geht da um ein Fragment eines 17600 Jahre alten Holzbogen. Hier der Link,,, weiß nicht ob das funktioniert, wenn nicht, einfach den link kopieren
http://www.morgenweb.de//service/archiv ... 16695.html

Gruß
WildTurkey
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Beitrag von WildTurkey »

Würde mich sehr interessieren, aber ich hab kein Abo und weis auch nicht wo ich eine Mannheimer Morgen kaufen könnte. Schade...
Karl-Heinz

Beitrag von Karl-Heinz »

Das ist alles aber kein Bogen.

Gruß
K-H
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