Suche mein 1. Pferd...

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Angela
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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Angela » 10.11.2008, 12:03

So, wieder da.

Zum Tinker: Keines der beiden Fotos lässt eine Beurteilung zu, von schräg vorne kann man weder Proportionen noch Gliedmaßenstellung beurteilen. Der Rücken wirkt sehr lang und der Widerrist etwas flach, das Hinterbein zu steil. Die Hufe sehen sehr steil aus und zudem etwas ungepflegt. Kann jedoch sein, dass diese Aspekte durch die ungünstigen Bilder verstärkt werden. Sattellage / Schulter jedoch besser als beim Haflinger. Zum extremen Kötenbehang sollte man bedenken, dass eine ausreichende Pflege während der Matschzeit (sofern das Pferd artgerecht mit viel Auslauf gehalten wird) manchmal schier unmöglich ist, und dass solche Pferde gerne mal zur chronischen Mauke neigen. Muss nicht, kommt aber eben bei solchen öfters vor als bei anderen. Tinker haben zudem oft recht viel Knieaktion und einen „Schaukelpferdegalopp“. Das ist an sich für ein Freizeitpferd kein Nachteil, für’s Bogenreiten ist es jedoch nicht wirklich optimal.


Kurze Anmerkung zu Tobi’s Aussage:
„Zur beugeprobe will ich noch anmerken sie ist Quatsch wenn das Pferd danach lahmt ist es zwar nicht optimal aber überlege mal:
Du stehst gerade seit zwei Stunden herum und es kommt einer und dehnt dich ohne das Du aufgewärmt bist.
Da sind zerrungen auch beim Sportler vorprogrammiert.“


Nun, ich würde mir persönlich da nicht ganz soviele Sorgen machen. Ich hab seeehr viele AKU’s mit angeschaut, und nicht einmal hat ein Pferd eine Zerrung oder sonstige Schäden davongetragen. Wenn ein Pferd dennoch schon von einer normalen Ankaufsuntersuchung plötzlich dauerhaft lahmt, würde ich es als deutliches Zeichen werten, es nicht zu kaufen.  ;)

Zur Röntgenbilderfrage: Kann man ja auch „bei Bedarf“ einsetzen. Wenn Beugeproben und restliche AKU nach Auffassung des Tierarztes unauffällig sind, kann man auch darauf verzichten. Wenn ein Bein jedoch irgendwie auffällig ist, kann man es sich dann immer noch überlegen, ob man von diesem Bein Aufnahmen macht (oder ob man gleich vom Kauf Abstand nimmt). Nur vorsicht – auf dem Röntgenbild kann man, wenn man sucht, IMMER etwas finden. Und nicht alles muss irgendwann Probleme machen. Da muss man Vertrauen zu seinem Tierarzt haben, dass dieser abschätzen kann, in wiefern man sich bei irgendwelchen Auffälligkeiten Sorgen machen muss oder nicht. Das Einzige, was dann noch sein kann, ist dass ein Pferd vor dem Verkauf „lahmfrei“ gespritzt wird. Kommt nicht oft vor, gibt’s aber auch (und ich auch das schon selbst erlebt habe). Daher ist es üblich, bei teuren Pferdekäufen nicht nur Röntgenbilder, sondern auch Blutprobe machen zu lassen, um sicherzugehen, dass das Pferd nicht etwa voll mit Cortison oder NSAIDs  ist.  Allerdings reicht es im Normalfall auch aus, einfach mit der AKU ein Paar Tage zu warten, nachdem man das Pferd zu sich geholt hat. Die Wirkung der meisten Entzündungshemmer (wenn es nicht gerade Depot-Cortison ist) lassen nach einigen Tagen nach, so dass sich eine eventuell unterdruckte Lahmheit dann zeigen würde.
Zuletzt geändert von Angela am 10.11.2008, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Feuerstein
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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Feuerstein » 10.11.2008, 12:15

Pferde beurteilt man nicht von Fotos!!!!!
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern
weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

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Angela
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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Angela » 10.11.2008, 12:27

@Feuerstein: Ich hab ja schon mehrfach auf die Probleme und Einschränkungen dabei hingewiesen. Einen passenden Zuchthengst für eine bestimmte Stute würde ich beispielsweise nicht mal anhand eines Videos aussuchen, geschweige denn anhand eines Fotos. Darum geht's hier aber auch nicht.  Wir wollen ja auch hier kein endgültiges Urteil über irgendein Pferd sprechen. Es geht hier vielmehr darum auf eventuelle Schwachpunkte hinzuweisen, die bei der Beurteilung vor Ort dann dementsprechend unter die Lupe genommen werden sollen. Wenn z.B. anhand der Beschreibung viele Pferde in die engere Auswahl kommen, dann kann das Bild durchaus auch als "Ausschlusskriterium" herangezogen werden. Das finde ich (in Anbetracht der heutigen Spritpreise) weder unprofessionell noch ethisch verwerflich.

Katharina hat geschrieben:Bin bisher westernmäßig geritten und habe auch vor, zumindest den Satteltyp beizubehalten.
Ein Tinker oder Isländer oder Norweger wäre wohl ideal, aber alles was nicht so groß ist, ist interessant.


Ich würde an deiner Stelle z.B. Quarter oder Paint (oder entspr. Mix) nicht ausschließen, würde glaube ich zu deinen Bedürfnissen ganz gut passen und zum Bogenreiten taugen sie auch.

Kleiner Tip übrigens: Falls du bei ehorses.de suchst, dann schau auch in der Rubrik "Akhal-Tekkiner". Denn offenbar landen dort alle, bei denen der Inserierer keine Rasse angegeben hat. Den hier würde ich mal gerne beim berittenen Bogenschießen ausprobieren ;D ;D Mist, der steht auch noch bei mir in der Nähe... Also, wenn ich nächstes Jahr mit dem auftauche, seid ihr alle daran schuld mit eurem Thread hier  :D
Zuletzt geändert von Angela am 10.11.2008, 12:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Archiv » 10.11.2008, 13:32

Wohlgemerkt, man möchte bei der Pferdebeurteilung kein "Fehlergucker" sein.
ich auch nicht. deshalb habe ich auch nichts zum Rücken des Haflingers geschrieben, da der Rücken nicht zu sehen ist und alles Mutmaßung bleiben muss. Trotzdem ist dem Rücken beim Kauf natürlich besondere Achtung zukommen zu lassen.
Wir wollen ja auch hier kein endgültiges Urteil über irgendein Pferd sprechen. Es geht hier vielmehr darum auf eventuelle Schwachpunkte hinzuweisen, die bei der Beurteilung vor Ort dann dementsprechend unter die Lupe genommen werden sollen.
gut so.

Katharina, wenn es dein erster Pferde kauf ist, so stellt sich mir die Frage ob du die Regeln des guten Pferdekaufes kennst? Ich fange hier einfach mal eine Aufzählung an, die von anderen hier aus dem Forum erweitert und ergänzt werden können.

1. Schreibe dir deine Mindestanforderungen auf. Wenn das Pferd auch nur eine Mindestanforderung nicht erfüllt, dann schau dem Pferd nicht in die Augen, sondern breche die Verhandlungen sofort ab.

2. Komme immer 2 Stunden vor dem abgesprochenen Termin! ( Dann kannst Du sehen ob das Pferd sich einwandfrei von der Koppel holen lässt, ob es vor der Verkaufsverhandlung mit "Sonderfutter" gefügig gemacht wurde etc )

3. Wenn du auf den Hof kommst und das Pferd wartet fertig gesattelt auf dich (große Alarmglocke an), dann bestehe darauf, dass das Pferd abgesattelt wird, auf die Wiese gelassen wird und du es selbst einfängst, putzt, sattelst, Hufe auskratzt etc!

4. Kaufe kein Pferd aus Mitleid. Bei Hinweisen, dass das Pferd zum Schlachter muss wenn es nicht bis zum Winter verkauft ist, breche das Verkaufsgespräch sofort mit dem Hinweis ab du willst ein Reitpferd und kein Lebendfleisch kaufen. (Es sei denn du hast selber eine Schlachterei  ;) .)

5. Bestehe darauf das das Pferd noch nicht "warmgeritten" wurde bevor du es dir ansehen kannst.

6. ??
Zuletzt geändert von Anonymous am 10.11.2008, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Angela » 10.11.2008, 13:55

...bin soweit mit dir einverstanden, aber nicht damit:

2. Komme immer 2 Stunden vor dem abgesprochenen Termin!


Ist meines Erachtens rücksichtslos gegenüber dem Verkäufer, denn der (egal ob Privatmann oder Händler) hat möglicherweise auch anderes zu tun, muss vielleicht noch Stall machen / Kinder in die Schule bringen / auf der Arbeit / was auch immer, dann ist es einfach nur ärgerlich, wenn jemand 2 Stunden zu früh auftaucht. Am Ende ist der Stall woanders, und der Verkäufer ist noch gar nicht da... Wenn man sehen will, wie sich das Pferd einfangen lässt usw., dann kann man dem VK vorher auch sagen, er möge das Pferd bitte auf der Koppel lassen. Es gibt nämlich durchaus Kaufinteressenten, die erwarten, dass das Pferd zumindest schon geputzt ist, wenn sie kommen. Beispiel: Leute, die sich mein Hengst für ihre Stute anschauen wollten, tauchten anderthalb Stunden zu früh auf. 5 Minuten zuvor hatte der Gute jedoch eine Matschpfütze entdeckt. Man sah nur noch einen araberförmigen, nassen Schlammklumpen, bei dem zwei scheinheilig schauende Augen unter dem zu Rastalocken vermatschten Schopf herausguckten... Die Leute meinten zwar, ach macht uns nichts aus, wir finden das toll wenn ein Pferd so natürlich rüberkommt... Aber ihre Augen sagten "Aaaargh!! Igitt!!", und sie waren schnell wieder weg  ;D ;D Der erste Eindruck zählt manchmal mehr als man denkt...

Als Verkäufer kann man es nicht jedem recht machen, aber sowas kann man ja problemlos im Vorfeld klären.
Zuletzt geändert von Angela am 10.11.2008, 14:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Archiv » 10.11.2008, 15:28

Du hast natürlich recht, Angela! wer so viel zu früh zum Pferdekauf kommt darf nicht erwarten das alles stehen und liegen gelassen wird nur um dem Herren/der Dame Käufer Zucker in den Hintern zu blasen.
- Mit etwas Pech sitzt man 2 Stunden im Regen, nur um fest zu stellen, dass Pferd problemlos sich von der Koppel holen lässt.
- Mit etwas Glück kann man auch sehen wie 2 Stunden mit einem Pferd gekämpft wird nur um es "verkaufsfertig" zu machen.
Die 2 Stunden können einem dann `ne Menge Geld sparen.

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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Angela » 10.11.2008, 16:04

Damit der eventuelle Käufer eben nicht 2 Stunden im Regen steht, würde ein Verkäufer aber dann (mit entsprechend schlechter Laune, meist gut überspielt) meistens seine Tagesplanung zugunsten des außerplanmäßigen Besuches unterbrechen. Gerade deshalb würde ich sowas als Käufer nicht machen, das ist einfach rücksichtslos.

Man kann stattdessen - wie schon gesagt - darum bitten, dass das Pferd bis zum Besuch auf der Koppel steht. Und man kann (und sollte) ausdrücklich fragen, ob das Pferd brav im Umgang, leicht einzufangen, verkehrssicher, verladefromm usw. ist. Wird sowas zugesichert (oft steht sowas ja schon in der Anzeige drin), erweist sich aber dann kurz darauf als Humbug, dann wäre das mit Sicherheit grund genug, den Vertrag rückgängig zu machen. Und selbst wenn man 2 Stunden vorher auftauchen würde, man kann doch nicht alles überprüfen. Wer will dir garantieren, dass das Pferd nicht am Morgen eine Stunde lang abgaloppiert wurde, oder am Tag vorher einen 4-Stunden-Ritt mitgemacht hat, damit es ruhig ist? Oder 24 Stunden kein Futter mehr bekommen hat, damit es sich leicht einfangen lässt? Das sind alles Sachen, die man wirklich erst prüfen kann, wenn das Pferd bei einem zuhause ist.

Ich hoffe jedenfalls nicht, dass Katharina jetzt verschreckt worden ist... Man könnte ja langsam meinen, dass alle Pferdeverkäufer böse Schelme sind, die den arglosen Käufer nur so übers Ohr hauen wollen. Aber keine Sorge, das dürfte wirklich die Ausnahme sein. Wenn ein Verkäufer irgendwelche Mängel mutwillig verschweigt oder unterdrückt, dürfte das schon Betrug sein (bin jedoch wie gesagt kein Anwalt), und das werden sich die wenigsten trauen. Ein Händler, der von seinem guten Ruf leben muss und beim Verkauf an Privat ohnehin recht lange haften muss, erst recht nicht. Wichtig ist einfach, dass die auffälligen Mängel eben nicht unentdeckt bleiben, und dafür hat man ja einmal den Fachmann beim Kauf dabei, der Exterieur, Charakter und Rittigkeit (sowohl ein erfahrener Fachmann als auch der Käufer sollten das Pferd testreiten) prüft, und die tierärztliche Ankaufsuntersuchung. Dann hat man schon die meisten Hürden überwunden. Ob Pferd und Reiter dann wirklich ein "Traumpaar" sind, kann dir keiner garantieren, das zeigt aber die Zeit (und kleinere Problemchen lassen sich auch mit der Zeit beheben).

vinkona
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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von vinkona » 10.11.2008, 18:07

Was kennt Ihr denn für Pferdeverkäufer?  ???
Wenn bei mir jemand einen Termin ausmacht, lass ich ihn eh zu mir nach Hause fahren und nicht an die Koppel (findet eh keiner). Pferde leben 24h draußen - kommen auf Pfiff. Der Interessent darf "sein" Pferd selbst halftern, führen, putzen, satteln trensen und dann auch reiten. Leider sind die guten Reiter hier dünn gesät - Pferd hat für sie zu viel Temperament. Viel Temperament ist anders, Zosse will halt laufen (kein Durchgänger!).

Wenn ich ein Pferd verkaufe darf es auch vor der Aku nicht mit anderen Pferden zusammen stehen - die Folgen unsachgemäßer Herdeneingliederungsversuche will ich nicht ausbaden/bezahlen müssen.

Katharina - ich hab mein erstes Pferd auch gegen jede Vernunft gekauft und nie bereut! Im Januar hab ich sie nach 25 gemeinsamen Jahren im Alter von fast 36 Jahren einschläfern lassen. Vorne zehenweit, hinten leicht kuhhessig, steile Schulter - aber immer gesund trotz der Stelllungsfehler. War mein Pferd für Reiterspiele aller Art und vieles mehr - als ich mit Bogenschießen angefangen hab, war sie leider schon 7 Jahre im wohlverdienten Ruhestand.

Klar sollte so ein Pferd alle Deine Anforderungen erfüllen, aber der Funke muß trotzdem überspringen .... Keine Mitleidskäufe usw. aber, hör trotzdem auf Dein Gefühl!

Grüßle Vinkona

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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Feuerstein » 10.11.2008, 18:23

find ich auch der "Bauch" entscheidet. Meistens bekommt man das Pferd das man gaaaaar nicht haben wollte.
Krumm , schief ein bisschen bescheuert aber das beste Pferd der Welt weil damit klar kommt.
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern
weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Angela » 10.11.2008, 18:46

vinkona hat geschrieben:Katharina - ich hab mein erstes Pferd auch gegen jede Vernunft gekauft und nie bereut! Im Januar hab ich sie nach 25 gemeinsamen Jahren im Alter von fast 36 Jahren einschläfern lassen. Vorne zehenweit, hinten leicht kuhhessig, steile Schulter - aber immer gesund trotz der Stelllungsfehler. War mein Pferd für Reiterspiele aller Art und vieles mehr - als ich mit Bogenschießen angefangen hab, war sie leider schon 7 Jahre im wohlverdienten Ruhestand.


Ich dachte mir schon, dass so ein Argument irgendwann kommt. Viele Pferde kommen auch mit Stellungsfehler oder andere Probleme klar, bestreitet keiner. Andererseits gibt es keinen Grund, sowas als völlig belanglos herunterzuspielen. Man kann bei sowas Glück haben, es kann aber auch in die Hose gehen. Es gibt sehr viele korrekt gebaute Pferde auf dem Markt, ich wüsste ganz ehrlich gesagt nicht, weshalb man sich dann deshalb einen mit erheblichen Fehlern aussuchen sollte.

Was dein Beispiel angeht: Sowohl Kuhhessigkeit als auch zehenweite Stellung sind meines Erachtens geringfügige Mängel, die eigentlich nur selten Probleme verursachen. Auch die zu steile Schulter ist weniger Problem für das Pferd als für denjenigen, der einen auch ohne Schweifriemen passenden Sattel finden möchte. Es gibt jedoch ganz andere Stellungsfehler, die sehr wohl zu Probleme führen können. Und sowas muss man nicht haben, wenn man genügend Auswahl hat. Und um zu beurteilen, welche Stellungsfehler getrost ignoriert werden können und welche nicht, dafür zieht sie ja Pferdekenner und Tierarzt zu rate. Halbwegs korrektes Gebäude und gutes Bauchgefühl muss sich nicht ausschließen.

Was kennt Ihr denn für Pferdeverkäufer?  ???


Hast du mein letztes Post nicht gelesen?  ;) Ich schrieb:
Ich hoffe jedenfalls nicht, dass Katharina jetzt verschreckt worden ist... Man könnte ja langsam meinen, dass alle Pferdeverkäufer böse Schelme sind, die den arglosen Käufer nur so übers Ohr hauen wollen. Aber keine Sorge, das dürfte wirklich die Ausnahme sein.


Dass es aber in der Tat hin und wieder Ausnahmen gibt, habe ich tatsächlich selbst erlebt. Mann muss nicht das schlimmste im Menschen befürchten, aber ein bisschen kritischer Blick und gründliche Prüfung schadet beim Pferdekauf sicher nicht. Wie heißt es so schön: Augen auf beim Pferdekauf!  ;)

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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Gaia » 10.11.2008, 21:14

Angela hat geschrieben:


... Es gibt jedoch ganz andere Stellungsfehler, die sehr wohl zu Probleme führen können. Und sowas muss man nicht haben, wenn man genügend Auswahl hat. Und um zu beurteilen, welche Stellungsfehler getrost ignoriert werden können und welche nicht, dafür zieht sie ja Pferdekenner und Tierarzt zu rate. Halbwegs korrektes Gebäude und gutes Bauchgefühl muss sich nicht ausschließen...


[/quote]

Bravo Angela !

Wir hoffen, Katharina beherzigt das.
An einem Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.

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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von SnowyOwl » 11.11.2008, 00:11

Angela hat geschrieben:Kleiner Tip übrigens: Falls du bei ehorses.de suchst, dann schau auch in der Rubrik "Akhal-Tekkiner". Denn offenbar landen dort alle, bei denen der Inserierer keine Rasse angegeben hat. Den hier würde ich mal gerne beim berittenen Bogenschießen ausprobieren ;D ;D Mist, der steht auch noch bei mir in der Nähe... Also, wenn ich nächstes Jahr mit dem auftauche, seid ihr alle daran schuld mit eurem Thread hier  :D


I'd pay good money to see that!!  ;D

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Katharina
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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Katharina » 11.11.2008, 08:01

Vielen lieben Dank für eure Kommentare zu den Fotos :)

Nun geht's los... Ich habe mir einen halben Tag frei genommen um mir die beiden anzuschauen. Habe mir eure "Kritikpunkte" aufgeschrieben und werde mir das besonders anschauen. Leider muss ich heute alleine los, aber wenn einer der beiden in die engere Wahl kommt nehme ich meine Reitlehrerin oder aber nen anderen Bekannten der mit Pferden zu schffen hat mit. Denke die können mir da dann noch mehr zu sagen :)

Nein, ich habe weder einen Hänger noch genug Geld bei mir!  ;D

Und ja... Ich breche nichts übers Knie.

*gespannt ist*
LG
Katharina

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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von Angela » 11.11.2008, 09:25

@Katharina: Dann drücke ich mal die Daumen, berichte unbedingt wie es gelaufen ist!  :)

@SnowyOwl: No problem, find me a camel for your competition in May and I will  have a go  ;D

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Re: Suche mein 1. Pferd...

Beitrag von SnowyOwl » 11.11.2008, 12:52

@ Angela: I'll check with the local zoo ;)


...and now back to original topic :)
Zuletzt geändert von SnowyOwl am 12.11.2008, 07:33, insgesamt 1-mal geändert.

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