Buchtipp Technik des japanischen Bogenschiessens

Yabusame
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Re: Buchtipp Technik des japanischen Bogenschiessens

Beitrag von Yabusame » 14.07.2020, 21:34

@Markus,
Daher ist auch ein Herausziehen alter Kamellen - so wahr sie seinerzeit gewesen sein mögen - einer in die Zukunft gerichteten Ausrichtung abträglich.
Solange eine solche Aussagen wie hier
Nach dem Tod von Inagaki Sensei 1996 haben seine Schüler seine Arbeit weitergeführt und doch gibt es für mich dabei einen Unterschied. ………………
,
die in einem Grußwort eingebunden war und damit ca. 90% der deutschen Kyudokas erreicht hat, HEUTE veröffentlicht wird, ist HEUTE GESTERN und Gestern die ZUKUNFT.

Mit Wegschauen und Verharmlosen kann man keine Zukunft gestalten.

Wenn Du die Beiträge des von Dir offensichtlich eingesehenen alten Forums anschaust, wirst Du u.a. finden, dass da ein Wettkampfausschluss geschildert wird, an dem letztendlich ein halbes Dutzend 5./6. Dan-Schützen beteiligt waren, Grund: „Ausschluss wegen Scheiben zerstörenden Schießens“! Kein Witz! Die Pfeile des Schützen hatten beim Vorjahreswettkampf die Scheibe durchschlagen, auf 60m.

Das ist eine alte Kamelle die in die Zukunft wirkt, denn die, die den Ausschluss hinterfotzig betrieben haben, die sind heute Landestrainer und die, die ihn abgedeckt hatten, die schießen immer noch Giftpfeile, wie o.g. Aussage. Und der Landesverband, in dem das durchgewunken wurde, ist HEUTE im Präsidium vertreten und…………und………..und………..

Da das jetzt tatsächlich in Richtung der hier nicht gern gesehenen Verbandsquerelen geht, höre ich auf mit den alten Kamellen. Denn insbesondere die letzte Kamelle ist eine Kamelle in einer Kamelle, die wiederum eine weitere Kamelle ………….

Kamille ist mir viel lieber.

Und ja, Du hast recht, es gibt sie und sie waren schon immer da, die, die die Feinheiten der Schießtechnik kennen, begriffen haben und authentisch weiter geben können. Es sind die, die den Pharisäern ein Dorn im Auge sind – mögen sie sich mehren und ein Stachel im Fleisch der Selbstherrlichkeit (en) sein.

In Deinem eigenen aufrechten Bemühen wünsche ich Dir und das ist, trotz aller Meinungsverschiedenheiten ehrlich gemeint, viel Glück, ohne dem geht es nicht.

Zuletzt:
Es ist kein Zufall (im eigentlichen Sinn schon, wenn es reif ist, fällt es dir zu) , dass Inagaki Sensei zuerst in Deutschland aufgetreten ist und ich meine herauslesen zu können, dass er das auch so gesehen hat. Die Italiener haben ihn und seinen Nachfolger ins Herz geschlossen und er sie, die Überwinterung der alten japanischen Heki-Schule hat er aber in Deutschland gesehen. Deshalb, mögen die deutschen Heki-Schützen endlich ihren Allerwertesten erheben und ihm Ehre erweisen.

Pathetisch? Nein, Realismus pur, nur fern der geistig ausgetrockneten rationalen Ebene.

Herzliche Grüße
Yabusame

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Markus
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Re: Buchtipp Technik des japanischen Bogenschiessens

Beitrag von Markus » 15.07.2020, 09:26

Moin Yabusame,

das kann ich so als Meinung stehen lassen.
Ich bin ja frei, mir meine eigene Meinung zu den Vorgängen zu bilden und meine Schlüsse daraus zu ziehen.
In Deinem eigenen aufrechten Bemühen wünsche ich Dir und das ist, trotz aller Meinungsverschiedenheiten ehrlich gemeint, viel Glück, ohne dem geht es nicht.
Dafür - auch das ist ehrlich gemeint - bedanke ich mich.

In diesem Sinne - gehen wir zurück an die shai und versuchen dort, besser zu werden.

Gruß,
Markus

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