spine bei kyudo schäften

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shokunin
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Re: spine bei kyudo schäften

Beitrag von shokunin » 05.04.2012, 09:57

Ja das mit dem Gewicht ist ein leidiges Thema...
eigentlich sind die hier verfügbaren Bambusschäfte durch die Bank zu schwer...
wobei es eigentlich auch kein Maximum gibt, sondern nur ein empfohlenes Minimum um den Bogen nicht zu überlasten.

Das grösste Problem mit Bambusschäften ist dass sie so uneinheitlich sind. Zu dick, zu schwer, zu weich,... alles nicht so tragisch, fatal ist wenn jeder anders ist.

Zum Gewicht allgemein:

Faustformel ist da: Zugewicht in g / 1000 +11g - für 21kg Bogen: 2100g/1000 +11g = 32g

Professor Mori erklärt aber auch dass in früheren Zeiten die Faustformel: “Rokubu-Rokumon” (Rokubu= 22-23 kg Bogen, Rokumon = 22.5g Pfeil ), und “Shichibu-Shichimon (Shichibu = approximately 26kg, Shichimon =26.25g) galt.
http://www.kyudofaq.com/viewtopic.php?p ... 551a85923e

Es geht prinzipiell also alles von 1g Pfeilgewicht pro Kilo Bogen bis zu Flötenpfeil mit was-weiss-ich... 10g pro kg?

Beim Spinewert ist es genau so - "zu hart" ist leichter zu schiessen, aber "zu weich" geht bei guter Technik auch.
Einheitlich sollten sie halt sein und nicht sooo weich dass es sie gleich um den Bogen wickelt.
Den Rest gleicht man mit Technik aus.
Wenn man in der Bogenhand kräftig - und vor allem konsequent - arbeitet kann man auch leichte und eher weiche Pfeile schiessen.
Für den Anfang, und gerade bei Bambusbögen, empfiehlt es sich aber eher schwere steife Pfeile zu wählen.
"I don't believe it!!" (Victor Meldrew)

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