Pfeilberatung Alupfeil

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benzi
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Re: Pfeilberatung Alupfeil

Beitrag von benzi » 02.04.2010, 22:57

hier ist die Antwort von Thoralf Schuchardt:

"Für Alu- Schäfte gibt es:

Sandspitzen- für 2015 ca.2,9 gr. und
Kugelspitzen- f. 2015 ca.4,3 gr.

Letztere nimmt man in manchen Dojos wo auf Ethafoam Scheiben geschossen
wird, weil die schaftbündig sind und somit schonender für das Ethafoam-
weniger Zerstörung beim rausziehen.

Für Bambuspfeile gibt es Sandspitzen mit Innendurchmessern von 7,0mm
(1,6 gr.) bis 9 mm (2,3 gr.) in 2/10 mm Schritten.
Ausserdem gibt es noch Entekispitzen für das Weitschiessen auf 60m. Die
Gewichtsmässig mit den Sandspitzen nahezu identisch sind-
Links und in der Mitte auf dem Bild, die rechte gibt es nur noch für 1813
Alu."

http://www.kyudopfeile.de/

benzi
Zuletzt geändert von benzi am 02.04.2010, 22:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pfeilberatung Alupfeil

Beitrag von benzi » 23.04.2010, 14:12

eben ist mein Pfeilmaterial angekommen.

Die Easton Kyudo Alu Schäfte haben einen Nockkonus, während die Kyudonocken IN den Schaft geklebt werden  ???

Muss ich den extra dran produzierten Nockkonus abschneiden um die Nocke einzukleben?  ???

Bild

Bild von http://www.kyudopfeile.de

danke und Grüße benzi
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Re: Pfeilberatung Alupfeil

Beitrag von Kyujin » 23.04.2010, 18:21

Ja, der Konus muß weg. Die Easton Schäfte sind produziert wie andere auch, bloß länger.
Johannes Ibel
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Re: Pfeilberatung Alupfeil

Beitrag von benzi » 26.04.2010, 16:45

Anhand der Beschäftigung mit den Kyudopfeilen ist mir klar geworden WIE fortgeschritten die Spezialisierung in diesem Bereich ist:

Gibt es beim "westlichen" Schiessen verschiedene Spitzen mit verschiedenen Gewichten und Formen, so ist das darauf ausgelegt dem Schützen eine Wahlmöglichkeit zu eröffnen und damit sein eigenes System zusammen zu baun; im Kyudo wird auf die nahe Übungsscheibe auf unter 2 m, auf 28 m und auf 60 m geschossen, daraus resultiert im "östlichen" Schiessen dass es drei unterschiedlichen Spitzen gibt: eben die für die Übungssscheibe, die für 28 Meter und die für 60 Meter.

Will jemand wie ich z.B., mit dem Yumi einen 3D Parcour bewältigen, also Ziele auf 4, 18 und 60 Meter mit den gleichen Pfeilen beschiessen ist das im System nicht vorgesehen....

Gedankliche Parallelen zu anderen Inhalten als die des Pfeilbau sind rein zufällig....  ;D

liebe Grüße benzi
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Re: Pfeilberatung Alupfeil

Beitrag von benzi » 04.05.2010, 12:08

Ich hab mich ja nun durch die Kyudo-Pfeilmaterialien so einigermßen durchgewurschtelt.

Hier nun meine Gedanken dazu:

Easton stellt grob geschätzt 70-80% aller Aluschäft ohne Nockkonus her, warum gerade die Kyudoschäfte mit Nockkonus ausgeliefert werden ist völlig unlogisch, kommt meinen Interessen aber sehr entgegen, denn da konnte ich eine konventionelle Plastiknocke draufkleben. Warum? Weil die Kyudonocken mit ihren sehr kurzen Sehnenkerben kaum auf einem Pferd lange auf der Sehne bleiben würden. Außerdem müssen die sehr engen Sehnenkerben weit ausgefeilt werden, wenn man mit einer dickeren Mittelwicklung schiessen will, was mit weichem Handschuh doch sehr viel angenehmer ist. Mit einer doppelten Mittelwicklung auf der dünnen Hanf/Kevlar Sehne des Yumi passen kon. Plastiknocken genau.

Sandspitzen und Entekispitzen die über den Schaft gehen zerstören  Scheibenmaterial  aus Ethafoam oder 3D-Tiere beim Rausziehen doch erheblich. Ich dachte mir also, wenn ich Kyudo-Kugelspitzen einkleben muss, dann kann ich auch gleich Insert einkleben.

Ich war erst gefrustet, weil ich dachte Easton hat extra die Wandstärken bei den Kyudoschäften verändert, damit das trad. Material nicht verwendet werden kann, doch trotz der dünneren Wandstärke von 15 statt 16/1000" können die Inserts gut eingeklebt werden. Das ermöglicht ein sehr flexibles Wechseln der Spitzen, Experimentieren mit Spitzengewichten, sowie die Verwendung von Yudopoints zum roven usw. mit dem Yumi.

lG benzi
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