Mittelalterlicher Bolzen

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Kugler77
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Mittelalterlicher Bolzen

Beitrag von Kugler77 » 03.02.2019, 19:48

Hallo,

ich stehe gerade vor folgendem Problem. Ich möchte für meine Armbrust mittelalterliche Bolzen herstellen. Diese müssen für meinen Bogen ein optimales Gewicht von 34,6 g haben. Ich habe einen 10 mm Buchenstab mit ca. 40 cm Länge und folgende Spitzen, mittelalterliche Kampfspitze von 18,75 g, da wird der Bolzen zu schwer. Wenn ich so eine Historypoint verwende sind sie zu leicht.
Die Feder habe ich jetzt mal vernachlässigt.
Nun stellt sich mir die Frage was tun?


Eine weitere Frage habe ich noch, ich habe mir ein Befiederungsgerät gekauft. Dort gibt es ja auch die Möglichkeit die Federn nicht gerade, sondern auch nach links oder rechts gewunden anzubringen. Macht das bei einem Armbrustbolzen Sinn?

Vielen Dank und Gruß
Peter

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Ravenheart
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Re: Mittelalterlicher Bolzen

Beitrag von Ravenheart » 04.02.2019, 09:20

Da gibt es mehrere Möglichkeiten!

Variieren kannst Du das Holz (von Rattan (leicht) über Robinie, Esche, Birke (alle eher schwer) bis zu irgendwelchen tropischen Hölzern (einige extrem schwer).

Variieren kannst Du aber auch die Spitze, geschmiedete Bodkins kannst Du grammgenau auf das erforderliche Gewicht schleifen.

Und letztlich kannst Du auch Historypoints "beschweren", indem Du vor dem Anspitzen längs in den Schaft ein Loch bohrst und einen Nagel-Schaft mit dem erforderlichen Zusatzgewicht einklebst.

Rabe

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Re: Mittelalterlicher Bolzen

Beitrag von Kugler77 » 04.02.2019, 10:13

Hallo Rabe,

vielen Dank für deine Antwort!
Die Idee mit nem beschweren hattt ich auch
schon, ich war mir aber nicht sicher ob man das machen kann. Ich hatte mir überlegt Bleischrot aus der Angelkiste zu nehmen. Das werde ich jetzt mal versuchen. Ich finde die Historypoints eigentlich ganz gut, die sind auch zielscheibenschonend... So eine Kampfspitze macht ganz schön Schäden, aber dafür war sie ja auch gedacht...

Danke und Gruß
Peter

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fatz
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Re: Mittelalterlicher Bolzen

Beitrag von fatz » 04.02.2019, 16:59

Nimm lieber einen Nagel, dann hast an der Stelle nach der Spitze, wo sie fast immer brechen, gleich eine Verstaerkung
Haben ist besser als brauchen.

Kugler77
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Re: Mittelalterlicher Bolzen

Beitrag von Kugler77 » 04.02.2019, 18:59

Hallo,

OK, danke für den Tipp!
Ich steige gerade immer tiefer in die Thematik ein. Ich bin in alten Beiträgen auf die Sache mit der Parabelnut für die Befiederung gestoßen. Leider konnte ich keinen Beitrag finden in dem das Thema genauer behandelt wurde. Was ist denn der Vorteil von dieser Nut gegenüber einer entsprechend angeklebten Befiederung ohne Nut?

Gruß Peter

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Re: Mittelalterlicher Bolzen

Beitrag von Kugler77 » 05.02.2019, 17:58

Hallo,

ich habe den Beitrag gefunden allerdings nicht über die Suchfunktion.Die scheint nicht so die beste zu sein.

https://www.fletchers-corner.de/viewtop ... 34&t=17278

Die Parabelnut scheint mir nicht vergleichbar mit einer helikal angebrachten Befiederung.

Gruß Peter

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Ravenheart
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Re: Mittelalterlicher Bolzen

Beitrag von Ravenheart » 06.02.2019, 09:38

:D doch, die Suche funzt einwandfrei! Das Wort ist im Text nur nicht vorhanden... ;)

Rabe

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