62" Osage mit 37#@28"

Hier kann man seine selbstgebauten Sachen zeigen. Nicht für Händler zum Vorstellen neuer Artikel gedacht.
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Bogenbas
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62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von Bogenbas » 25.10.2022, 20:28

So, nun ist es endlich wieder so weit. Ich kann auch wieder mal was zeigen. Und zufällig kam grad die Abendsonne mal kurz raus 😊. Dieser Bogen ist ein Geburtstagsgeschenk für meinen Onkel zum 40er, den er im Mai hatte... 😅 Naja war hald ein stressiges Jahr 😂. Nebenbei angemerkt ist das der Bogen an dem ich die Takedown-Variante mit dem Fiberglas versucht hab. Da es ja nicht auseinander gehen wollte, ist es jetzt eben ein "normaler" Selfbow. Wer mehr darüber wissen will kann hier nachlesen:
viewtopic.php?f=15&t=32796&sid=e89e8efa ... c2#p585773

Zu den Daten:

Holz: Osage Orange
Griffschale: Zirikote
Länge NtN: 62"
Zuggewicht: 37#@28" AMO
Gewicht inkl. alles: 624g (der Griff aus Epoxy und Fiberglas machts wohl so schwer)
Sehne: 12 Strang Dacron B50 mit Bogenbauerknoten
Finish: 3 Schichten Tungöl
Der Lederstreifen ist ohne Überlappung vollflächig geklebt.
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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von Neumi » 25.10.2022, 21:14

Der sieht richtig gut aus, sehr schön gemacht. Alles stimmt und passt zusammen.
Und schöne Fotos gibt's noch dazu, was will man mehr.
Grüße - Neumi
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...

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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von Spanmacher » 26.10.2022, 09:47

Der Bogen vermittelt ein sehr harmonisches Gefühl. Gefällt mir sehr gut.
Ein zu hohes Zuggewicht ist nichts anderes als Körperverletzung und verhindert darüber hinaus einen brauchbaren Trainingseffekt.

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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von Rotzeklotz » 26.10.2022, 18:47

Schönes Stück, gefällt mir sehr gut!

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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von Bogenbas » 26.10.2022, 22:50

Vielen Dank, freut mich 😊

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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von schnabelkanne » 26.10.2022, 23:37

Servus, sehr gut verarbeitet und tolle Bilder, thumbs up.
Lg Thomas
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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von MrCanister123 » 27.10.2022, 08:07

So schöne Bilder können ja nur einen schönen Bogen geben :D

Gefällt mir, sieht echt gut aus ;)
Schaffa Schaffa

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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von TradArchery » 27.10.2022, 14:44

sieht gut aus!

Ist der Bogen aus 1 Stück Holz? Also ich meine, dass du ein Stück Rohling hattest, den du dann so korrigieren musstest, dass die Sehne zB mittig läuft? Und du diese Stückchen dann andersrum "verklebt" hast.

Oder sind das 2 verschiedene Osage-Rohlinge, welche halt einfach zu kurz waren (1m zB)
Ich hätte da immer Bammel, dass ein Stück von den 2 Osage-Rohlingen "stärker ist", zB dass eine Seite größere Jahresringe hat und dadurch stärker ist blablabla.........

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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von Bogenbas » 27.10.2022, 16:29

Danke euch!
Ja, das war ein Rohling. Somit musste ich die Bedenken mit der Holzbeschaffenheit nicht haben. Der Rohling war Drehwüchsig und hatte ungünstig gelegene Äste. Beides konnte ich umgehen indem ich ihn an den zuvor außen liegenden Enden verbunden hab. Der Hauptgrund war aber weil mein Onkel einen Takedown haben wollte, um ihn im Rucksack verstauen zu können. Daraus wurde hald leider nichts 😕

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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von Mühle » 29.10.2022, 10:55

Schöner Bogen, gefällt mir, schon unglaublich was für eine Biegung Osage mitmacht ohne Set zu bekommen, oder Schlimmeres.
Zwei Sachen die mich etwas stören: die obere Nocke würde ich schräger gestalten, auf Standhöhe knickt das Sehnenöhrchen
etwas, die untere Nocke scheint zu gehen. Und beim Bogenbauerknoten würde ich das Reststück Sehne kürzen, wirkt evtl.
wie eine Bremse. Soll jetzt kein Meckern sein, sind nur Details. mit freundlichen Grüßen Mühle
sprach Abraham zu Bebraham:kann ich mal dein Zebra ham?

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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von Hieronymus » 29.10.2022, 11:00

Daume hoch , sehr schöne Bilder ;)
«Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.»
Salvador Dalí

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Re: 62" Osage mit 37#@28"

Beitrag von Bogenbas » 29.10.2022, 16:15

@Mühle: Danke für die Hinweise. Das mit der Nocke merk ich mir für den nächsten. Was die Sehne angeht ist es das erste mal das ich einen Bogenbauerknoten für eine Sehne zum schießen verwende. Da hast du recht, die Standhöhe wird sowieso nie jemand niedriger haben wollen. Ich mach den Knoten direkt anliegend, dann kann die Schlaufe auch sicher nicht verrutschen.

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