Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Hier kann man seine selbstgebauten Sachen zeigen. Nicht für Händler zum Vorstellen neuer Artikel gedacht.
Putzi2610!
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Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von Putzi2610! » 18.03.2023, 20:39

Moin,

wollte hier mal meine erste Eigenkreation vorstellen.

Auch wenn sie sicher noch nicht perfekt sind, bin ich doch ein wenig stolz, da ich meine Selfbows jetzt endlich stilecht mit Holzpfeilen schießen und auch präsentieren kann 8)

Schäfte: Zeder (oder das was gemeinhin wider besseren Wissens unter diesem Namen verkauft wird) 11/32''
Befiederung: Truthahnfeder 4'' Shark und Parabol
Spitzen: History Point Klebespitzen 11/32'' 100gn
Nocken: Selfnocks
Wicklungen: 0,5 mm Leinenzwirn

Spine 60-65 lbs
Länge: 29,5''
Gewicht: 500gn mit Toleranz von 1,6%
FOC: 7,6%

Bilder:
IMG_2529.JPG
Gesamtansicht
IMG_2530.JPG
Spitzen
IMG_2531.JPG
Befiederung und Wicklungen
IMG_2532.JPG
Selfnocks
IMG_2533.JPG
4'' Shark
IMG_2534.JPG
4'' Parabol
Tips und Anregungen für die nächsten sind herzlich willkommen :)

Gruß,
Heiko
Ich werde nicht aufgeben. Aber ich werde die ganze Zeit fluchen!

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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von Putzi2610! » 18.03.2023, 20:56

Da saß das Problem wieder 60 cm vor dem Rechner.
Habe heute irgendwie nicht gerafft, dass ich nur eine Antwort im Thread "Pfeilpräsentationen 4" hätte erstellen müssen, um diesen Beitrag auch in der richtigen Rubrik zu posten.
Kann bitte ein Admin diesen Beitrag verschieben???

Danke!

Gruß,
Heiko
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fka
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von fka » 19.03.2023, 10:16

Die sind hübsch, besonders die Shark Form finde ich Klasse! Das es diese pseudo bodkins in 100gn gibt wusste ich nicht, habe die immer nur mit mindestens 140gn gesehen.
Wenn du von 60-65 spine redest, dann werden die mit einem 65-70# Bogen geschossen? Ausgehend von einem selfbow ohne Schussfensters. Dann könntest über eine Horn Verstärkung in den Nocken nachdenken, um sie haltbarer zu machen.
LG Felix

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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von benzi » 19.03.2023, 10:39

Putzi2610! hat geschrieben:
18.03.2023, 20:39
Tips und Anregungen für die nächsten sind herzlich willkommen :)
Na dann... 😊
Die Feder Kiele vor dem Wickeln noch etwas runter arbeiten, Schlüssel Feile oder Schleifpapier... So könnten sie über den Handrücken geschossen noch schmerzhaft sein...
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von Putzi2610! » 19.03.2023, 11:17

Danke, ja die sind für meine „Prügel“ aus Hartriegel gedacht, die haben alle über 65#. Weiß allerdings nicht, ob sie dafür mit 500 gn eventuell etwas untergewichtig sind, vielleicht hätte ich doch etwas schwerere Spitzen wählen sollen ???. Das wären jetzt ja nur etwa 7-7,5 ggp. Danke für den Hinweis mit den Federkielen, werde ich bei den nächsten umsetzen.
Horninlays an den Nocken habe ich noch nicht gemacht. Wie geht man dabei vor? Schaft einsägen, Horninlay anpassen und einkleben und anschließend den Schlitz für die eigentliche Selfnock im 90 Grad-Winkel dazu durch den Rest des Schaftes und das Horn Sägen und feilen, richtig?

Gruß,
Heiko
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von schnabelkanne » 19.03.2023, 12:58

Die Nocken sollten aber im rechten Winkel zu den Jahresringen eingesägt werden.
Lg Thomas
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von Neumi » 19.03.2023, 13:07

Wenn ich das richtig sehe, hast du den Nockschlitz im Verlauf des Jahrrings gesägt. So setzt man die Horninlays ein. Eine Selfnock ohne Verstärkung soll 90° zu den Jahrringen geschnitten werden.
20230319_130211.jpg
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...

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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von Putzi2610! » 19.03.2023, 13:49

Mist…. ::) ::) ::)
Habe die Nockschlitze im Verlauf gesägt, weil dadurch das Maßnehmen etwas einfacher war. Leider genau falsch gedacht, bei den nächsten Nocken ohne Verstärkung dann eben quer ;D
Wie würde Lothar Matthäus jetzt sagen: “Again what learned!” ;)
Danke für Euren Hinweis.
Muß ich davon ausgehen, dass die Selfnocks jetzt weniger haltbar sind?

Gruß,
Heiko
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von benzi » 19.03.2023, 13:54

Putzi2610! hat geschrieben:
19.03.2023, 13:49
Muß ich davon ausgehen, dass die Selfnocks jetzt weniger haltbar sind?
Bei dem hohen Zuggewicht würde ich die nicht schießen, sondern die Gelegenheit für Inlays nutzen.. Bis auf die Wicklungen ist damit noch nichts kaputt... 😊
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von Neumi » 19.03.2023, 15:07

Putzi2610! hat geschrieben:
19.03.2023, 13:49
Muß ich davon ausgehen, dass die Selfnocks jetzt weniger haltbar sind?
Bis jetzt hat es wohl funktioniert ;D Die Hauptgefahr ist dass die Pfeile in den Nocken gespalten werden. Da aber eine Sicherheitswicklung dran ist, funktioniert es. Wie lange weiß man nicht ;)
Wenn du bei den nächsten Pfeile korrekt schneidest, must du noch unbedingt darauf achten, dass bei auslaufenden Jahrringen die "Flammen" oben nach vorne zeigen. Es gibt im Forum garantiert eine Skizze dazu, must du mal suchen. Oder im Howto-Bereich.
Grüße - Neumi
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von Putzi2610! » 19.03.2023, 16:31

Neumi: Danke für den Tip bzgl. der oben nach vorn auslaufenden Flammen. Ich glaube verstanden zu haben, was gemeint ist, schaue aber auch noch einmal nach.
@Benzi: Habe mal über Deine Empfehlung nachgedacht, diese Pfeile jetzt nachträglich mit Horninlays zu verstärken. Wenn ich das tue, müsste ich ja auch die Befiederung wieder ändern, richtig? Die Leitfeder würde dann ja nicht mehr im 90 Grad-Winkel zur Sehne stehen ??? ??? ???
Aus diesem Grund tendiere ich dazu, die Pfeile jetzt erst einmal so zu lassen und so lange zu schießen, bis sie das Zeitliche segnen. Auf diese Weise ist auch die Lernkurve viel steiler. Sollten die Nocken gespalten werden, bin ich um eine Erfahrung reicher und wiederhole die Fehler garantiert nicht noch einmal. 8)

Gruß,
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von benzi » 19.03.2023, 17:36

Die Stellung der Leitfeder wäre mir im Vergleich zu gespaltenen Pfeilen sehr pupe... 😊 Im Falle eines im Abschuss gespaltenen Pfeiles würde meine Lernkurve in Bezug aufs schießen steil nach unten gehen... 😂 Aber jeder ist anders... 😊
Gutes Gelingen! 😊
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von Neumi » 19.03.2023, 18:07

Ich bin der Meinung dass mit dieser Wicklung bei den benutzten Zuggewichten keine Gefahr besteht. Man hätte die Wicklung aber noch näher am Schlitz anbringen können.
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von Kemoauc » 19.03.2023, 23:07

Sind schöne Pfeile und wenn sie's tun,dann gut gemacht. ;)
So kurz sie sind und ihr Einsatzbereich liegt wahrsch. bei ca 50-55# Bogenzuggewicht. Dafür passts. :D
Für 60-65# ZG dürften sie auch gerne schwerer werden, so um die 600gr. Oder mehr...
Ich selbst hätte eher Kiefer genommen,Scheinzypresse aka "Zeder" wäre mir persönlich zu leicht. ;)
Grüßle,
Kemoauc
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Re: Meine ersten selbstgebauten Pfeile

Beitrag von Anasazi » 20.03.2023, 09:30

Wenn die Nock entlang der Jahresringe gesägt wurde, passt unter Umständen der Spine nicht mehr. Es macht einen Unterschied ob ich stehende Ringe oder liegende Ringe durchbiege....Normalerweise wird der Spine als Biegung der stehenden Ringe gemessen.

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