Hallo,
mir ist da grad son Gedanke gekommen:könnte man nicht bei aufgeleimten Griffstücken ein oder zwei Löcher bohren und dann mit blei füllen, oder bei ELBs könnte man doch unter die Griffwicklung eine dünne Schicht Bleifolie machen.
Damit könnte man doch durch das Griffnahe Gewicht den Handschock erheblich verringern.
Wenn das absoluter Blödsinn ist, dann klärt mich doch bitte auf
absolut kein Blödsinn. aber wie so vieles was kein Blödsinn ist, gibt`s schon. Wird insbesondere im Take down Bereich immer wieder gerne genommen wegen der ruhigeren Lage bei der Schußabgabe. Da ist es dann aber meiner Info nach eine Bleistange längs im Griffstück.
Einfach löcher ins griffstück zu bohren könnt ich mir vorstellen, nimmt dir dein Bogen krumm.
Auch Löcher im nichtarbeitenden Griffteil schwächen den Bogen...
Ich weiss nicht, wie schmal oder breit deine Griffe sind. Aber wenn ich in meinen 2 cm breiten Griff 3 oder 4 Bohrungen a 10 mm mache um da Blei reinzutun (und soviel muss es schon sein, damit Wirkung da ist), dann halten noch 2 schmale Streifen von je 5 mm den Bogen zusammen - das ist zu wenig.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
Ich will ja nicht unken, aber in der überwiegenden Zahl der Fälle geht das schief.
Ah ja dann werd ich das besser sein lassen(will ja in der Primitivbogenklasse bleiben ), bei meinen schon entstandenen Bögen will ich eh nicht rumwursteln, aber vielleicht probier ichs mal bei nem neuen Bogen einfach mal aus.
schwere Griffhölzer (Ebenholz) sollen ja auch ähnliche Eigenschaften haben
Der Handschock entsteht doch dadurch dass die Energie des Bogen nicht vollständig vom Pfeil übernommen wird. Ergo zu leichte Pfeile.
Man müßte schon sehr viel Gewicht in den Griff stopfen um die Trägheitsmasse so zu erhöhen das die verbleibende Energie der Wurfarme den Griff nicht mehr nach vorne drückt (Handschock).
Aber währe es nicht leichter und sicherer einen schwereren Pfeil zu nehmen.
Kann mir jemand das Erklären.
Neben den 1) zu leichten Pfeilen können es auch 2) zu schwere Wurfarmenden sein, 3) ein mitbiegender Griff, 4) Vibrationen und 5) ein zufällig "falsches" Design, bei dem der ganze Bogen genau einer oder mehreren Eigenschwingungslängen entspricht (Gibts bestimmt auch nen tollen Fachausdruck für).
Alle diese Faktoren beeinflussen den Handschock, können sich gegenseitig schwächen oder verstärken, treten allein oder im Rudel auf. Letztlich ist das aber recht unübersichtlich und unberechenbar.
Darum KANN eine relativ geringe Gewichtsveränderung im Griff schon bemerkbar sein, ähnlich, wie man zu massiven Wurfarmenden zu leibe rückt. Dabei gehen auch nur wenige Gramm Holz verloren, aber es macht sich relativ schnell bemerkbar.
Es ist mir egal ob schon mal jemand sowas gebaut hat.
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