Schaft behandeln: Leinöl vs. Lasur
- locksley
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Schaft behandeln: Leinöl vs. Lasur
Ich behandle alle meine Schäfte mit Teaköl speziell für den Bootsbau. Ist zwar schweineteuer macht das Holz aber sehr witterungsbeständig. Hatte noch nie Probleme mit Pfeilen auch bei extremer Nässe.
Ein grosser Mann wird weder vor dem Kaiser kriechen, noch einen Wurm zertreten (Benjamin Franklin)
Wenn das Atmen schwieriger waere, haetten wir weniger Zeit um Unsinn zu reden.
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd (Sprichwort)
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Zentaur (✝)
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ALTER THREAD AUSBUDDEL
sooooooo.........
es gibt von ALPINA einen neuen kunstharzlack.
stinkt nicht.
riecht e bissi nach karamel od. vanille ;-)
griffest nach 4std. und überstreichbar nach 8std.
und das wichtigste:
nach den ersten versuchen habe ich mit freude festgestellt, dass die pfeile nicht in den scheiben bappen bleiben, wie es gerne bei mit acryllack behandelten schäften der fall ist.
egal ob 3D, stramit, oderwasweissichnochalles.
ich als alter öler finde das zeug echt klasse.
schaft mit feinster stahlwolle abziehen, beizen, abziehen, lackieren, 600er sandpapier, lackieren und wieder mit feine stahlwolle abziehen.
ferddich.
es gibt von ALPINA einen neuen kunstharzlack.
stinkt nicht.
riecht e bissi nach karamel od. vanille ;-)
griffest nach 4std. und überstreichbar nach 8std.
und das wichtigste:
nach den ersten versuchen habe ich mit freude festgestellt, dass die pfeile nicht in den scheiben bappen bleiben, wie es gerne bei mit acryllack behandelten schäften der fall ist.
egal ob 3D, stramit, oderwasweissichnochalles.
ich als alter öler finde das zeug echt klasse.
schaft mit feinster stahlwolle abziehen, beizen, abziehen, lackieren, 600er sandpapier, lackieren und wieder mit feine stahlwolle abziehen.
ferddich.
was interessiert mich mein dummes geschwätz von gestern. :)
(K. Adenauer)
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RE: ALTER THREAD AUSBUDDEL
So viel Zeit.... Wer sie hat, gut, ICH hab sie meist nicht!Original geschrieben von Zentaur
... griffest nach 4std. und überstreichbar nach 8std.
Mein Acryllack überschleife ich, je nach Wetterlage, spätestens nach 20 min..
Und wenn da mal etwas Stroh dran pappt: feucht abwischen, und gut is...
Hatte gerade vor ein paar Wochen nen Pfeil wieder aus dem Wald zurück bekommen, der mindestens 2 Wo da gelegen hatte - no Prob!
Rabe
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Zentaur (✝)
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ich hatte auch schomma einen 3fach geölten pfeil nach ca. einem jahr im wald wiedergefunden.
auch no prob. allerdings war das einer meiner ersten und ich hatte mittlerweile einen stärkeren bogen
wie ich eingangs sagte: "ich als alter öler......"
abgesehen davon kann ich während der trocknungsphase auch noch andere dinge machen.
ich muss ja net dabei zuschauen und den lack trocken gucken
auch no prob. allerdings war das einer meiner ersten und ich hatte mittlerweile einen stärkeren bogen
wie ich eingangs sagte: "ich als alter öler......"
abgesehen davon kann ich während der trocknungsphase auch noch andere dinge machen.
ich muss ja net dabei zuschauen und den lack trocken gucken
was interessiert mich mein dummes geschwätz von gestern. :)
(K. Adenauer)
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shantam
RE: Schaft behandeln: Leinöl vs. Lasur
Das ist so nicht richtig! Das Öl oxidiert nach dem Auftrag und verändert damit komplett seine Eigenschaften -> es wird hart und es fettet nicht mehr!Original geschrieben von hi
Alle Parkettöle oder Leinölvarianten sind auf der Oberfläche nie fettfrei und sollen es ihrer Funktion entsprechend auch nicht sein. Eine einigermassen gute Klebfähigkeit könne erreicht werden, wenn der Untergrund angeschliffen wird.
Ich befiedere meine geölten Pfeile ohne weitere Vorbehandlung immer mit Sekundenkleber. Geht schnell, ist sauber und hält perfekt!
@ Rabe: Zwischenschliff nach 20 min ist rekordverdächtig! Was für einen (Turbo-)Acryllack nimmst Du?
mfG
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Zentaur (✝)
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RE: RE: Schaft behandeln: Leinöl vs. Lasur
Original geschrieben von Boettger
Das ist so nicht richtig! Das Öl oxidiert nach dem Auftrag und verändert damit komplett seine Eigenschaften -> es wird hart und es fettet nicht mehr!Original geschrieben von hi
Alle Parkettöle oder Leinölvarianten sind auf der Oberfläche nie fettfrei und sollen es ihrer Funktion entsprechend auch nicht sein. Eine einigermassen gute Klebfähigkeit könne erreicht werden, wenn der Untergrund angeschliffen wird.
.......
du hast ja recht.
auch ich habe immer leinölfirniss genommen. 3fach.
und nach durchtrocknung halten die federn mit UHU hart wunderbar.
aber schau mal genau hin.
das posting, welches du da zitierst ist 3,5 jahre alt
;-)
was interessiert mich mein dummes geschwätz von gestern. :)
(K. Adenauer)
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"alte" Weisheiten
schon klar und von HI habe ich auch bisher nichts mehr gelesen. Aber es stand eben noch falsch und unkommentiert in diesem Thread und andere Leute könnten sich ja daran orientieren.
@Rabe: Lacke, die so schnell trockenen, kenne ich von früher her nur auf Lösemittelbasis und selbst dafür sind 20 min wenig. Da hast Du wohl wirklich einen Turbo-Lack! Man lernt eben nie aus!
:-)
Noch zum Ausgangspunkt dieses (alten) Threads: Lasuren sind eigentlich nicht viel anders als Lacke, sind aber im Gegensatz dazu "offenporig" und lassen das Holz deshalb "atmen". Für Holzpfeile sollten sie sich theoretisch gut verwenden lassen (Fenster werden normalerweise lasiert).
Ihr Vorteil: Lasuren sind meist schon eingefärbt, so dass alle möglichen Farben recht easy auf die Pfeile aufgebracht werden können.
Ihr Nachtei: Lasuren dürften in aller Regel nicht sehr abriebfest sein und diese Pfeile deshalb leicht Kratzer abbekommen.
mfG
@Rabe: Lacke, die so schnell trockenen, kenne ich von früher her nur auf Lösemittelbasis und selbst dafür sind 20 min wenig. Da hast Du wohl wirklich einen Turbo-Lack! Man lernt eben nie aus!
:-)
Noch zum Ausgangspunkt dieses (alten) Threads: Lasuren sind eigentlich nicht viel anders als Lacke, sind aber im Gegensatz dazu "offenporig" und lassen das Holz deshalb "atmen". Für Holzpfeile sollten sie sich theoretisch gut verwenden lassen (Fenster werden normalerweise lasiert).
Ihr Vorteil: Lasuren sind meist schon eingefärbt, so dass alle möglichen Farben recht easy auf die Pfeile aufgebracht werden können.
Ihr Nachtei: Lasuren dürften in aller Regel nicht sehr abriebfest sein und diese Pfeile deshalb leicht Kratzer abbekommen.
mfG
Einspruch
Nur zur Richtigstellung.
Leinöl braucht 80-100 Jahre bis es wirklich hart ist und danach beginnt die Spätsprungbildung, in diesen Zeitraum (vom Auftrag bis zum Spätsprung) oxidiert das Öl durch die Aufnahme von Sauerstoff. Der Ölfilm arbeitet in dieser Zeit immer (schrumpfen durch Wärme; aufquellen durch Luftfeuchtigkeit).
Wenn das Öl nicht richtig aufbereitet wurde (entwässern und entschleimen), werden vorallem die Schleimstoffe im laufe der ersten Jahre an die Oberfläche der Schicht transportiert. Diese Schicht ist fettig .
Beim Pfeilbau spielen solche Eigenschaften nicht die grosse Rolle, da der Pfeil wahrscheinlich nicht dieses alter erreichen wird.
Wie geschrieben "nur zur Richtigstellung"
LG CH
Leinöl braucht 80-100 Jahre bis es wirklich hart ist und danach beginnt die Spätsprungbildung, in diesen Zeitraum (vom Auftrag bis zum Spätsprung) oxidiert das Öl durch die Aufnahme von Sauerstoff. Der Ölfilm arbeitet in dieser Zeit immer (schrumpfen durch Wärme; aufquellen durch Luftfeuchtigkeit).
Wenn das Öl nicht richtig aufbereitet wurde (entwässern und entschleimen), werden vorallem die Schleimstoffe im laufe der ersten Jahre an die Oberfläche der Schicht transportiert. Diese Schicht ist fettig .
Beim Pfeilbau spielen solche Eigenschaften nicht die grosse Rolle, da der Pfeil wahrscheinlich nicht dieses alter erreichen wird.
Wie geschrieben "nur zur Richtigstellung"
LG CH
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oldFletch
RE: Schaft behandeln: Leinöl vs. Lasur
seit längerer Zeit nehme ich nach vielen Versuchen mit "Öl und Wachs" "Schellack-Mattierung blond" von Clou (0,125 l für rd. 5,--€ bei Bauhaus). Das reicht ziemlich lange und ich habe gute Erfahrungen damit gemacht. Der Schellack wird mit einem Lappen aufgetragen und "trocken" gerieben bis der Pfeil glänzt. Dann kann man ihn sofort befiedern. Ich hefte die Federn mit Sekundenkleber und wickele sie dann mit Leinen- oder Hanfzwirn. Bis jetzt binn ich sehr zufrieden.Original geschrieben von Unicorn
Wer von Euch hat schon einmal Schellack fürs Finish ausprobiert? Ist die Schellacklackierung auch für die Federwicklung tauglich? Bevor ich nun in den Baumarkt renn und 15€ für etwas ausgebe was absolut nichts taugt.....
Gruß old fletch
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Americanflatbow
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Leinöl vs.Lasur
Tach zusammen,
habe auch schon alles mögliche ausprobiert von Olivenöl über Parkett und Korksiegellack...
Schellack war mein letzte Renner, weil leicht zu verarbeiten und auch haltbar,habe aber die leidige Erfahrung gemacht das sich Schäfte die gespleisst werden müssen bei höheren Aussentemperaturen, sowie sie in den letzten Wochen waren, nicht mehr schleifen lassen,sprich der Schellack wird weich und das Schleifpapier bleibt "hängen". Na ja, alternativ bin ich nun auf Clou Ballenmattierung gewechselt, mal sehen wie das funktioniert. Hat jemand eine Erfahrung wie oft man diese Ballenmattierung auftragen muß ?? ich bin nun bei 3 mal pro Schaft und sehe noch keinen großen Erfolg
Gruß
Klaus :-)
habe auch schon alles mögliche ausprobiert von Olivenöl über Parkett und Korksiegellack...
Schellack war mein letzte Renner, weil leicht zu verarbeiten und auch haltbar,habe aber die leidige Erfahrung gemacht das sich Schäfte die gespleisst werden müssen bei höheren Aussentemperaturen, sowie sie in den letzten Wochen waren, nicht mehr schleifen lassen,sprich der Schellack wird weich und das Schleifpapier bleibt "hängen". Na ja, alternativ bin ich nun auf Clou Ballenmattierung gewechselt, mal sehen wie das funktioniert. Hat jemand eine Erfahrung wie oft man diese Ballenmattierung auftragen muß ?? ich bin nun bei 3 mal pro Schaft und sehe noch keinen großen Erfolg
Gruß
Klaus :-)