mein spineschaetzer

Selbstgebaute Befiederungsgeräte, Spinetester, etc.
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fatz
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mein spineschaetzer

Beitrag von fatz » 25.05.2015, 19:45

nachdem ich in meiner vorstellung ein bild von meinem spineschaetzer drin hatte, haben einige den wunsch geaeussert,
ich moechte den doch mit abmessungen hier vorstellen. ich find das ding ja ein bissl quick&dirty, aber bitte:

Bild
die auflager sind 90er naegel, alle anderen naegel sind 60er. der zeiger hat 2 beilagscheiben hinterlegt, damit er nicht
streift. an den auflagern wurden noch zwei abstandshalter mit ca. 1cm aufgeleimt.
die skala mit 100% ausdrucken und die 30mm teststrecke nachmessen. das muessen auch wirklich 30mm sein.
die skala wird verschiebbar hinter folie angebracht, damit man das ganze auf null stellen kann.

bevor der einwand kommt: das ganze vernachlaessigt, dass der fuehler eine kreisbahn beschreibt. m.e. ist das ok.
wer das genauer haben will, muss ein bischen mehr rechnen.

spine.pdf
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(Version mit erweiterter Skala siehe weiter unten! Rabe)
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apaloosa
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von apaloosa » 25.05.2015, 20:42

Hallo Fatz,
herzlichen Dank.
Vielleicht ein kleiner Tipp: In den Zeiger eine Schlagmutter setzten und eine Schraube anstatt eines Nagels verwenden dann kannst Du, ohne die Schablone zu verschieben, den Nullpunkt feinjustieren.

Kreisbahn: Na ja, ich verweise in diesem Zusammenhang auf den Link von Klaus1962, wenn nicht genau gearbeitet wird sind da schon Abweichungen gegeben.

btw, wiegt der Stein inkl. Kabel 2 pound? Wie schwer ist denn der Zeiger? Das Gewicht wirk sich m.E. auch aus.

VG
Harald

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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von Tony65468 » 25.05.2015, 22:54

Danke auch von MeinerEiner
Kaum eingestellt und schon 20 mal runtergeladen.
Dachte mir das Es benötigt wird.
Fatz: Und wieder alles richtig gemacht... ;D
Danke für´s so schnelle einstellen.
Grüße Tony

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fatz
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von fatz » 26.05.2015, 07:14

hallo harald,
apaloosa hat geschrieben:In den Zeiger eine Schlagmutter setzten und eine Schraube anstatt eines Nagels verwenden dann kannst Du, ohne die Schablone zu verschieben, den Nullpunkt feinjustieren.

du meist am auflager? skala verschieben geht schnell und einfach.

wiegt der Stein inkl. Kabel 2 pound?

klar. d.h. zuerst hatte er ohne kabel 2#. dann kam der hammer und dann die silikontube.
den angeklebten splitter kann man rechts oben erkennen

Wie schwer ist denn der Zeiger? Das Gewicht wirk sich m.E. auch aus.

ein paar gramm. wenn die dich stoeren, kannst das hinterende noch beschweren, so dass
er fast ausgewogen ist (mach ich vielleicht noch).
allerdings sind das m.e. einstellige prozenteffekte. du misst eine etwaige vorbiegung durch
den zeiger ja auch nicht mit
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von ralfmcghee » 27.05.2015, 06:48

Bei dem Gerät mangelt es jedenfalls nicht an Erfindungsreichtum. Aus der Ferne habe ich zwar noch gewisse Zweifel, ob man mit dem Spinetester (oder doch -schätzer?) wirklich genaue Messungen hinkriegt. Aber selbst wenn sich damit der exakte Spinewert nicht feststellen lassen sollte, wird es sicherlich möglich sein, die Schäfte so auszuspinen, dass man Pfeilsäte mit geringen Abweichungen im Spine bauen kann.

Aber was ich wirklich faszinierend finde: DAS ist wirklich quick & dirty. Cool!
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von fatz » 27.05.2015, 07:05

ich hab leider keine schaefte/pfeile die mal jemand gemessen haette. meine sind derzeit alle selbergehobelt. insofern
kann ich zur genauigkeit noch nicht so viel sagen. koennte hoechstens mal versuchen meine messuhr vom fahrad-
zentrierstaender da iwie dranzubauen. wird nur nicht so einfach auf einem runden schaft zu messen. koennte
natuerlich zum test eine 4kant-leiste verwenden. mal schaun, wenn mir grad langweilig ist...
reproduzierbar sind die messungen aber auf jeden fall. einen schaft mehrfach hintereinander auflegen bringt immer das
gleiche ergebnis (ausser man dreht ihn versehentlich um 90grad)
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von max2 » 27.05.2015, 20:04

Naja,

wenn die Werte reproduzierbar sind, sind sie auch genau.
Somit kriegst du deine Schäfte alle auf den gleichen Spine.
Also funktioniert das Ding.

Gruss, Max

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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von fatz » 27.05.2015, 21:38

max2 hat geschrieben:wenn die Werte reproduzierbar sind, sind sie auch genau.

nein. aber das ist ein anderes thema, denn:

ich hatte gerade einen recht erfolgreichen abend in der werkstatt. ausser, dass ich mir einen zerlegbaren tillerbaum (hab nicht
so viel platz) gebaut hab, hab ich noch die messuhr, die ich normalerweise zum einspeichen und zentrieren von fahrradfelgen
verwende, an den spineschaetzer gespaxt. war ein verdammtes gefrickel, aber was tut man nicht alles fuer die wissenschaft.
die messuhr ist von hoffmann und damit glaub ich ueber jeden zweifel erhaben, ausser ihr wollt genauer als 1/100mm messen.

ergebnis: auf den ersten 10mm ist der vom zeiger angezeigte wert exakt. danach hatte ich das problem, dass die messuhr
nur 10mm hub macht und ich somit etwas von dieser dicke zwischenlegen musste. trotz dieser potentiellen ungenauigkeit
habe ich auch auf den naechsten 10mm keine abweichungen festgestellt. der zeiger ist definitiv mindestens so genau,
wie man an der skala ablesen kann.

fazit: doch ein spinemesser und kein -schaetzer. ich bin sehr positiv von mir ueberrascht ;D
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von fatz » 07.10.2015, 19:48

auf Anfrage von Ilmarinen die Skala mit Erweiterung bis 20#

Ich kann das Posting oben nicht mehr editieren. Vielleicht kann wer von den Mods das PDF austauschen.
Dateianhänge
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von Ravenheart » 08.10.2015, 16:05

Hab oben nen Hinweis dazu geschrieben.

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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von fatz » 08.10.2015, 17:09

Merci vielmals!
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von Grünhorn » 20.04.2017, 11:25

Nur dass a bissl blöd daher gredt wird, Fatz: Was du meinst ist "Wiederholbarkeit", "Reproduzierbarkeit" ist wenn wer dein Gerät nachbaut und auf die gleichen Werte(verteilungen) kommt. Aber: cooles Gerätl!!
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von fatz » 20.04.2017, 12:02

Nope! Die Wiederholbarkeit, von der ich da vor Ewigkeiten geschrieben hab, ist einfach nur mehrfach messen und das gleiche Ergebnis bekommen. Das ist noch keine Genauigkeit, sonder nur eine Voraussetzung dafuer.

Bau's nach, mess n Schaft und bring ihn mit. Dann schau mer ob ich den gleichen Wert mess....
Wenn gscheit baust, wird's da keine Probleme geben ;)
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von Grünhorn » 20.04.2017, 12:48

Nein Fatz, du hast von "Reproduzierbarkeit" geschrieben und nicht von "Wiederholbarkeit" hast aber Wiederholbarkeit gemeint. (Und dann gibts noch Genauigkeit und Präzision, sind 4 (vier!) völlig unterschiedliche Sachen.)
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Re: mein spineschaetzer

Beitrag von fatz » 20.04.2017, 15:06

Willst jetzt Spine messen oder gscheit daherreden? ;D
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