Messer, die 8. (ab 4. Juli 2017)
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Chirurg
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Re: Messer, die 8. (ab 4. Juli 2017)
Sehr gelungen, das Wellenschliffmesser, die Mirabelle hat eine extrem schöne Farbe!
- Ravenheart
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Re: Messer, die 8. (ab 4. Juli 2017)
Ja, tolles Holz, sauber verarbeitet..
(Der Sinn von Wellenschliff erschließt sich mir allerdings nicht... ich schneide Brot mit einem scharfen Glattschliff-Messer und kann keinen Nachteil erkennen...)
Rabe
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Rabe
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Anasazi
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Re: Messer, die 8. (ab 4. Juli 2017)
Der Wellenschliff hat Vorteile beim Schneiden der Rinde / Kruste und schneidet sehr agressiv durch "weiche" Brote....
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Re: Messer, die 8. (ab 4. Juli 2017
Hallo Rabe,
Erst mal danke für das Lob.
Wie von Anasazi erwähnt ist es bei harten Krusten aggressiver, da kommt fast ein Sägeeffekt zustande.
Weiterhin sehe ich noch einen Vorteil. In Wellenschliff bleibt deutlich länger scharf. Was stumpft ein Messer ab?
Das Schneidgut. Nun ist dies bei Lebensmitteln zu vernachlässigen. Auch eine harte Brotkruste stumpft eine gut gehärtete Klinge nicht wesentlich ab.
Die Schneiunterlage. Hier ist der Übeltäter. Am besten ist Hirnholz, dann Holz, Bambus ist schon weniger gut. Schlecht sind Kunststoffe, Glas, Keramik und der neuste Hype Titan. Aber auch Holz stumpft eine Schneide ab, sonst müsste ein Schreiner ja nie seine Werkzeuge nachschärfen.
Bei einem Wellenschliffmesser stumpft die Spitze der Welle durchaus ab. Im Wellental kommt die Schneide eigentlich nie mit der Schneidunterlage in Berührung und bleibt dadurch länger scharf.
Ein gutes Beispiel sind moderne Besteckmesser. Die haben alle einen sehr feinen Wellenschliff. Der Teller aus Porzellan ist hart und die ungünstigste Unterlage. Die ersten “Spitzen” bei einem Besteckmesser glänzen und sind in der Regel stumpf, aber der Rest schneidet. Ich habe seit 35 Jahren ein Brotmesser mit Wellenschliff, das habe ich noch nie nachgeschärft bzw. nachschärfen lassen. (Es ist sicher nicht mehr so scharf wie am Tag 1 schneidet aber immer noch gut) Auch meine Bestckmesser wurden noch nie nachgeschärft. (Gute Hersteller bieten das an)
Dieses Brotmesser wird übrigens die nächsten Tage durch ein von mir gemachtes Messer ersetzt werden. Dann habe ich keine gekauften Küchenmesser mehr bei mir im Einsatz.
Just ma 2 Cents.
Gruß
Roland
Erst mal danke für das Lob.
Wie von Anasazi erwähnt ist es bei harten Krusten aggressiver, da kommt fast ein Sägeeffekt zustande.
Weiterhin sehe ich noch einen Vorteil. In Wellenschliff bleibt deutlich länger scharf. Was stumpft ein Messer ab?
Das Schneidgut. Nun ist dies bei Lebensmitteln zu vernachlässigen. Auch eine harte Brotkruste stumpft eine gut gehärtete Klinge nicht wesentlich ab.
Die Schneiunterlage. Hier ist der Übeltäter. Am besten ist Hirnholz, dann Holz, Bambus ist schon weniger gut. Schlecht sind Kunststoffe, Glas, Keramik und der neuste Hype Titan. Aber auch Holz stumpft eine Schneide ab, sonst müsste ein Schreiner ja nie seine Werkzeuge nachschärfen.
Bei einem Wellenschliffmesser stumpft die Spitze der Welle durchaus ab. Im Wellental kommt die Schneide eigentlich nie mit der Schneidunterlage in Berührung und bleibt dadurch länger scharf.
Ein gutes Beispiel sind moderne Besteckmesser. Die haben alle einen sehr feinen Wellenschliff. Der Teller aus Porzellan ist hart und die ungünstigste Unterlage. Die ersten “Spitzen” bei einem Besteckmesser glänzen und sind in der Regel stumpf, aber der Rest schneidet. Ich habe seit 35 Jahren ein Brotmesser mit Wellenschliff, das habe ich noch nie nachgeschärft bzw. nachschärfen lassen. (Es ist sicher nicht mehr so scharf wie am Tag 1 schneidet aber immer noch gut) Auch meine Bestckmesser wurden noch nie nachgeschärft. (Gute Hersteller bieten das an)
Dieses Brotmesser wird übrigens die nächsten Tage durch ein von mir gemachtes Messer ersetzt werden. Dann habe ich keine gekauften Küchenmesser mehr bei mir im Einsatz.
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Gruß
Roland
- Es ist besser ein gute Entscheidung rechtzeitig zu treffen als eine sehr gute zu spät.
- Ancora Imparo
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